Es kommt sehr darauf an, was Du eigentlich erreichen willst:
- "Magie ist anstrengend" (wird durch die Fokusregeln nicht abgedeckt)
- "Magie laugt aus" (indirekt durch Fokuspool abgedeckt)
- "Magie wird anstrengender, je mehr man zaubert"
Dann kommen Fragen der Balance hinzu, bei denen es auch eine Rolle spielt, ob ein Charakter seinen Lieblingsbuff ("Katzenreflexe") spricht, und nur den, oder ob ein "Magier" kanalisierte und nicht kanalisierte Sprüche am Fließband spricht, mit großem Fokuspool.
Zusätzlich wäre interessant, wie Eure Gruppe es mit der Buchhaltung und Spielkomplexität hält.
Zusätzliche Kosten pro Spruch für jede Stufe Fokus, die verloren ging: #1 (Nein), #2 (Ja), #3 (Bedingt).
Mir hat der Vorschlag von Zauberfeder ganz gut gefallen, Mali auf das Zaubern (und nur das Zaubern) zu verhängen: #1 (Ja), #2 (Ja), #3 (Ja)
Wer das Vorhalten des verbliebenen Fokus mit Rechnerunterstützung durchführt (oder eine Tabelle benutzt), könnte auch folgendes in Erwägung ziehen: Zaubern wird dann schwierig, wenn man beinahe aller Fokus verbraucht ist. Die Skala lässt sich an Eure Bedürfnisse anpassen.
Magienutzer mit wenig Fokus werden dadurch benachteiligt, ebenfalls diejenigen, die ihren Fokus bis zum letzten ausschöpfen. #1 (Ja), #2 (Ja), #3 (Ja)
- 17 und mehr übrig: -0
- 16 bis 9 übrig: -1
- 8 bis 5 übrig: -2
- 4 bis 1 übrig: -4
oder:
- 13 und mehr übrig: -0
- 12 bis 7 übrig: -1
- 6 bis 4 übrig: -2
- 3 bis 1 übrig: -4
Wenn Du nicht Mali auf Zauber verhängen willst, wohl aber den "Fluff" "Zaubern ist anstrengend erzeugen willst, könntest Du die oben aufgeführten Mali auch als erschöpfte Lebensenergie implementieren. #1 (Ja), #2 (Ja), #3 (Ja)
Beispiel: Eine Magiewirkerin geht an seine Grenzen: Sie hat noch 6 Fokuspunkte übrig, mit denen sie eine Segnung spricht. Nach Tabelle 1 (oder 2) bekommt sie zwei Punkte Betäubungsschaden (erschöpfte Lebensenergie), die ganz normal geheilt werden können: Es läuft ihr sozusagen der Schweiß die Stirn herunter ...