In diversen Publikationen finden sich immer wieder magische Effekte, die als dauerhaft oder permanent gebunden betrachtet werden.
Einige Beispiele:
- magische Leuchtmittel, die als Laternen o.ä. dienen,
- Relikte mit magischer Kraft, die ohne Kraftzufuhr (Fokus) einfach funktionieren, z.B. der bodenlose Beutel
- magische Fallen, die auch dauerhaft aktiv sind (bis zur Auslösung).
Grundsätzlich finde ich eine freie Herangehensweise an die Magie gut, da es der Kreativität Raum verleitet.
Allerdings sollte es mit den Regeln irgendwie erklärbar sein, vor allem, da Splittermond mit dem Regelkonstrukt der vorübergehend gebundenen Magie arbeitet (Stichwort Kanalisierung).
Übersehe ich in den Regeln etwas, das dem kreativen Ansatz (wie erwünscht) Platz bietet?
Oder sollte man die Magie an sich weniger erklärbar und damit phantastischer darstellen?
Doch wie soll man dann die Magieregeln für Spieler und Nichtspieler gleichermaßen fair und transparent handhaben?
Um salopp bei einem der Eingangsbeispiele von oben zu bleiben:
würde sich der Gelehrte der Gruppe nicht wundern, warum (und vor allem: wie) die Leuchtkugeln in dieser Stadt funktionieren?
Und wie kann ich als SL dann eine schlüssige Antwort darauf geben?