Also, für mich sind die zwei Erfolgsgrade, die zum Treffen des gewünschten Ziels notwendig sind, weniger die "Sorge", dass man seinen Verbündeten trifft, als vielmehr die deutlich schwerer vorhersehbaren Bewegungen des Ziels.
Und zudem ist es ja so, dass man eigentlich genauso gut trifft, wie zuvor auch - nur eben nicht das gewünschte Ziel: Wenn ich diese beiden Erfolgsgrade nicht habe, dann treffe ich ja ein zufällig ermitteltes Ziel im Kampfgetümmel.
Das ist halt ne Hausregel. Aus den Regeln geht ganz klar hervor, dass man eben nicht in Kauf nimmt einen Verbündeten zu treffen.
Führt der Kämpfer einen Fernkampfangriff
auf ein Ziel aus, das sich im Nahkampf befindet, erhält die Probe
für den Fernkampfangriff einen Malus in Höhe von 6 Punkten.
Misslingt die Probe, geht der Schuss ins Leere – die Erschwernis
stammt gewissermaßen daher, dass der Schütze lieber daneben
schießt, als möglicherweise einen Verbündeten zu treffen.(...)
Ich persönlich würde es als leicht negativen Umstand zählen, wenn man in ein Kampfgetümmel schießt, wenn es einem egal ist wen man trifft. Einfach weil es schwerer ist in eine sich bewegende Gruppe zu schießen, als auf ein einzelnes Ziel.
Man kann auch mal ausprobieren mit der Streiftreffer Regel im Fernkampf zu spielen. Damit trifft man auch ohne Meisterschaft besser, aber mit kleinen Abzügen und hat kein friendly fire.
Die Streiftreffer Regelung gilt auch für den Fernkampf, allerdings zählt die ja immer nur für Manöver. Zielen ins Kampfgetümmel ist kein Manöver, das ist eine Kampfsituation.