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Nachrichten - Scythe

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 18 Feb 2022, 15:48:44 »
Also niemand geht hier auf mein Beispiel ein. Alles gesagt ist für mich erst danach  ;D  ;)

Seid ihr beide der Meinung, dass die Deckung, hinter der der Spieler kauerte, nicht mehr zählt sobald die Statue lebendig wird obwohl sich nichts bewegt hat und die Statue die Deckung vielleicht sogar weiterhin geben möchte?

Außerdem war von omnidirektional nicht die Rede. Deckung wurde nie mit einer Richtung definiert. Tatsächlich macht das die Situation sogar noch etwas schwächer. Das Merkmal scheint die Deckung immer zu geben, wenn du vom Schild profitierst. Da selbst Angriffe von hinten (2 Gegner; den einen greift der Spieler mit Turmschild an, der andere befindet sich auf der anderen Seite und greift jetzt an; Kein Überraschungsangriff) aktiv abgewehrt werden können, würde ich eine Deckung geben.
Dasselbe gilt nicht mehr, wenn ich das Schild vor jemanden halten möchte. hier erzeuge ich beim jeweiligen Spieler eine Deckung und die ist nutzlos, wenn sie in die falsche Richtung zeigt, weil nicht mehr 1 Drittel des Körpers verdeckt werden.

Zitat
Beispielsweise kann man sich nicht "einfach" hinter jemanden begeben um ihm in den Rücken zu stechen
Doch, aber normalerweise dreht sich dieser jemand einfach um.
Dagegen kann ich einfach und ohne Meisterschaft von oben auf jemanden herab springen und einen taktischen Vorteil bekommen oder zumindest von weiter oben Angreifen und auch einen taktischen Vorteil bekommen. Sogar erzeugen kann ich diese taktischen Vorteile mit der Optionalen Regel auf Seite 171. ganz einfach ohne Meisterschaft.
Insbesodnere Deckung lässt sich bereits ohne Meisterschaft erzeugen und nutzen, indem jemand eine Barrikade aufbaut.

Entgegen meiner Aussage muss ich feststellen, dass immer noch neue Argumente kommen. Sehr cool  :)

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Generell volle Zustimmung zu Turaino.

Zusätzliche Überlegungen von mir, die nicht unbedingt in den Regeln stehen:
Zu 3.: Doch du kannst einen Scout/Kämpfer/Reittier mit geben, aber nicht indem du den Zauber auf deinen Freund wirkst. Wenn du den Zauber auf dich wirkst und dann Befehle gibst, die das beschworene Wesen bei deinem Freund bleiben lassen und ihn verteidigen, sollte das funktionieren. Wenn du die Befehle noch während der Reise ändern willst, musst du nur noch dafür sorgen, dass die Kommunikation zwischen dir und dem Wesen nicht abbricht. Außerdem ist es hilfreich, wenn du auch irgendwie mit bekommst, wann und wie du reagieren solltest, da du nicht vor Ort bist. Bei all dem gibt der Spielleiter dir vor was möglich ist.
Alternativ würde ich hier mit einem weiteren Dienst (Höre auf XY) und einer Meisterschaft (Kommande abgeben / Fremdbeschwörer)  Hausregeln
Spontan hätte ich dabei die Kosten für Dienste weiterhin beim Beschwörer gelassen und damit alle Dienste erlaubt, die dem Beschwörer möglich sind und der anderen Person erklärt wurden.

Zu 5.: Auf jeden Fall von der Intelligenz abhängig. Vielleicht in Zusammenhang mit der Höhe des Merkmals Beschworenes Wesen (Je höher das Merkmal, desto wahrscheinlicher reichen Intuition und Intelligenz aus, um dieselben Entscheidungen zu treffen wie du)
Zumindest scheinen einige Dienste über eine gemeinsame intuitive Abstimmung abzulaufen. Aber wenn sich die Kampfsituation und das Verbündeten Verhältnis sehr ändert, würde ich einen neuen Kämpfe-Befehl erwarten (dementsprechend hätte ich erwartet, dass sich das Wesen von dem Verbündeten verprügeln lässt, solange keine neuen Kommandos gegeben wurden)
Falls nur neue gleichartige oder ähnliche Feinde bzw. Verbündete dazu stoßen, würde ich davon ausgehen, dass das Wesen einfach weiter kämpft, bis das Kampfgeschehen nachlässt. Allerdings scheine ich zuweilen ein recht liberaler Spieler und Spielleiter zu sein.

Zitat
Aber gelte ich nicht als Quelle eines Zaubers (was Kanalisierung angeht; ich trage ja auch die Kosten), ich durfte den Zauber nur per Berührung weiter geben.
Also darf das Wesen sich vom anderen Charakter beliebig weit entfernen, aber der Charakter von mir nur die Wirkungsweise kanalisierter Zauber. Oder?
Ja. So wie ich die Situation verstehe schon. Du bist die Quelle des Zaubers. Dein Freund ist das Ziel des Zaubers. Quelle und Ziel dürfen sich nicht weiter als die Reichweite für kanalisierte Zauber von einander entfernen. Das Wesen spielt für diese Distanz keine Rolle. Vor dem Magieband durfte sich das Wesen scheinbar nicht beliebig weit entfernen. Mit den neuen Regeln für Beschwörung gilt das nicht mehr.

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 12 Feb 2022, 18:56:21 »
Das verstehe ich nicht. Selbstverständlich wende ich die generellen Regeln mal hier an und die Spezialregeln mal da.
ich gehe davon aus, dass die Regeln genau dafür gemacht wurden.


Ohne das Merkmal würde ein Turmschild bei aktiver Führung keine Deckung geben, weil es zur Ausrüstung gehört.
Hier gehst Du davon aus, dass die allgemeinen Regeln nicht bei geführten Schilden gelten.
Ich verstehe das Problem nicht. Nach GRW. S. 162 darf eine Leichte Deckung vergeben werden, wenn das Ziel zu mindestens einem Drittel bedeckt ist.
Wenn jetzt eine Rüstung getragen wird oder ein weiterer Umhang, dann wird mehr als ein Drittel verdeckt und dennoch würde ich keine leichte Deckung geben. Die "allgemeine Regel" gilt meiner Interpretation nach nicht für die ausgerüsteten Gegenstände / Bekleidungen. Auch wenn du als Zauberer immer ein riesiges Buch mit dir rum schleppst, würde ich keine leichte Deckung geben.
Wenn die Ausrüstung aber vor dir aufgetürmt liegt und dich zu mindestens einem Drittel bedeckt, dann würde ich eine leichte Deckung vergeben obwohl es sich um dieselben Gegenstände handelt. Ich zähle sie, solange sie ausgerüstet sind, als zur Entität des Spielers zugehörig.
Ein Feuerball (GRW S. 228) würde sonst jedem getragenen Gegenstand Schaden zufügen und das meiste vollständig zerstören. So eine Debatte gab es hier schon und jedem steht es frei so zu spielen, aber ich möchte meine Spieler nicht mit der Angst konfrontieren, dass jeder kleine Holzgegenstand mit einem Flächenzauber (also die VTD umgehend) zerstört werden kann.
Wenn nun aber die Ausrüstung aufgetürmt auf dem Boden liegt um beispielsweise Schutz zu bieten, so wird sie auch vom Feuerball getroffen.
Das Deckt sich mMn exakt mit den hier aufgeführten Regeln:
Zitat von: GRW S.162
Schilde fallen hingegen nicht unter diese Regelung, da der positive Effekt aus ihrer Führung bereits durch die entsprechenden
Boni abgedeckt ist (S. 164). Sollte ein Schild jedoch nicht aktiv
geführt werden, sondern (etwa im Falle eines Turmschilds) lediglich als Deckung für einen dahinter kauernden Abenteurer genutzt werden, kann der Spielleiter in diesem Fall auch entscheiden, dass stattdessen die Regeln für Deckung angewendet werden.


Allerdings gibt es eine Spezialregel, die von dieser Regelung ausgenommen wird und jetzt kommt das Merkmal Deckung ins Spiel.
Das Merkmal Deckung gibt sowohl auf Vargenschilden wie auf Gnomenschilden eine leichte Deckung, egal wer davon betroffen ist.
Dass ein Drittel oder zwei Drittel des Körpers verdekt werden sollen ist nicht von mir, sondern steht im GRW. Wenn das Gruppen sehr genau nehmen und Varge dadurch einen Nachteil haben, dann ist das so. Darüber lässt sich erneut streiten. Aber ich sehe nicht, wie es die Diskussion hier tangiert.
Hier vermischt Du beide Regeln. Einerseits sagst Du, dass jeder durch das Merkmal bei Schilden Deckung erhält, andererseits, dass Schilde durch ihre Größe Deckung geben. Du wendest also sowohl die allgemeinen als auch die Spezialregeln an, wo wieder die Frage wäre, warum es dann Sonderregeln für Schilde bräuchte. Jedes Schild, das das Merkmal "Deckung" hat, gibt dem Führenden leichte Deckung, egal wie groß das Schild ist. Und ein Schild, dass den ganzen Körper verdeckt, gibt keine Deckung, wenn es das Merkmal nicht hat. Das ergibt sich aus dem lex specialis Umstand.
Werden die Schilde geführt, scheinen wir uns ja einig zu sein, sie geben eine leichte Deckung unabhängig von ihrer Größe solange sie das Merkmal Deckung haben. Das wird auch nicht mehr oder weniger, egal wie groß sie sind.

Aber bezüglich deines letzten Satzes möchte ich dich fragen, wie du das meinst. Ein Schild, dass den ganzen Körper verdeckt und nicht Deckung hat, gibt bei aktiver Führung keine Deckung. Da stimme ich dir zu.
Wenn er aber nur auf dem Boden steht und sich jemand dahinter kauert, dann darf der Spielleiter nach GRW. S162 für den Schild eine leichte (wenn er tatsächlich den ganzen Körper verdeckt sogar noch mehr) Deckung geben. Genauso könnte der Abenteurer eine große Kiste oder eben all seine Ausrüstung vor sich aufhäufen und sich dahinter verstecken und dadurch eine Deckung bekommen.
Ich vermische die Regeln bewusst. Das Merkmal ist für den Fall, dass der Schild geführt wird und im Allgemeinen kann eine Deckung durch Objekte (wie zb. Schilde) erzeugt werden, wenn sie nicht zum Wesen gehören. Damit treffen die Einsatzgebiete bei riesigen Schilden mit dem Merkmal Deckung aufeinander. Werden sie geführt, erzeugen sie wegen des Merkmals eine Deckung. Liegen sie herum, erzeugen sie auch eine Deckung, nicht wegen des Merkmals, sondern weil herum stehende Gegenstände eine Deckung bieten können.
Darum macht es mMn Sinn, wenn Wesen A seinen riesengroßen Schild mit oder ohne Deckung auf den Boden stellen darf um dem kauernden Wesen B eine Deckung zu geben(Sie wird aufgrund von großen herum stehenden Gegenständen erzeugt und nicht "gegeben") statt selbst von den Vorteilen (samt Boni auf VTD und AA) eines Schildes zu profitieren.

Außerdem gehe ich, wie folgend zu sehen, sogar noch einen Schritt weiter.


Sehe ich genauso. Diese Spezialregeln sind es, warum ich davon ausgehe, dass eine leichte Deckung jemand anderem gegeben werden kann.
Und das ergibt jetzt gar keinen Sinn mehr. Du stimmst hier zu, dass die allgemeinen Regeln nicht für Schilde gelten, wendest sie aber an, wenn jemand Verteidiger mit einem Schild nutzt.
Wenn Du die "Hinter einem Schild kauern"-Regelung meinst: Wenn jemand angegriffen wird und jemand anderes denjenigen mit seinem Schild verteidigt ist das sicherlich kein "hinter dem Schild kauern". Kauern ist zusammengekrümmt hocken, was in einer Kampfsituation wohl eigentlich nie gegeben sein wird. Und das ist die klare Vorgabe dafür, dass man den Bonus geben kann (nicht muss), also wird es bei weniger als kauern nicht anwendbar sein.
Durch Verteidiger darf die Aktive Abwehr für jemand anderen gemacht werden. Die Deckung vergebe ich deswegen nicht. Aber wenn ein Wesen mit einem riesigen 4m² Schild (hat in diesem Fall das Merkmal Deckung) seinen Schild vor ein anderes Wesen hält und nicht mehr selbst von der Deckung des Merkmals Deckung profitieren möchte, dann gebe ich die Deckung dem Wesen hinter dem riesigen Schild. Das Schild gibt weiterhin genauso viel Bonus wie vorher nur jetzt einem anderen Wesen. Deswegen muss das Schild Deckung besitzen.
Hat der Schild nicht das Merkmal Deckung, so darf nicht eine Deckung erzeugt werden und der gleichzeitig Schild geführt werden können, sonst würden unfaire Vorteile (Entweder liegen Gegenstände herum und erzeugen die Deckung oder der Schild bringt durch seine Werte Boni) erzeugt werden. Insbesondere wenn das Wesen über Verteidiger verfügt, sollte es physisch in der Lage sein einen Schild vor jemanden zu halten.
Allerdings will ich nicht gerne große Charaktere ausschließen / benachteiligen. Deswegen hänge ich mich weniger daran auf, ob tatsächlich 4m² nötig sind, um jemanden zu einem Drittel zu verdecken. Wenn es reicht den einen Spieler zu verdecken, dann verdeckt es wahrscheinlich auch den anderen Spieler. Da Schilde nur das Merkmal Deckung bekommen können, wenn sie mindestens VTD 2 geben, gehe ich davon aus, dass jeder Schild mit dem Merkmal Deckung generell groß genug ist um Wesen zu verdecken. (gilt nicht für den Spielleiter, der einen Troll hinter dem Schild eines Gnoms verstecken will)

Gegenfrage:
Zitat
Eine Steinstatue hält einen Turmschild in der Hand, sodass dieser den Boden berührt. Dahinter kauert eine Person. (leichte Deckung)
Nun erwacht die Statue zum Leben, bewegt sich aber nicht. zählt die Deckung nun nicht mehr obwohl sie an derselben Stelle ist?
Der Turmschild ist sehr groß und verfügt über das Merkmal Deckung, er ist nicht, wie die Statue, aus Stein, sondern wurde als eisernes Einzelteil beim Bau in die Hand der Statue integriert. Wenn zuerst eine leichte Deckung der kauernden Person gegeben wurde, bekommt dann nach dem Erwachen jemand eine Deckung? Die erwachte Statue? die kauernde Person? beide? Und hängt es davon ab, ob die erwachte Statue die kauernde Person schützen möchte?
Wer dieses Beispiel zu gestellt findet und Gargyl oder Golems zur Erklärung nicht ausreichend findet,
der stelle sich vor, wie jemand mit einem Turmschild Felsverwurzelung (Magie S. 64) nutzt.

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 12 Feb 2022, 13:37:21 »
Zitat
Aber wieso existiert dann das Merkmal "Deckung" überhaupt?
Ohne das Merkmal würde ein Turmschild bei aktiver Führung keine Deckung geben, weil es zur Ausrüstung gehört.

Zitat
Würde man Deine Auslegung nehmen würde es auch erhebliche Unterschiede zwischen einem Gnomenschild und einem Vargenschild geben. Ein Vargenbuckler könnte einem Gnom Deckung geben, ein Gnomenturmschild einem Vargen nicht. Und das soll aus Balancinggründen nicht so sein.
Ich bin mir nicht sicher, warum meine Auslegung speziell für Unterschiede sorgt.
Das Merkmal Deckung gibt sowohl auf Vargenschilden wie auf Gnomenschilden eine leichte Deckung, egal wer davon betroffen ist.
Dass ein Drittel oder zwei Drittel des Körpers verdekt werden sollen ist nicht von mir, sondern steht im GRW. Wenn das Gruppen sehr genau nehmen und Varge dadurch einen Nachteil haben, dann ist das so. Darüber lässt sich erneut streiten. Aber ich sehe nicht, wie es die Diskussion hier tangiert.

Zitat
Zudem handelt es sich bei den Deckungsregeln durch Schilde um Spezialregeln, welche die Normalregeln aushebeln. Das wird insbesondere durch das Merkmal "Deckung", das es nur für Schilde gibt, und dem Autorenzusatz deutlich, dass der SL beim Kauern hinter einem Schild Deckung geben kann. Dieser Zusatz wäre völlig nutzlos, wenn das so oder so gelten würde.
Sehe ich genauso. Diese Spezialregeln sind es, warum ich davon ausgehe, dass eine leichte Deckung jemand anderem gegeben werden kann.
Aber ja, wie vorher bereits beschrieben bin ich auf die "kann" Regelung aufmerksam gemacht worden. Sollte der Spielleiter normalerweise keine Deckung geben, wenn sich Spieler hinter Schilden kauern, so sollte er (würde ich) keine Deckung weiter geben lassen können.

Aber ich wiederhole mich an dieser Stelle nur noch. Ich denke alle Fragen an mich habe ich irgendwie beantwortet und erklärt, warum ich dieser Meinung bin.
Herr Zwerg hat ähnliches geäußert. Turaino und Splittermoonmoon sind anderer Meinung. Meiner Meinung nach muss das hier nicht zur Regelredaktion. Bereits die Leichte Deckung durch stehende Schilde ist keine feste Regel, sodass der Spielleiter das letzte Wort hat. Das hier kann jede Gruppe gerne so entscheiden, wie sie das möchte.

Falls jemand noch Bedenken oder Wünsche hat, immer raus damit. Lese ich mir auch weiterhin gerne durch, aber an dieser Stelle soll es das von mir gewesen sein  ;D :)
Macht immer Spaß hier zu disskutieren  :)

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 11 Feb 2022, 21:27:25 »
GRW. S 162 beschreibt unter besondere Situationen im Fernkampf, dass Wesen von Deckung betroffen sind, wenn ein oder zwei Drittel des Körpers verdeckt sind.
Von Deckung betroffen ist ein Wesen also zum Beispiel, wenn ein Baum oder ein Felsen das Wesen verdecken (aus Perspektive des Angreifers).
Auch wenn nicht explizit beschrieben, gilt ein 2. Mantel über dem 1. Mantel nicht als Deckung, obwohl er das Wesen verdeckt. Selbst ein in der Hand gehaltener Metallschild oder ein anderer sehr großer massiver Gegenstand werden nicht bei der Deckung berücksichtigt.
Sollten diese Gegenstände aber auf dem Boden liegen und aufgrund ihrer Größe ein Wesen verdecken, so darf hier der Spielleiter eine leichte Deckung geben.

Besonders ist nun, dass Schilde über das Merkmal Deckung verfügen können und dann eine leichte Deckung geben, obwohl sie geführt werden.

Eine leichte Deckung kann also sowohl durch einen herum stehenden Schild als auch einen gehaltenen Schild verursacht werden. Damit kann eine Deckung für Wesen auch existieren, wenn der Schild mit Deckung nicht mehr geführt wird.

Zwischen diesen beiden Zuständen kann nun einiges an Fluff passieren, aber im Allgemeinen ist es mMn irrelevant ob ein Schild mit Deckung gehalten wird oder nicht. Solange ein Wesen verdeckt wird, erhält dieses Wesen die leichte Deckung.

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 11 Feb 2022, 14:48:26 »
Ich kann gerne erläutern, warum ich es RAI für möglich halte. Sollte der Spielleiter einen auf den Boden stehenden Schild nicht als Deckung betrachten, so gebe ich euch vollständig Recht. Da diese Regel kein Zwang ist, kann der Spielleiter auch zu einer Deckung durch einen vorgehaltenen Schild nein sagen.

Zitat
Die Art und Weise wie Merkmale geschrieben sind, legt nahe, dass sie immer für denjenigen gelten, der sie ausgerüstet hat oder sie führt. Außer das Merkmal selbst durchbricht diese Regel wie beispielsweise Schildwall. Ich muss jedoch zugeben, dass ich dazu nichts gefunden habe, ob Merkmale so funktionieren - jedoch halte ich das für Konsens.
Deckung durchbricht diese Regel mMn, weil Deckung durch Schilde auch ohne Führung existieren kann.

Zitat
Die Merkmale Stabil und Wattiert sagen auch nicht, dass es sich explizit nur um Angriffe gegen den Träger handelt. Also könnte man mit der selben Argumentation diesen Schutz ja ebenfalls auf Verbündete ausdehnen - und das führt das gesamte System von Merkmalen ins Absurde. Ich halte es also für gegeben, dass Merkmale erst einmal nur auf das Objekt/für ihren Träger/usw gelten. Etwa die Hälfte der Merkmale sind so geschrieben, dass es zwar nicht eindeutig da steht, dass sie nur auf den Nutzer des Objekts gelten, welches die Merkmale besitzt - aber aus Effekt und allem ist ersichtlich, dass sie nur dann Sinn ergeben. (Sowohl regelseitig, als auch deskriptiv)
All diese Merkmale werden allerdings auch nicht vergeben, wenn die Rüstung oder der Schild nicht getragen werden. Daher stellt sich die Frage, warum davon andere profitieren sollten. Die Deckung vergibt der Schild ohne Nutzer, genauso wie es der Schild mit Nutzer macht. Dann muss ich mich nur noch dazu entscheiden können nicht mehr der Nutznießer vom Merkmal Deckung sein zu wollen. Dann kann auch jemand anderes profitieren.

Zitat
Ja das tut es, jedoch nicht einfach in einer normalen Kampfsituation:
Naja, normal kann vieles sein, so auch wenn sich der Armbrustschütze mit Schießschartenschütze wieder mal hinter den Turmschild kauert, um eine schwere Deckung zu erhalten (gesetzt der Fall, der Spielleiter lässt diese Regel zu)

Aber jetzt mal zu dem Wort "kauern".
Ein Turmschild gibt einem dahinter kauernden Spieler eine Leichte Deckung. Sollte der Turmschild auf einem niedrigem Tisch stehen, müsste der Spieler nicht mehr "kauern", weil er sonst getroffen werden würde. "kauern" passt also nur für einen tief stehenden Schild.

Eine Leichte Deckung gibt es nach Regeln genau dann, wenn der Abenteurer zu bestimmten Dritteln bedeckt ist. Aber natürlich zählen die Boni für normale Schilde nicht, weil Schilde als Teil der Ausrüstung bereits Boni geben und somit nicht als Verdeckung zählen. Ausnahme sind Schilde mit Deckung. Wie oft genug zitiert, kann ein Turmschild also sowohl bei aktiver Führung als auch beim rum stehen eine Deckung bieten.

Allerdings bietet ein Schild natürlich nicht direkt 2-5 Leuten eine Deckung, weil er dafür zu klein ist.

Nun ein paar Gedankenspiele basierend auf einem Spielleiter, der einen stehenden Schild als Deckung zulässt. Gezeigt werden soll, dass Führung von Schilden und abstellen von Schilden ähnlich zu handhaben ist und somit ein vorgehaltener Schild ähnlich wie ein abgestellter ist, hinter dem jemand kauert:
Ein Bogenschütze hinter Zinnen (leichte Deckung) auf denen der jeweilige Schild steht (weitere Deckung) bekommt mMn eine schwere Deckung verrechnet. Der Spieler muss nicht mehr kauern, weil die Deckung insgesamt hoch genug ist.
Darf eben dieser Bogenschütze statt seiner Waffe den Schild in der Hand führen und dieselbe Deckung bekommen? mMn auch, weil er einen Schild mit Deckung führt.
Wenn er den Schild nur fest hält, aber auf den Zinnen abstellt, gilt dann der Bonus? Auch hier würde ich die schwere Deckung geben.
Und was passiert, wenn jemand anderes denselben Schild fest hält? Dieselbe Deckung vorhanden mMn. Aber die Person mit dem Schild passt nicht zusätzlich neben den Bogenschützen und erhält nur die leichte Deckung wegen der Zinnen.

Natürlich beginnt die Grauzone zur Interpretation der Regeln bereits während der Beispiele und der Spielleiter muss die Deckung nicht geben (Außer bei aktiver Führung des Schildes)
Aber ich hoffe es ist klar geworden, dass ich auch in den letzten Beispielen regeltechnisch keinen großen Unterschied sehe, weil ein Teil des von Deckung Betroffenen verdeckt ist.

Andersherum könnte auch folgendes passieren
Eine Steinstatue hält einen Turmschild in der Hand, sodass dieser den Boden berührt. Dahinter kauert eine Person. (leichte Deckung)
Nun erwacht die Statue zum Leben, bewegt sich aber nicht. zählt die Deckung nun nicht mehr obwohl sie an derselben Stelle ist?

Deshalb würde ich die Regeln so interpretieren. Nicht weil es simulatorisch Sinn macht, sondern weil eine Deckung nach Regeln bei Schilden mit Deckung vergeben wird und eine Deckung dem Charakter zusteht, der verdeckt wird.

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ohh ich bitte darum  ;D ;D
Wir haben intern schon Alternativen gesucht, damit sich scharf im Gegensatz zu kritisch und exakt lohnt.

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 09 Feb 2022, 21:09:58 »
Zitat
Möchte man so etwas spielen? Das muss jede Gruppe mit sich selbst ausmachen - wenn es nur darum geht möglichst viel Stats mit möglichst wenig Aufwand abzugreifen, sehe ich das kritisch.
Genau das ist meine Definition von Maximieren / Optimieren von Charakteren. Möglichst effizient viele Ressourcen auf einen kleinen Bereich konzentrieren.

Aber natürlich sollte das ganze nicht so extrem stark sein, dass eine alternative Strategie nicht sinnvoll erscheint.
Daher hätte ich auch kein Problem mit der magisch angetriebenen Kutsche. Du nennst selber genug Probleme um aufzuzeigen, wie oft so eine Kutsche ehr Nachteil als Vorteil ist.

Zitat
Ich sehe nicht, dass es mit Regeln RAW oder RAI möglich ist, jemanden im Kampf einfach ein Schild vorzuhalten, sodass dieser von Deckung profitiert.
Genau da bin ich anderer Meinung. Ich denke, dass die Regeln das sehr wohl abbilden. Mondstahlklingen Seite 47 beschreibt, dass der Schild geführt werden muss, aber nicht, dass der Bonus für die führende Person gelten muss. Dazu kommt, dass GRW. 162 bereits davon spricht, dass ein Turmschild eine Deckung bieten kann ohne Führung.
Das reicht mMn aus, um einen Turmschild als getragene Deckung für jemand anderen anstatt sich selbst gelten zu lassen, sofern dies bereits vor dem Angriff angesagt wurde. Dann ist klar wem die Deckung gilt, selbst Gegner sollten erkennen können, dass der Schütze durch den Turmschild einer anderen Person verdeckt wird.

Zitat
Natürlich stehen alle Methoden die Spieler haben, auch dem Spielleiter zur Verfügung. Das bedeutet aber nicht, dass Balancing damit unnötig ist und Kosten-Nutzen in einem Verhältnis stehen müssen - sonst könnten wir auch sagen: Ja ein Dolch, der 20d10 Schaden verursacht mit WGS 3 ist ok - kann ja jeder nutzen.
Meine Grenze liegt in dem schwammigen Bereich, wo Situationen konstruiert werden, nur um mehr Boni zu erhalten.
Ok, sollte ich vermutlich präzisieren: Wenn der Spielleiter anfängt Boni und Stärken zu stacken und damit Charaktere tötet, dann ist er vermutlich ziemlich fies. Andersherum ist das seltener der Fall und hat geringere Auswirkungen. Natürlich sollten dabei nicht einzelne Spieler zurück fallen oder zu stark werden, aber tendenziell hat auch da der Spielleiter durchaus Eingriffsmöglichkeiten.

Zitat
Es gibt immer Optimierungsversuche und wird sie auch immer geben. Das muss ja noch nicht einmal schlecht sein.
Aber die Regeln geben (mal mehr, mal weniger) klar vor, was machbar ist und was nicht vorgesehen ist. Ein Schild an seinem Arm zu befestigen und dann von der Deckung zu profitieren, liegt meiner Ansicht nach außerhalb dieser Regeln und ich halte es für einen klaren Fall von "Ich möchte von etwas profitieren, das ich eigentlich nach Regeln nicht nutzen kann".
Jo, sehe ich genauso.
Zitat
Es ist meine Meinung. dass Hausregeln, die so etwas ermöglichen für Probleme sorgen können weshalb ich gegen diese bin.
Von daher ist mein Argument nicht, dass Optimierungsversuche ermöglicht werden, sondern dass diese ein nicht gebalances Kosten-Nutzen-Verhältnis haben, wenn man das ganze einfach so, frei verfügbar, ohne Nachteile zulässt. (Neben den Bedenken, dass es gewisse Optimierungsversuche ermöglicht)
Ab hier bin ich anderer Meinung  ;D
Ich halte den Nutzen für hinreichend gering bzw. hinreichend leicht zu ersetzen, selbst wenn der Bonus beim Laufen gewährt wird.
Mittels Schießschartenschütze oder Qualitätsverbesserung werden maximal 2 EG zusätzlich nötig sein um den Schützen zu treffen, aber bereits Belagerungsschütze verringert das wieder um eine Stufe, sofern nicht einfach der Schildträger angegriffen wird.
Klingt für mich nicht nach einer extrem starken Strategie und kostet den Spieler EP.

Ich tippe aber, dass du da anderer Meinung bist als ich und potentiell +6VTD sehr stark findest.
Aber wie du selbst schreibst, sind das eben Meinungen. Das kann jede Gruppe handhaben, wie sie es möchte.

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Blutahornholz wirkt allerdings nur auf Zauber.  ;)

Aber eine Klärung wäre trotzdem interessant, da es ja evtl. andere Kombinationen mit unerbittlich gibt.
Es hieß ja "eine der wenigen" nicht "die Einzige" Möglichkeit(en).
Ja, eventuell habe ich nach Vorlage vom Blutahornholz bereits genau das erstellt und mich gefragt, ob ich den Nachsatz mit der Beschränkung dazu hätte schreiben müssen  ;D
Hat denn jemand noch mehr Beispiele für Fälle, bei denen der Zusatz fehlt?

Aber ich bin froh, dass ich ich nicht alleine mit der Auslegung von Kritisch bin.  ;D War ehr eine Sorge

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Kampfregeln / Re: Verteidiger und Schildverbesserungen
« am: 09 Feb 2022, 14:08:35 »
Darf ich dir kurz eine Frage stellen Splittermoonmoon?
Würdest du folgendes zulassen?
Ich nehme Gefolge und dort einen Schildträger. ich gebe ihm 2 Schilde (jedes braucht ja nur eine Hand), einmal 1 Turmschild und dazu irgendwas mit defensiv.
Mein Charakter ist ein Schütze und da ein immobiler Schild in Ordnung ist, weise ich meinen Schildträger an, in jedem Kampf zuerst den Turmschild vor mir als Deckung aufzubauen und dann jeden Angriff für mich abzuwehren mit dem 2. Schild.
Ich behaupte, dass nach deinen Aussagen das genannte Szenario möglich sein sollte. 2 Schilde zu tragen ist auch kein Problem und jetzt habe ich nicht nur den Vorteil der Deckung, sondern einen noch besseren Verteidigungsschild.
Einzige Ausnahme bisher: ich kann nicht mit der Deckung laufen.
Dafür bräuchte ich also noch einen Wagen, den mein Schildträger schiebt, während ich mich bewege. Solange das Gelände also nicht zu uneben ist bzw. ich keinen Zauber besitze um den Wagen Schweben zu lassen, so lange darf ich auch im Laufen eine (vermutlich sogar schwere) Deckung haben.

Daher verstehe ich nicht, warum Optimierungsversuche nicht bereits umsetzbar sind und das als Argument gegen die Regelung zählt.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber die meisten Gegner verlieren gegen die Helden. Ein geordneter und entspannter Rückzug für den gegnerischen Feldherren, der nur einen Schildträger mit einem Turmschild dafür opfern muss, klingt nach einem klaren Vorteil für Spielleiter und nicht für Spieler  ;D

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Zitat
zu 2: Ja, "Unerbittlich" ist derzeit eine der wenigen Möglichkeiten diese Limitierung zu umgehen. Da die Limitierung nicht Teil des Merkmals ist, sondern nur von vielen Verbesserungsmöglichkeiten (Handwerk, Zauber etc), und auch nicht Teil der Meisterschaft ist, greift sie hier auch nicht.
Ist das eine offizielle Auslegung der Regeln? Bisher dachte ich, dass es sich um eine universelle Einschränkung handelt.
Insbesondere glaube ich, dass ich da nicht ganz alleine bin. https://forum.splittermond.de/index.php?topic=6871.msg142238#msg142238 und https://forum.splittermond.de/index.php?topic=3903.0 lese ich als Zustimmung zur allgemeinen Beschränkung, die auch die Meisterschaft davon ausschließt scharf 4 auf W6 zuzulassen.

Auch Blutahornholz enthält keine Beschränkung.
Damit lässt sich dann eine Waffe erstellen mit einem W6 als Schadenswürfel und Scharf 6.

Nun gilt bei Scharf: Alle Schadenswürfel einer Waffe mit diesem
Merkmal werden immer als mindestens der Wert der Stufe
des Merkmals gewertet, egal was eigentlich gewürfelt wurde
  GRW. 186
Ich möchte also, falls das hier eine offizielle Regelauslegung ist, direkt weiter fragen, ob das, was für den Würfel gewertet wird (durch Scharf erhöht) auch das ist, was der Würfel würfelt (da es egal ist, was er eigentlich würfelt) und somit Kritisch zum Einsatz kommen kann.

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Fanprojekte / Re: Mondmagie im Splitterwiki aktualisieren
« am: 04 Feb 2022, 19:39:56 »
Vielen Dank  ;D

dann mal schauen, wie das wird.

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Fanprojekte / Mondmagie im Splitterwiki aktualisieren
« am: 04 Feb 2022, 14:14:58 »
Ich wollte mal fragen, ob es derzeit Bestrebungen gibt, dass die Mondmagieseite https://splitterwiki.de/wiki/Mondmagie aktualisiert wird.
Zusammen mit einem Freund wollte ich das mal aktualisieren, wenn wir dürfen

Im gleichen Atemzug möchte ich auch gerne nach der Vorlage für die PDF fragen. ;D  Ich dachte, dass sie hier irgendwo schon zu finden gewesen wäre...

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Magieregeln / Re: Funktionsweise Erdrückende Erkenntnis
« am: 22 Jan 2022, 04:01:48 »
Mir ging es nicht darum, dass die meisten Wesen Panisch und Angsterfüllt sein können, sondern ehr, dass der Zauber nur von Personen spricht, also nur Personen davon betroffen sind

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Magieregeln / Re: Funktionsweise Erdrückende Erkenntnis
« am: 21 Jan 2022, 04:33:02 »
Kann mir jemand dabei helfen zu verstehen, wie Schreckliche Schatten überhaupt funktioniert?
Dann würde ich gerne auch beurteilen, ob die Kombination zu stark ist.
Ich kann derzeit beide Seiten verstehen, bin mir aber nicht sicher, ob ich eine 29 zu stark finden würde.
Ich habe im Forum oder Wiki keine Bemerkung zu dem Zauber finden können, daher folgende Überlegungen:

Schreckliche Schatten ist nicht kanalisiert und wird als kurzzeitig beschrieben. Gilt der Effekt nun für wenige Ticks oder nur 1 Tick?
Für Personen gilt der Zauberer als furchterregend, also nicht für Monster, Tiere, Feenwesen (Die keine Personen sind) etc.?
Diese Personen müssen den Zauberer sehen können. Sind folglich kurzsichtige / blinde Wesen generell raus und irgendjemand muss entscheiden, ob der Zauberer sichtbar war für jeweiligen Anwesenden?
Kann der Zauberer seinen Freunden raten, sich für wenige Ticks (Wie viele auch immer das nun sind) wegzudrehen, um mich während der Wirkung nicht zu sehen?
Muss die Probe geworfen werden, wenn der Sichtkontakt über sehr weite Distanz erfolgt?
Bei Furchterregend steht GRW S 264:
Zitat
Die Begegnung mit dem Wesen reicht aus, um
selbst gestandene Recken zu erschüttern. Bei einer Begegnung
muss eine Entschlossenheit-Probe gegen den in Klammern angegebenen Wert abgelegt werden. Bei Misslingen erhält der Abenteurer
den Zustand Angsterfüllt. Der Zustand wird aufgehoben, wenn das
Wesen bezwungen wurde oder die Flucht vor ihm gelungen ist.

Ich gehe davon aus, dass ein Sichtkontakt über weite Distanz (So handhaben wir es beim normalen Monstermerkmal) keine "Begegnung" darstellen muss und somit keine Probe erfolgt.
Aber bleiben wir direkt bei diesem Merkmal. Dann steht im GRW, dass Angsterfüllt aufgehoben wird, wenn das Wesen bezwungen wurde oder eine Flucht gelungen ist. Aber, da Schreckliche Schatten nicht kanalisiert wird, ist das besonders furchterregende Aussehen des Wesens sofort wieder verschwunden (Also ein ähnliches Ergebnis wie bei einer Flucht oder dem Bezwingen).
Bleibt der Zustand Angsterfüllt vielleicht auch nur wenige Ticks?

Also ehrlicher Weise liebe ich, dass durch Erdrückende Erkenntnis viele Zauber, die mit HG 3 (oder bereits HG 2) abfallen würden, endlich ein Scaling bekommen. Deswegen wünsche ich mir, dass möglichst alle Zauber, die eine feste Schwierigkeit vorgeben, in die Kategorie fallen.
Allerdings ist für HG 2 eine Entschlossenheitsprobe gegen 29 durch einen Zauber mit fester Schwierigkeit, der eventuell ausschließlich Gegner trifft (weil das Wegdrehen abgesprochen wurde), einfach zu viel.
Aber wenn nur Varge, Alben, Menschen, Zwerge und Gnome betroffen sind, dann wäre mMn die Nische klein genug, um sich das anders zu überlegen...

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