Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - Fenra

Seiten: 1 ... 4 5 [6] 7 8
76
Allgemeine Regelfragen / Re: Ab wann gibt es Splitterpunkte?
« am: 02 Dez 2014, 17:54:38 »
Ich sehe das eher so wie 4Port: Die Splitterpunkte sollen ja ein essentieller Bestandteil der Spielmechanik sein, dann müssen mir aber auch welche zur Verfügung gestellt werden. Irgendwo im GRW steht ja auch, dass der Fluss der Punkte ausgewogen sein soll.

Wenn ich jetzt also sage "ich gehe bewusst das erhöhte Risiko ein, die Probe nicht zu schaffen, weil ich ja zögerlich bin" dann ist das mMn ein Ausspielen der Schwäche. Bei Scheitern der Probe (=negativer Effekt) gäbe es daher einen Punkt. (Natürlich muss die Probe schon entscheidend für den Spielverlauf sein, um ein Punkte-Farmen durch sinnlose Proben zu verhindern)
Wenn es mir dagegen wichtig ist, die Probe zu schaffen, sage ich bewusst "nee, diesmal überwinde ich meine Zögerlichkeit und würfle nen Standardwurf", und bekomme keinen Punkt.

Es ist ein schwieriges Thema, ab wann so eine Probe denn "entscheidend" ist, aber ich denke da kommt es vor allem auf die Spielergruppe an: Der SL hat zwar das letzte Wort, aber man kann sich ja mit den anderen Spielern beraten, und wenn es der Mehrheit angemessen erscheint, gibt es den Punkt. So merkt man auch, wie die Gruppe mit Splitterpunkten umgehen will: Wollen die Spieler viele Punkte haben, werden sie oft sagen, dass es den Punkt wert ist. Und andersherum genauso.

Fazit: Ich brauche keine genauen Regeln, wann e seinen Splitterpunkt gibt, solange die Gruppe mit dem Punktefluss zufrieden ist (und wenn es eine Powergaming-Gruppe ist, die viele Punkte will, damit ja alles klappt, dann ist das ok, solange alle Spaß dabei haben)

77
Ich denke, dass der Sicherheitswurf auch sehr schön zum Ausspielen von Charaktereigenschaften dienen kann. Wenn zB ein Held sehr zögerlich ist und eh alles schwarz sieht, würde ich den fast nur auf Sicherheit würfeln lassen. Dazu dann noch der Fels und man hat ein interessantes Konzept. So ein Held reißt natürlich nicht sonst was im Kampf, weil die EG meistens fehlen. Dafür schafft er seine Proben aber sehr zuverlääsig (wenn auch nicht besonders gut).
Andersherum kann auch "auf Risiko gehen" als Charaktereigenschaft ausgespielt werden.

78
Das ist mit einem Sicherheitswurf ein ziemliches Glücksspiel (19%). Rechnet man aber Splitterpunkte ein, reicht schon eine 7 - womit die Chance auf 64% steigt. Und selbst darunter passiert ja noch nichts schlimmes, weil ein "knapp misslungen" ja nur bedeutet: "Pech, Probe nochmal würfeln". Das ist schon eine Chance von 91%.

Ok, dass man vieles durch Splitterpunkte und Monzeichen hochreißen kann, übersehe ich tatsächlich im Moment noch gerne (ich habe bisher nur Systeme ohne solche Punkte gespielt). Ich nehme alles zurück...

Das klingt danach "Wenn ich es nicht schaffe, ihm ein bisschen die Kissen aufzuschütteln und ihm eine Gute-Nacht-Kuss zu geben, ist er tot!"
Ja, ich übertreibe gerne...  ::)  Aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht so richtig vorstellen, wie denn die Behandlung aussehen soll (und jetzt, wo ich so darüber nachdenke, ist das wahrscheinlich sogar der eigentliche Grund, warum ich unzufrieden mit der Fertigkeit war). Wunden vernähen würde ich bereits zur Behandlung von Zuständen zählen, da das nochmal deutlich brisanter ist. Aber eine Behandlung bei der man sich in der Nacht geringfügig besser regeneriert (ich geh da mal von 1 Punkt bei knapp gelungen aus, was wirklich nicht viel ist)? Ich hatte da so an Verband anlegen bei Schürfwunden oder nasse Tücher zum Kühlen von Schwellungen gedacht. Aber was will man da groß falsch machen können (sprich, wie kann ich einen Patzer stimmig erklären)? Oder muss ich mir was ganz anderes bei der Behandlung vorstellen?

79
Was ich an Heilkunde "schade finde" ist auch gar nicht, dass man nicht sofort LP regenerieren kann. Ich stimm dir da voll zu, dass profane Mittel nunmal keine Wunder vollbringen können und finde es daher stimmig, dass der Bonus einer Heilkundeprobe erst bei der natürlichen Regeneration zum Tragen kommt und auch nicht so hoch ist, wie bei anderen Methoden. Und wie wir beide bereits erwähnt haben, hat Heilkunde deutliche Stärken, wenn es um Zustände oder Krankheiten geht.

Mir geht es gerade vielmehr darum, dass beim Heilen von LP das Verhältnis von Nutzen einer erfolgreichen Probe zum Schaden einer gescheiterten mMn suboptimal ist und im Vergleich zu anderen Methoden eben deutlich schlechter. Bei der erwähnten Naturkundeprobe bekomme ich mit 0 EG bereits 4 LP zurück, bei einer verheerenden Suche bekommt man entsprechend 4 Schaden (Verhältnis 1/1). Mit 0 EG bei Heilkunde bekomme ich 1 LP zurück, aber mindestens 6 Schaden bei verheerendem Ergebnis (1/6). Ja, man muss hier beachten, dass die Schwierigkeiten der Proben unterscheidlich sind und auch, dass die Pflanze durch zusätzliche EGs nicht besser heilt, was bei Heilkunde der Fall ist. Aber dafür wird der Schaden mit schlechterem Ergebnis größer, während er bei Naturkunde gleich (und unter dem bei Heilkunde) bleibt.

Heilkunde ist nicht primär zum LP heilen gedacht. Das ist voll ok so. Aber im Moment fühlt es sich eher so an, als würde Heilkunde alles nur noch schlimmer machen. Selbst Sicherheitswurf hilft nix (siehe oben). Und genau das finde ich schade. Ich möchte als profaner Heiler sicher gehen können, dass es dem Patienten nach der Behandlung besser, zumindest aber nicht schlechter geht. Aktuell laufe ich allerdings Gefahr ihn umzubringen, sobald ich Hand anlege.
Und ja, wer nichts vom Heilen versteht, soll die Finger davon lassen (also von riskanten Situation wie blutend, da ist ein genaues Vorgehen nötig um zB die Wunde richtig zu vernähen). Aber, übertrieben gesagt, kann jeder Depp nen Druckverband bei kleinen Wunden anlegen und regelmäßig wechseln, sodass sich der Patient langfristig besser erholt. Für 1 oder 2 Punkte bessere Erholung führe ich doch keine komplexe OP durch, bei der sonst was schief gehen kann.

Das klingt jetzt so böse...  :-[ Also nur noch mal zum Klarstellen: Ich finde Heilkunde toll, für Zustände etc, also für was es gedacht ist. Aber wenn ich es nicht schaffe, jemandem eine erholsame Nachtruhe zu gewähren, stirbt er...? Oder übersehe ich da gerade etwas?

80
Ich finde auch, dass der Schaden bei verheerendem Ergebnis sehr hoch ist. Ein verheerendes Ergebnis ist schon allein aufgrund der negativen EGs schmerzvoll für den Patienten. Warum dann noch extra Fixschaden draufpacken? Allein durch den fixen Schaden würde zB Eshi mehr als eine komplette Gesundheitsstufe verlieren! Da traue ich mich als (ausgebildeter) Heiler ja gar nicht, irgendetwas an so jemanden zu "heilen".
Selbst ein Sicherheitswurf hilft da kaum, weil ich dann eine hohe Wahrscheinlichkeit habe, zu wenig Punkte zu würfeln. Bei dem Beispiel mit FP 12 muss man ja eine 10 haben, damit die Probe überhaupt gelingt und dann bekommt der Patient gerade mal einen einzigen Punkt mehr bei der nächsten Regeneration zurück.
Heilkunde wird dadurch sehr unattraktiv zum LP heilen. Und ich glaube, dass das auch so gemeint ist. Wer LP heilen will muss zaubern. Heilkunde ist dann gegen Zustände, Gifte und (vor allem) Krankheiten gut. Finde ich schade, da ich gerne Wundärzte oder ähnliches spiele, die mit profanen Mitteln hantieren und eben nicht zaubern.

Das Seltsame allerdings ist, dass ein Naturkundiger (durch Kräutersuche) besser LP heilen kann als ein Heilkundiger. :o Und wenn man verheerend eine Pflanze findet und mit dieser den Patienten behandelt, hat sie "genau die gegenteilige Wirkung", sprich 4 Schaden innerhalb einer Stunde. Steht also in keinem Verhältniss zu den 5 fix + negative EG (+3 Patzer-EG) Schaden aus Heilkunde.

81
Allgemeine Regelfragen / Re: Erfolgsgrade & Triumph
« am: 22 Nov 2014, 10:52:30 »
0 ist 0, und wird von Vorzeichen nicht beeinflusst.
-0 ist identisch mit +0, es ist ein und dieselbe Zahl.

Allgemeine Mathematik gilt auch hier.

Mathematisch mag das stimmen, aber hier verstehe ich das anders. EG 0 heißt ja, dass die Differenz zwischen Ergebnis und Schwierigkeit 0 bis 2 beträgt, und EG -0 entsprechend -1 bis -2 (GRW S. 17). Das sind eindeutig unterschiedliche Werte (machen sie doch den Unterschied zwischen geschafft und nicht geschafft aus) und für mein Verständnis daher auch jeweils eine eigene EG-Stufe.

82
Allgemeine Regelfragen / Re: Untersuchung eines Tatorts
« am: 21 Nov 2014, 15:42:00 »
Vielen Dank für die schnellen Antworten!
Ich werde das jetzt wahrscheinlich so handhaben, dass man durch Straßenkunde an alle relevanten Infos kommen kann (kommt halt auf das Probenergebnis an). Aber durch andere Fertigkeiten kann man einen Teil der Infos herausfinden (wie maggus es beschrieben hat). So kann auch eine Gruppe, die allgemein schlecht in Straßenkunde ist, weiterkommen, erhält aber weniger Infos und es sind (je nach Teilbereichen, die abgedeckt werden sollen) mehr Proben nötig, die eben auch schief gehen können.
Mich hat halt gestört, dass man ohne Straßenkunde so total aufgeschmissen schien...

83
Allgemeine Regelfragen / Untersuchung eines Tatorts
« am: 21 Nov 2014, 14:38:51 »
Im GRW steht ja ganz eindeutig, dass zum Untersuchung eines Tatorts die Fertigkeit "Straßenkunde" und für eine Raumdurchsuchung "Wahrnehmung" zu verwenden ist. Aber ab wann ist ein Raum ein Tatort? Ist ein offensichtlich durchwühlter Raum bereits ein solcher? Und wenn ja, warum soll ich dann für das Durchsuchung "Straßenkunde" verwenden, nur weil er jetzt als "Tatort" klassifiziert ist?

Das hieße ja zB auch, dass der scharfäugige Jäger den Dolch unter der Kommode nicht findet, weil er eben schlecht in Straßenkunde ist. Oder dass ein Priester des Wissens die Hilfsmittel des vor Kurzem durchgeführten Rituals nicht erkennt, die sich am "Tatort" befinden. In den Beispielen würde ich wohl eher "Wahrnehmung" bzw. "Arkane Kunde" würfeln lassen, was aber streng genommen den Regeln widerspricht...  :-\

84
Magieregeln / Re: Wie sehen eure Schriftrollen aus?
« am: 18 Nov 2014, 18:40:27 »
Ich sehe das mit den Kosten eher so, dass damit auch Verbrauchsgüter gemeint sein können. Bei dem genannten Rindenstück, das eigentlich billig ist, müssen dann zB beim Verzaubern wertvolle Kräuter eingerieben werden oder etwas in der Art. Wenn die Schriftrolle aus Glas besteht, das deutlich teurer als Rinde ist, fallen entsprechend weniger Verbrauchsmaterialien an, sodass am Ende das Herstellen eben gleich viel kostet.

85
Wenn man sich das hier so durchliest, findet man häufig die Begründung "Magie ist in Lorakis ganz normal". Es gibt aber auch genauso normale Leute, die keine Magie gebrauchen. Vllt kriegen sie einfach nicht so richtig den Dreh raus, oder aber sie haben schlechte Erfahrungen gemacht und verabscheuen Magie seit dem, oder oder oder. Und wenn man sich jetzt im GRW das Profil eines Recken anschaut, dann steht da keine einzige Magieschule. Also gibt es tatsächlich Kämpfer, die keine Magie benutzen, ganz egal wie normal sie ist. Daher finde ich es auch durchaus nachvollziehbar, dass es Turniere gibt, in denen Magie nicht erlaubt ist. Es wurden ja schon mehrere Möglichkeiten genannt, Magie in ein Turnier einzubauen, sei es als gemsichte Disziplin oder als rein magisches Turnier. Wie genau die Regeln aussehen, bestimmt dabei der Veranstalter. Einen Ort weiter können die Regeln ganz anders festgelegt sein.

Ich finde, dadurch kann man sehr viele unterschiedliche Turniere gestalten. Vllt ist eine Stadt berühmt für ihr Turnier der verzauberten Waffen, das alle drei Jahre stattfindet. Und eine andere dementsprechend für ihr magieloses Turnier.

Dass die Diskussion sich jetzt irgendwie um "zeitgenössisch oder nicht" dreht, finde ich seltsam. Wie Weltengeist geschrieben hat, gab es Regeln. Die Frage ob sie auch eingehalten wurden, ist eine völlig andere. Und ich denke, dass es zu jeder Zeit Leute gab, die versucht haben sich in egal welcher Form einen Vorteil zu verschaffen, um zu gewinnen. Natürlich hieß das im Mittelalter nicht "Doping" und ich kann mir auch nur begrenzte Kontrollmöglichkeiten vorstellen. Aber falls regelwidriges Handeln bemerkt wurde, wurden auch Konsequenzen gezogen, wobei Disqualifizierung wahrscheinlich eine harmlosere war.

86
Ich würde bei einem klassischen Ritterturnier ganz klar sagen "keine Magie erlaubt". Es sollen schließlich die Kampffertigkeiten der Kontrahenten getestet/zur Schau gestellt/etc werden. Daher würden auch entweder Waffen bereitgestellt (sofern der Veranstalter sich das leisten kann) oder die mitgebrachten von einem Unparteiischen auf Zauber überprüft werden.
Für die Magier gibt es dann halt andere Turniere, wo magische Fertigkeiten getestet werden. Darunter können auch spezielle Disziplinen für Kampfzauber auftreten.

87
Magieregeln / Re: Wie sehen eure Schriftrollen aus?
« am: 16 Nov 2014, 09:46:13 »
Ich finde kleine handliche Kristalle/Edelsteine/etc. cool, in denen ein Licht leuchtet (Farbe je nach Zauber). Wenn der Zauber aktiviert wird, erlischt das Licht und der Kristall wird trüb/läuft schwarz an.

88
Allgemeine Regelfragen / Re: Ansage der Würfelergebnisse
« am: 15 Nov 2014, 19:25:29 »
Wir spielen das Ganze eher aus Sicht der Charaktere. Daher sage ich im Normalfall keine Schwierigkeiten an, versuche aber die Situation möglichst genau aus der Sicht der Charaktere zu beschreiben, damit eine Entscheidung zwischen Risiko/Normal/Sicherheit stattfinden kann. Ich rechne dann als SL die EG aus.
Auch bei Gegnern sieht ein Charakter nicht sofort, wie gut sich jemand verteidigen kann. Aber nach den ersten Aktionen wird den Spielern sehr schnell klar, wie hoch die VTD ist (ein Charakter sieht ja dann auch tatsächlich, wie sich der Gegner verhält, und ob die eigenen Angriffe Erfolg haben). Das führt dann dazu, dass die Spieler erstmal normal würfeln und den Gegner testen, um sich danach eventuell für Manöver und/oder andere Wurfoptionen zu entscheiden.
In manchen Situationen allerdings muss man den Wert einfach nennen, zB bei AA. Aber da sage ich den auch nur, wenn der Angegriffene sagt, dass er eine AA in Erwägung zieht, also ausdrücklich danach fragt. Das ist so abgemacht und es funktioniert für unsere Gruppe sehr gut.

89
Wir kommen gerade zum ersten Mal in die Situation, dass es wichtig wird, wieviel man nachts am Lagerfeuer eigentlich sehen kann. Da es eine Nacht ohne Mondschein ist, würde ich sagen es herrscht Starke Dunkelheit (Stufe 4). Für ein Lagerfeuer ist im GRW auf Seite 170 angegeben, dass es die Stufe um -3 verändert, also 4-3=1. Das heißt, in einem Bereich von 30m um das Lagerfeuer herrscht Tageslicht? :o  Kommt mir ein bisschen stark vor, denn keine Lagerfeuer, das ich je gesehen habe, ist über Dämmerlicht hinausgekommen. Das würde zB auch dazu führen, dass man durch eine Kerze bei Mondlicht (bezeichne ich als Leichte Dunkelheit) auf Tageslicht kommt. Oder rechne ich da gerade falsch?

90
Darf man bei Werten für einen Gegner eigentlich auf das GRW verweisen, wenn er dort aufgeführt ist (wie es zB in Türme im Eis gemacht wurde)? Oder muss man die Werte trotzdem mit in die zu zählenden Zeichnen packen?

Seiten: 1 ... 4 5 [6] 7 8