Ich denke auch: ja, Kampffertigkeiten sollen weiter ausdifferenziert werden als andere.
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Daher: gerne mehrere Kampffertigkeiten, aber nicht zu viele (ich finde Handgemenge, Nahkampf, Fernkampf ausreichend, aber ich könnte auch mit sowas wie
- handgemenge
- stechen
- schwingen
- schneiden
- Fernkampf
Ok, was kann ich alles mit einem Anderthalbhänder machen? Ich kann mit ihm stechen, ich kann ihn schwingen ala Ober- und Unterhau, ich kann Schnitttechniken durch Abziehen der Klinge verwenden. Mit der entsprechenden Technik kann ich das Schwert auch in einem Handgemenge nutzen, aber es bedarf dafür Erfahrung. Und wenn ich am verzweifeln bin, kann ich den Anderthalbhänder auch nach meinem Gegner werfen.

Zumindest 2 bis 4 erachte ich als ungünstig gewählte oder benamte Kampffertigkeiten.
Ich bin bei diesem Thema etwas hin und her gerissen, da ich bevorzugt lieber etwas weniger Kampffertigkeiten hätte um die Übersicht und einfache Regeln zu wahren. So Realismusfanatisch bin ich da nicht. Dennoch kann ich DADAs und Zwarts Einwand (der Junge mit dem Dolch, der plötzlich mit dem Stab improvisieren muss & der Ritter der meisterhaft ein Schwert zu führen versteht, aber nicht weiß wo bei einer Axt Griff und Kopf ist) verstehen. Würde man die Kampffertigkeiten sehr breit auffächern, würde ich es beführworten Musizieren (in Form von Instrument spielen), Singen und Schauspielern nicht in einem Topf zu werfen. Den da liegen meiner Meinung und Erfahrung nach Welten dazwischen.
Den Kampf Streitaxt versus Zweihänder möchte ich ungerne im Wohnzimmer ausgespielt haben. selbst wenn ich entsprechende Larpwaffen habe ist soetwas doch meist sehr schwierig.
Hm, das hätte seinen Reiz. ^^ Ob nun Schaumstoff oder Stahl, dawürde selbst meine Kampfunfähige Götterdienerin glänzen.

Vielleicht wären da die Meisterschaften in den entsprechenden Bereich zu wählen die einfachere Lösung