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Nachrichten - Waldviech

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Mein Gott - ich hab ja schon Ewigkeitszeiten keinen Unfug mehr im Splittermondforum verbreitet! Das muss ich dringend mal wieder ändern. OK - um gaaanz ehrlich zu sein: Erstens gibt es hierzu schon einen Threat im Tanelornforum, und zwar hier:

https://www.tanelorn.net/index.php/topic,105638.0.html

und zweitens ist das Ganze ein Weiterdenken, oder wenn man es böser möchte, ein Recycling hiervon:

http://forum.splittermond.de/index.php?topic=2214.0

Und da im Tanelorn schon ein, zwei Gedanken zusammengekommen sind, geht es erst einmal, ganz stillos, mit Zitaten los (Ich hoffe, das Ganze wird jetzt nicht zu schwer lesbar):

Zitat von: Waldviech
Lorakis hat drei Monde, mit denen man an und für sich mal was machen könnte. Darüber bin ich ja bekennend der Meinung, dass es zu wenig Fantasy im Style von Ambermoon, Albion, Spelljammer und Lionheart gibt.

Beim Rumgekritzel während einer Wartezeit heute entstand die Kritzelei, die unten angehängt ist. Das Ganze brachte mich auf die Idee, das Spelljammer-Splittermond nochmal aufzugreifen! Und was läge näher, als Splittermond auf dem Splittermond zu spielen?   ;D

Folgende Ideen seien mal gegeben:

- Vor der Katastrophe war der Splittermond eine Welt, die Lorakis nicht unähnlich war.

- Da die Drachlinge auch auf dem Splittermond ihr Unwesen trieben, sind auch ihre Sklavenvölker dort zu finden.

- Als der Mond barst und "ETWAS" aus dem Inneren des Mondes entkam, griffen Yonnus und einige andere Götter ein, um die Völker des Splittermonds zu retten. Ihre Macht ist es, die den Rest des Mondes und seine Splitter weitgehend zusammenhalten.

- Die Splitter bilden eine Art "See fliegender Inseln"

- Die Himmels- und die Splitterschicht sind mit fliegenden Reittieren und Luftdchiffen befahrbar. Darunter beginnt die Gewitterschicht, in der die gewaltigen Blitze und Eruptionen stattfinden, die man von Lorakis aus sehen kann.

- Das Schwerkraftzentrum des Splittermondes liegt noch immer im Mittelpunkt desselben

- Ab und zu kommen aus dem formlosen Chaos, das unter der Gewitterschicht liegt,
dämonische Kreaturen nach oben

- Insgesamt ist der Splittermond natürlich "postapokalyptischer" und "außerirdischer" als Lorakis.

- Das Areal, in dem die Action stattfindet, ist ein "Küstengebiet", in dem der von Rissen durchzogene Hauptkörper des Mondes in das chaotische Gebiet der fliegenden Inseln übergeht. Es spielt also quasi am "Rande der Welt und jenseits davon"

Zitat von: Rafael
Love this^^!

- Herrschen die Priester der Mondgötter dann theokratisch als Rat in einer lunaren Hauptstadt über alle? Sie könnten Kreuzzüge starten, um abtrünnige Splitter zu bestrafen. Untereinander gibt es natürlich auch Krach, denn es kann nur eine wahre Mondgottheit geben. Aber diesen Kampf tragen sie im Geheimen aus. Das Amt des Avatars des Mondes wird übrigens von den Hohepriestern der Kulte gewählt. Allerdings gab es lange Zeit keinen Avatar, da es den letzten im gleichen Moment zerriss, als auch der Mond zersplitterte.

- Die Kirchen stellen auch das einzige stehende Heer, die Mondlegionäre. Deren Elite sind ein Heer aus einst unsterblichen Prätorianern, die der Verlust ihres ewigen Lebens in eine tiefe Krise stürzt.

- Rebellische Splitter könnten von elementaren Magiern geführt werden, die durch Feenpakte an elementare Magie gelangten, um dem Klerus etwas entgegenzusetzen. Natürlich haben Geschäfte mit dem Gehörnten ihren Preis.

- Gnome bleiben die Händlerkaste von Lorakis, aber in diesem Fall haben sie Reisen durch das Chaos perfektioniert und lassen es sich dementsprechend vergüten. Das gefällt den Mondkulten und den Alben, die die ältesten und mächtigsten Handelshäuser vor der Splitterung stellten, natürlich gar nicht.

- Zwerge organisieren sich nun in kriegerischen Söldnerclans, da mit dem Entzweibrechen des Mondes auch ihre Reiche untergingen. Ihre Mondkulte sind stark geschwächt, aber das Wort ihrer Hohepriester hat immer noch Gewicht. Und sei es auch nur, weil sie bereit sind alles zu tun, um den Platz ihrer Leute im Rat zu verteidigen. Dasselbe gilt auch für den Rest der Zwerge, die untereinander noch ein paar Rechnungen zu begleichen haben.

- Varge könnten Außenseiter sein, weil man glaubt, dass sie verfluchte Lykantrophen sind die ihren Fluch ihr ganzes Leben mit sich herumtragen müssen.

Das sind so meine ersten Gedanken. Hat Spaß gemacht :D.

Zitat von: Waldviech
Die Idee mit der Kirche ist super! Meine Idee war ohnehin, dass einer der moralischen Mondgötter, (gar Yonnus?) sich für den Erhalt des Lebens auf dem Splittermond sozusagen aufgeopfert hat, und daher als "Weinender Bewahrer" quasi-monotheistisch verehrt wird. Das "Problem" dabei ist, dass der Mond Gott sich durch das Zusammenhalten des Mondes so verausgabt, dass seine ihm auf dem Splittermond zu Gebote stehende Macht kaum noch für etwas anderes ausreicht. (Da ich den Splittermond-Götterband nicht habe, weiß ich allerdings nicht, ob Splimo-Götter so funktionieren könnten). Daher kann er sich nicht so "direkt" um seine Priesterschaft und Anhänger kümmern, wie das auf Lorakis der Fall wäre. Das Ergebnis: Ein entfernter, sehr gütiger Gott, und auf Milde und Nächstenliebe basierende Religion, die durch eine  schamlos korrupten Klerus versaubeutelt wird!

Insgesamt ist die Welt auf dem Splittermond natürlich etwas seltsamer als Lorakis. Ein Teil des linearen Festlandes wird so z.b. vom Ablaufenden Meer dominiert. Ein Ozean, dessen Wasser nach der Katastrophe weitgehend ins Mondinnere abgeflossen ist, so dass das Ablaufende Meer fast überall nur noch zwei bis drei Meter tief ist. Die Bewohner des Ablaufenden Meeres leben in Dörfern auf den Rücken riesiger Taschenkrebskreaturen.
Die "Prinzipalitäten" sind eine Föderation kleiner Splitterfürstentümer und Stadtstaaten, die hauptsächlich demokratisch regiert werden. Ebenso demokratisch ist die "Republik der Toten", der Rest eines ehemals gigantischen, lunaren Imperiums. Die Bevölkerung lebt in halbleeren, gigantischen Metropolen und wird, da die Zahl der Toten die der Lebenden bei Weitem übersteigt, von einem Gremium untoter Geistwesen beraten.
Die aufrechten Paladine der Republik nehmen es freiwillig auf sich, sich mit Vampirismus zu infizieren, um den Kreaturen des Chaos aus dem Mondinneren besser entgegen zu treten.
Die aufstrebende Macht des Splittermonds ist hingegen das junge Königreich Thir-Nyghach - ein seit recht kurzer Zeit zivilisiertes Volk, das mit dem Volk Thir-Dhurgachans aus Lorakis verwandt ist. Think "Britische Seemacht zur Zeit von Francis Drake...nur keltischer und mit fliegenden Schiffen. Das Königshaus von Thir-Nyghach hat vor Kurzem eine eigene, nettere Abart der Mondkirche ins Leben gerufen und nun tobt ein Luftkrieg zwischen Kirche und Königreich, der unter anderem auch mit Freibeutern und über kleinere Stellvertreterreiche ausgetragen wird.

Zitat von: Rafael
Vampir-Paladine! Sold! Die Idee mit dem zerrissenen Gott ist auch gut. Ich würde ihn als den mächtigsten Mond-Gott bezeichnen und jetzt kämpfen die anderen Mond-Götter um die Dominanz. Vielleicht herrschte er so sicher im Sattel, dass die anderen Götter sich an ihn gewöhnten, aber durch das Brechen des Gefängnis entstand ein solches Ungleichgewicht der Macht, dass die Lücke nur schwer zu füllen ist?

Und natürlich bewachten die Zwerge die Siegel zum Gefängnis, die mit ihren Reichen zerbrachen. Vielleicht waren sie sogar das Mächtigste Volk auf dem Mond und deswegen nagt die Zerstörung umso schlimmer an ihnen?

Und der Gott von Thir-Nygach hat natürlich nicht vor sich in die Kirche zu integrieren, während die Drachlinge zurückkehren und im Geheimen versuchen die Siegel wieder zu errichten ... mit Blut als den Mörtel für die magische Mauer :D.

Zitat von: Waldviech
Ich mag die Idee mit den Drachlingen! Das verleiht ihnen was schön Ambivalentes...denn den Splittermond wieder versiegeln wäre grundsätzlich keine so doofe Idee

So, und jetzt schauen wir mal, was im Splittermondforum unter lauter erfahrenen Splimologen so zusammenkommt. :)

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Ja, das leidige RL  :(. Aber dann wollen wir mal: Den Technikstand würde ich definitiv als gesetzt betrachten. Abgesehen davon, wie irgendwelche Technologien auf Lorakis im Gegensatz zur Erde nun tatsächlich funktionieren, sollte halt ein, hmmm, nennen wir es mal "Tim&Struppi-Techlevel" bei rumkommen. Die Idee, Feuerwaffen auf dem Level des 19. Jahrhunderts zu belassen, macht Sinn - wobei ich MGs als "Belagerungswaffen" oder Flugzeugbewaffnung durchaus für wichtig halten würde.

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Die Herangehensweise passt IMHO auch deswegen gut zu Splimo, weil Magie ja schon im Original viel von einem "Handwerk" hat. Ein Gegensatz zwischen Technologie und Magie passt da meines Erachtens nicht so gut.
Was vielleicht auch ganz witzig wäre, wäre wenn sich einige Dinge dank magischem Einfluss auch anders entwickelt haben könnten. Die Technologie entspricht der irdischen der 1940er, einige Sachen funktionieren aber anders, weil sie eigentlich magisch sind. Das ist, wie von SeldomFound oben geschrieben, wohl besonders im Bereich Medizin der Fall, kann aber auch bei anderen Bereichen von Wissenschaft und Technik ne große Rolle spielen. Welchen Einfluss könnte beispielsweise Feuermagie auf die Entwicklung von Dampfmaschinen haben?  Ein großer Unterschied zwischen reiner Technik, Magie und Technomagie liegt meines Erachtens aber in folgendem Punkt:
2. Individuelles Können ist wichtig
Für Magie ist immer ein entsprechend fähiger Magier notwendig. Reine Technologie kann massenproduziert werden, magisch gepimpte Technologie ist noch immer "Handarbeit". Daher ist Magie nur bedingt für den Massenmarkt geeignet. Interessanterweise ist genau das super, um klassische Tropes aus Pulp-Geschichten und alten Serials einzubinden. Magie ist nämlich ein toller Grund, warum man irgendwelche Supertechnologien oder abstruse Formeln nicht so einfach reproduzieren kann, ohne den Professor zu entführen, der das Zeug entwickelt hat....

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Cooles Zeugs - ich werd da (hoffentlich) heute Abend ein bisschen was zu schreiben können. Was Selenia angeht...
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

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Zhoujiang hatte in den letzte 100 Jahren wenig Glück. Zwar war es eine der frühesten Industrienationen, wurde aber in den Jahren der "drei Schwarzen Kaiserinnen" in Grund und Böden regiert. Was folgte, war die "Rechtschaffene Revolution", die die alten Strukturen abschaffte. Doch leider konnte die sozialdemokratische Revolutionsregierung der Soldatenräte der Roter-Drache-Armee sich nicht konsolidieren. Der "Blauer Phoenix Gesellschaft", einer Gruppe von Radikalen waren die Veränderung, die die Roten Drachen anstrebten, nicht drastisch genug. Ein Bürgerkrieg brach aus, der das Land noch weiter in den Ruin trieb. Kintai nutzte das Chaos, Teile des Reiches, inklusive Palitan, zu okkupieren. Heute ist das uralte Reich ein Chaos, zerrissen zwischen Kintai-Besatzern, den zwei Revolutiknsarmeen, übrig gebliebenen Kaisertreuen und unzähligen Warlords. Da in Zhoujiang schon frühzeitig Flugzeuge verwendet wurden, gibt es eine ganze Reihe von Luftpiraten und Söldnerpiloten.

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Zusatz zu Elyrea: Irgendwann vor 300 Jahren hatte Patalis die Insel mal heim ins Reich geholt und dabei den Orden der drei Rosen vernichtet. 1912 gelang den Elyreanern nach langem Partisanenkrieg der Aufstand. Seither regiert eine "MilitärDiktatur Light" unter den so genannten Zwölfern (alten Offiziere  des erfolgreichen Aufstands). Protestaktionen und Reformen bewegen das Land jedoch immer mehr in  Richtung Demokratie. Enge wirtschaftliche Verflechtungen mit Westergrom und eine gut ausgebaute Tourismusbranche sorgen dafür, dass die ehemals arme Insel wirtschaftlich relativ gut dasteht. (Besagte Wirtschaftsverflechtungen waren im Übrigen auch einer der Gründe für die Intervention im westergromer Bürgerkrieg - hier hat die kleine Insel abermals gezeigt, dass man elyreanischr Partisanenkommandos nie unterschätzen sollte.)
Da die elyreanischr Republik faktisch eine Militärdiktatur ist, gab es mehrfach Avancen Groß-Zwingards, die die Zwölfer jedoch ablehnten. Gnomenfeindlichkeit passt nicht ins Konzept der Zwölfer. Seither versuchen zwingarder Agenten, Rassenkonflikte zu inszenieren.

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Hmm...mal sehen:

Midstad schwebt mir ja irgendwie als reichlich friedliche Nation vor. Mit Selenia hatte Midstad lange Zeit eine Art On-Off-Beziehung. Mal gehörte Midstad zu Selenia, mal nicht. Seit Selenia ist Midstad unabhängig und erlebt nach turbulenter Geschichte nun eine Periode der Ruhe und des Friedens. Midstad ist nicht die reichste und mächtigste Nation Dragoreas. Es gilt als etwas verschlafen und rückständig. Im Ausland ist Midstad vor allem bekannt für landwirtschaftliche Erzeugnisse, Wanderurlaub und als Kulisse für historische Ritterfilme. Diese Phase des Friedens geht allerdings ihrem Ende entgegen. Die Beziehungen zu Groß-Zwingard werden zusehends mieser. Man fürchtet zurecht, dass in Bälde Invasionstruppen aus dem Süden die Grenze überschreiten. Diesen Krieg wird Midstad ziemlich sicher verlieren. Midstad innenpolitisches Problem ist, dass viele Midstadter ein rettendes Bündnis mit Selenia ablehnen, da sie glauben, so nur wieder die alten Besatzer ins Land zu holen...

Patalis ist noch immer ein Königreich. Während die kleine, ultrareiche Oberschicht noch immer in den alten Palästen residiert, gährt es in den Wohnburgen der Unterschicht. Hier kloppen sich Kommunisten und Faschisten, während kriminelle Syndikate sich skrupellos bereichern und eine korrupte Geheimpolizei nach Gutdünken Bürger terrorisiert. So ein bisschen Weimar meets Versailles mit Luxusautos....

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Das währ cool - ich komm da allenfalls heute Abend zu, da ich hier grad nur per Handy linsen kann.

Die Iosaris-Illuminaten find ich ne tolle Idee. Das lässt sich garantiert super ausbauen. ☺.

@Wächterbund: Hmmm....bin unschlüssig. Geheimhaltung birgt natürlich die Frage: Warum halten die sich nun geheim? Andererseits passt ein Ritterorden hält nicht mehr so furchtbar gut ins 20. Jahrhunder. Alternativvorschlag: Der Wachterbund ist die oben erwähnte Liga der außergewöhnlichen Gentlemen! 1940 hat sich der Bund zu einer freimaurer-ähnlichen Organisation gewandelt, deren Ziel noch immer der Schutz de Allgemeinheit vor paranormalem Bösen ist. "Heute" ist der Orden nur noch bedingt militärisch, sondern arbeitet über kleine "Swat-Teams" aus begabten Individuen. Logenhäuser sind in ganz Dragorea verbreitet. Lediglich in Groß-Zwingard müsste der Orden in den Untergrund gehen, da der Kanzler den Orden verboten hat - zu gnomenfreundlich.

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Des Spaßes halber habe ich mal mit der kleinen, unbeschrifteten Lorakiskarte rumgespielt, die sich hier fand:
http://splitterwiki.de/w/thumb.php?f=Lorakis-politische-Subkontinente.jpg&width=1024

Die Karte ist mit nichten vollständig, da erstmal nur Dragorea und Frostlande so eingezeichnet sind, wie sie im Jahr 1940 lunarer Zeitrechnung aussehen. Nicht alle Grenzen haben sich in den letzten 949 Jahren verschoben - Nationen wie Westergrom, Wintholt oder Patalis existieren noch in ihren alten Grenzziehungen. Zu den Unterschieden:

Groß-Zwingard hat sich durch die weitgehende Auslöschung der Orks große Teile der Blutgrasweite unter den Nagel gerissen. Die "heim ins Reich" geholte Termark hat als "Sonderverwaltungszone Termark" eine Art Spezialstatus innerhalb Groß-Zwingards.

Die alten Reiche Nyrdfing und Tyr-Durghachan sind zur "Vereinigten Republik Nyrd-Durghachan" zusammengewachsen. (siehe oben ;) )

Die alten Ordensländer des Wächterordens wurden vor 300 Jahren ein Teil Selenias. Der Wächterorden war über die Jahrhunderte so effektiv mit dem Bekämpfen des Grauens, dass das Land wiederbesiedelt werden konnte. Heute ist die Gegend als "Drakenmark" bekannt und ein verschlafener Grenzdistrikt der Selenischen Republik. Die Ecke ist, aufgrund ihrer Vergangenheit, faktisch das "Lovecraft-County" Dragoreas :D. Der Wächterbund existiert als Geheimgesellschaft weiter.

Jagodien und Jogodai sind heute die Jagodisch-Jogodische Volksföderation (JJVF), eine recht junge sozialistische Nation, die aus dem alten "Zwillingsshahirat" hervorgegangen ist.

Die Akurische Union (das erste R in Arkuri hat sich mit der Zeit abgeschliffen ;) ) ist sowas wie das Kanada von Lorakis. Eigentlich eine Demokratie, aber dominiert von mächtigen Ölkonzernen, die die Besiedlung der Frostweite unbarmherzig vorantreiben. Ihre politische Agitation war es, ide dazu führte, dass die Union die "Neuen Territorien" beansprucht und einen reichlich unfairen Krieg gegen die Raugarr führt.

Das Königreich Frynjord ist reichlich isolationistisch und rückständig. Die potentielle Bedrohung durch die Union hat jedoch zu engeren diplomatischen Kontakten zu Nyrd-Durghachan geführt. Die vereinigte Republik hat insgeheim Militärberater nach Frynjord geschickt, da die eigenen Ölfirmen, die Bohrinseln im Nordmeer betreiben mit den skrupellosen Konzernen der Union konkurrieren.

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Sehr schöne Idee! Und damit wir uns nicht nur bei Deutschland bedienen: Wie wäre es denn mit ein paar Anleihen bei der Franco-Diktatur? Pro Forma ist Zwinggard noch immer eine Monarchie, aber der König ist entweder zur machtlosen Marionette verdammt, minderjährig oder sonst wie mattgesetzt, so dass der "Großkanzler" als Diktator schalten und walten kann. Eine der Widerstandstruppen bestünde dann aus "Königstreuen".
Ein faschistisches Italien-Äquivalent könnte eventuell Elyrea bieten. Das wäre dann mehr die Geschmacksrichtung faschistoide, mediterrane Bananenrepublik, hätte aber auch was.

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Thir Dhurgachan und [Nyrdfing könnten sich kombiniert prima als United-Kingdom anbieten. Irgendwann vor Jahrhunderten haben die Nyrdfinger ihre nördlichen Nachbarn mal geschluckt und beide Länder sind nun ein Reich. Dabei zeichnet sich Thir Dhurgachan durchaus durch dicht gepackte Industriestädte aus, da die Feen noch immer ein Faktor sind, und sich menschliche Besiedlung daher sehr konzentriert. Der Glaube an den Starrekyng ist noch immer sehr stark. Bis vor Kurzem war die Priesterschaft in Mystiker und Progressive gespalten. Die Progressiven widmen sich der wissenschaftlichen Astronomie, während die Mystiker glaubten, der Sternenhimmel solle für Sterbliche unergründlich bleiben. Dieser Konflikt hat sich (für alle Beobachter ziemlich überraschend) weitgehend aufgelöst. Der von der Nyrdfinger Regierung geheim gehaltene Grund: vor zwei Jahren hatten sieben der besten Wissenschaftler des Landes plötzlich göttliche Visionen, deren Echtheit hochrangige Priester zweifelsfrei bestätigen könnten. Der Wille des Gottes: Binnen 15 Jahren MÜSSEN seine Jünger eine Expedition zum Silbermond geschickt haben. Andernfalls würde eine Katastrophe ungeahnte  Ausmaßes Dragorea heimsuchen. Die Regierung nimmt die Botschaft des Gottes sehr ernst. Auf einer abgelegenen Insel irgendwo im Nord Meer entstand ein geheimes Raketenforschungszentrum, in dem fieberhaft am Projekt gearbeitet wird. Die Uhr tickt! Die Vorgänge auf der Insel sind nicht unbemerkt geblieben - längst versuchen zwingarder Agenten, das Geheimprojekt zu infiltrieren, vermuten sie doch ein neuartiges Waffenträgersystem und keine Raumexpedition....soviel zum Thema "Splittermond meets Reiseziel Mond" und der potentiellen Einbindung der Götter ins Dieselpunkflair. ☺

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Den Vorschlag mit der "Schweiz" finde ich ziemlich gut - wobei vielleicht auch eine gute Portion Casablanca mit dabei wäre. Mertalia wäre dann auch hervorragend geeignet für Szenarien wie "Unser Mann in Havanna" oder Ähnliches. Sowas passt IMHO hervorragend in ein Dieselpunk-Szenario.

(Ich werd hier definitiv auch noch mal weitermachen.....wenns nur mehr Zeit gäbe).

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Und natürlich, dass noch ein paar Nationen dazwischen liegen. Ich muss sagen, grad nach diesem Post gefällt mir die Idee, den Zwinggardern die Nazikarte zuzuschanzen, ziemlich gut! Das macht in der Form durchaus Sinn. Nehmen wir also an, Zwinggard würde durch den Jahrhunderte langen Krieg gegen die Orks radikalisiert. Vielleicht ist das auch der Grund für den Aufstieg zur industriellen Großmacht. Irgendwann ist Zwinggard den Orks auch mit moderner Kriegsführung auf den Pelz gerückt. Das hat dann auch weitgehend funktioniert. Die Blutgrasweite ist zur Hälfte "ent-orkt", die verbliebenen Nester stellen vorerst keine Gefahr mehr dar. Daher sucht die fanatisierte zwinggarder Regierung nach neuen "Zielen".

Midstad hätte in diesem Szenario die undankbare Funktion eines "Pufferstaates". Vielleicht hatte Midstad die vor 100 Jahren stattgefundenen Revolutionswirren in Selenia genutzt, um sich für unabhängig zu erklären. Die kleine Nation florierte und entwickelte sich zu einem etwas verschlafenen, aber lebenswerten Fleckchen Lorakis. Nun aber rasseln im Süden die Zwingarder mit den Säbeln und die Republik Selenia im Norden reagiert darauf mit Aufrüstung. Jetzt könnte die zukünftige Rolle Midstadts der des Fürstentums Gallia aus Valkyria Chronicles ähneln

Zitat
Dalmarien wurde durch den Bürgerkrieg langfristig gespalten und befindet sich in einem Einigungskrieg.
Oder befand sich? Vielleicht bietet sich ja auch ein Nachkriegsszenario an. Das kann ebenfalls interessant sein. Der Krieg ist vorbei, die Trümmer rauchen noch, man blickt wieder nach vorne, aber die "neue" Nation muss ihren Weg erst finden.




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Guter Gedanke - vielleicht auch ausgeweitet auf alles "anderweltliche""? Die Nationen Vorschläge find ich ach cool und schreibe da heut Abend noch mal was Detailiertes zu. ☺

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Abenteuer und Kampagnen / Re: Die Dimension der Drachlinge
« am: 22 Aug 2016, 10:38:57 »
Nur mal so reingerufen: Was wäre eigentlich, wenn die Drachlinge dort eigentlich nicht "böse" wären, sondern vielmehr eine vergleichsweise wohlwollende Schutz macht geworden wären, unter der Frieden und Wohlstand herrschen? Nur halt ohne Freiheit...

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