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Nachrichten - Cerren Dark

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Üblicherweise haben Treueschwüre die Struktur, dass der Eidgeber dem Eidnehmer seine Dienste und seinen Gehorsam gibt, während der Eidnehmer seinerseits seinen Schutz gewährt und nichts Unbotmäßiges vom Eidgeber fordert. Strukturell gesehen ist es ein (beidseitiges) Tauschgeschäft, keine Einbahnstraße. Beachtenswert ist hierbei, dass ein Treueschwur eine freiwillige Handlung des Eidgebers ist.

Wenn die Freiwilligkeit nicht gegeben ist, dann ist es kein Treueschwur im eigentlichen Sinne, sondern eine Erpressung oder Nötigung.

Zitat von: Jeong Jeong
Ich persönlich sehe hier einen Konflikt zwischen der persönlichen Ehre des Farukanis (er hat dieser Person unter Umständen Treue und Loyalität geschworen) und der Frage, ob man einer ehrlosen Person überhaupt ehrenvoll dienen kann.

Hier ist der Blickwinkel entscheidend: Die Ehre eines Dieners wird nicht danach bemessen, ob er moralisch gerechtfertigte Taten begeht oder nicht. Er wird nach seiner Loyalität zu seinem Herrn gemessen. Entsprechend ist der Diener auch nicht für seine Taten verantwortlich, sondern der Herr wird in die Verantwortung genommen. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen: Ein Herr, der seinen Diener auffordert, Kapitalverbrechen zu begehen, mag damit die Grenze überschreiten, aber das ist nicht pauschal zu beantworten.

Jedem, der einen Treueschwur leistet, muss bewusst sein, dass er dadurch jederzeit ohne Vorwarnung in einen Gewissenskonflikt geraten kann. Dagegen kann sich niemand absichern.

Gruß,
Cerren


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Meine Empfehlung: Spricht mit dem SL und der ganzen Gruppe darüber, ob es für euch plausibel ist, dass ein eher harmlos aussehender SC im Kampf von (vernunftbegabten und strategisch agierenden) Gegnern solange ignoriert wird, bis er sich als Bedrohung herausstellt.
Nicht alle Gruppen teilen diese Auffassung. Ich kenne welche, für die die Anwesenheit am Kampfort bereits rechtfertigt, mindestens einen der Gegner zugeteilt zu bekommen... ich handhabe das anders.
Typische Kriterien für solche (vermeintliche) Harmlosigkeit sind:
  • keine offensichtliche Bewaffnung
  • keine nennenswerte Rüstung
  • Aussehen, das gemeinhin mit Friedfertigkeit assoziiert wird (z. B. Mönche/Priester friedfertiger Gottheiten)
  • etc.

Wenn euer SL bereit ist, diese Denkweise zu übernehmen, dann wird das in vielen Fällen dazu führen, dass die Gegner dich erstmal links liegenlassen und sich den Tanks in der Runde zuwenden, wodurch du die Zeit hast, irgendetwas Kreatives und Hilfreiches auszuhecken.

Gruß,
Cerren

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Kampfregeln / Schmetterschlag und Todesschlag zusammen
« am: 23 Mär 2017, 10:48:46 »
Wenn das (Hiebwaffen-)Manöver Schmetterschlag gelingt, erleidet der Gegner zusätzlich zum Schaden auch Benommen 1.
Todesschlag besagt, dass Gegner die (u. a.) benommen sind, 1 zusätzlichen Punkt Schaden erleiden.

Frage: Gilt der Bonusschaden von Todesschlag schon beim Schmetterschlag selber oder erst bei den nachfolgenden Angriffen?

Gruß,
Cerren

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Ja, mit der Stärke Ausdauernd kannst du KONx4 Stunden arbeiten, ohne dass du dich überanstrengst.
Unter der Wirkung des Zaubers "Ausdauer stärken" wären es in Kombination mit "Ausdauernd" dann sogar (KON+2)x4.

Gruß,
Cerren

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Kampfregeln / Re: Kampf gegen unsichtbaren Gegner
« am: 02 Mär 2017, 13:29:25 »
Es ist hier ein wenig Interpretationssache.
Auf der einen Seite, ist es nicht so schwer gegen einen unsichtbaren Gegner zu kämpfen, wie es ist in absoluter Finsternis gegen einen Gegner zu kämpfen (der einen sieht), da man aus der Umgebung (z.B. Spuren am Boden, Hindernisse, ...) Hinweise bekommt, die auf den Aufenthaltsort des Gegners Rückschlüsse ziehen lassen. Bei Finsternis sieht man auch die Umgebung nicht und bekommt diese Informationen nicht.

Das sehe ich differenziert: Die Tatsache, eine vage Vorstellung davon zu haben, wo sich der Gegner befindet, ist bei absoluter Dunkelheit ebenso gegeben - nur halt über Akustik oder Luftverwirbelung etc. Entsprechend finde ich einen Angriffsmalus von -12 völlig angebracht, da die Situationen für mich ähnlich genug sind.
Ich könnte mich auch der Argumentation anschließen, dass Angriffe gegen einen Unsichtbaren "nur" einen Malus von -8 erhalten (analog dem Zustand Geblendet 4).


Wichtig ist jedoch zu berücksichtigen, dass man (in beiden Situationen) den Angriff nicht wahrnehmen kann, da die Waffe bei Unsichtbarkeit ebenfalls unsichtbar ist (siehe Zauberschreibung). Das verbietet in den meisten Fällen eine Aktive Abwehr, da zu deren Voraussetzungen explizit gehört, dass man sich des Angriffs bewusst ist, und das ist beim Kampf gegen den Unsichtbaren (zumeist) nicht gegeben. (Es mag situative Ausnahmen geben)

Den taktischen Vorteil würde ich dem Unsichtbaren ebenfalls gewähren, aber auch der kann durch clevere Intervention seiner Gegner annulliert werden.
Ein wahrer Albtraum ist dann natürlich eine unsichtbare flugfähige Kreatur...  8)

Gruß,
Cerren


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Mein Vorschlag: Das Relikt verfügt - ähnlich dem Einen Ring - über einen eigenen Willen und besitzt die Fähigkeit, einmal pro Tag den Träger für die Dauer von 1 Stunde mit dem Zauber Suggestion zu belegen. Das ergibt natürlich nur dann Sinn, wenn das Relikt ein spezielles Ziel verfolgt, idealerweise ein abstraktes, das sich nicht in wenigen Einzelschritten erledigen lässt. Der Träger weiß nichts davon. Möglicherweise ahnt er, dass er immer wieder beeinflusst wird, wird es aber nur schwer beweisen können und vor allem ist ihm nicht unbedingt klar, worauf das Ganze hinausläuft.

Etwas drastischer, aber ebenso interessant wäre es, wenn das Relikt zusätzlich zur Suggestion auch die Zauberwirkung Erinnerungslücke auf den Träger legen kann. Das könnte in nächtlichen "Ausflügen" resultieren, von denen der Träger nichts weiß oder es könnte passieren, wenn der Abenteurer sich gerade irgendwo alleine aufhält, so dass es keine störenden Zeugen gibt...  ::)

Gruß,
Cerren

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Charaktererschaffung / Re: NPC als (illegaler) Charackter
« am: 22 Feb 2017, 15:48:48 »
Das Amulett an sich ist ja schon recht mächtig, auch wenn es von der Idee her nur Fluff ist. Würdest du so einen Gegenstand kostenlos zulassen als SL?

Wenn etwas spieltechnische Auswirkungen hat, ist es kein Fluff. Deswegen darf das Amulett nicht kostenlos sein.
Wenn du hingegen über deine wahre Gestalt des Jaguarkriegers keine Kontrolle hättest, bzw. wenn du dessen Werte nicht verwenden könntest, dann wäre es Fluff und dann wäre das Amulett kostenlos. In diesem Fall wärst du spieltechnisch ein Varg, dessen Hintergrundgeschichte besagt, dass er in Wahrheit ein Jaguarkrieger ist, jedoch ohne Zugriff auf diese Gestalt und deren Fähigkeiten.

Die erste Variante würde ich generell nicht zulassen, denn ein als Varg getarnter Jaguarkrieger mit Zugriff auf seine originalen Werte ist trotzdem de facto ein Jaguarkrieger und stellt somit eine Monstergrad-3-Kreatur dar, deren Werte nicht zu denen regulärer HG-1-Abenteurer passen.
Das Problem ist nicht, dass das Amulett mächtig ist. Das Problem ist, dass die damit getarnte Kreatur zu mächtig ist.

Gruß,
Cerren

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Charaktererschaffung / Re: NPC als (illegaler) Charackter
« am: 21 Feb 2017, 09:21:48 »
Meine erste Frage: Er soll ein Amulett tragen, was ihn wie ein Varg aussehen lässt. (Alles andere würde zu viel Aufsehen erregen. Besonders da er sich auf der Flucht mit einem Seealbenkäptain angelegt hat, der ihn nun bei jeder Gelegenheit sucht.)
Aktuell habe ich das als Relikt 4 angelegt mit Fremde Gestalt und -3 KW um die fehlenden 2 Qualitätsstufen auszugleichen. Aus meiner Sicht macht dieser Malus Sinn, den so lange er das Amulett benutzt muss bei jeder Bewegung aufpassen, dass er sich nicht offenbart.

Gegenfrage: Wird ein solches Amulett überhaupt gebraucht? Willst du die Werte des Jaguarkriegers haben und im Spiel benutzen, wobei das Amulett lediglich die Tarnung ermöglicht? Dann brauchst du es. Wenn du hingegen die spieltechnischen Werte eines Vargen dauerhaft verwenden würdest, dann wäre das Amulett reiner Fluff und müsste nicht per Relikt gekauft werden. Es könnte sich natürlich auch um einen sehr speziellen Fluch handeln, d. h. Zustand Vargengestalt (Fluch, Siechtum 3)

Ich denke, hier solltest du dir klar werden, was du eigentlich mit dieser Scharade bewirken möchtest. Möchtest du lediglich einen extravaganten Hintergrund, der dich einzigartig macht, aber dem Rest der Welt stets verborgen bleibt? Dann ist es wieder nur Fluff.
Oder möchtest du eher eine Art "wanderndes Rätsel" darstellen, das andere Abenteurer oder NSCs durchaus knacken können und dich damit "enttarnen"? Dann brauchst du eher eine regeltechnische Unterfütterung.

Zusammengefasst sind also diese beiden Fragen von zentraler Bedeutung für dein Konzept:
  • Willst du die Werte des Jaguarkriegers im Spiel aktiv verwenden?
  • Soll es anderen möglich sein, deiner wahren Natur auf die Schliche zu kommen?

Gruß,
Cerren

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Auszug aus dem GRW, Seite 222:

Zitat von: GRW
Wirkungsbereich: Der Wirkungsbereich ist nur bei Zaubern angegeben, für die er relevant ist – etwa für einen Feuerball oder einen Aura-Effekt. Es handelt sich dabei stets um einen maximalen Radius in Metern. Die exakte Größe des Radius muss beim Auslösen des Zaubers festgelegt werden. Hat der Zauber die Grundreichweite Zauberer, bewegt sich der Wirkungsbereich mit dem Ziel des Zaubers mit.


Gruß,
Cerren

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Weitere Möglichkeiten:

Levitieren (Bewegung 3)
Auf HG1 zwar nur via Strukturgeber machbar, aber in 10 Metern Höhe muss man höchstens noch die Fernkämpfer fürchten. Hierbei lassen sich dann ggf. Bäume als Deckung verwenden.

Dunkelheit (Schatten 1)
Hier sollte man die maximale Reichweite von 5m vielleicht nicht völlig ausschöpfen, um die eigenen Kameraden nicht zu beeinträchtigen. Gegner ohne Dämmerungssicht und Dunkelsicht erleiden dann zusätzliche Mali im Bereich von -3 bis -9.

Chamäleon (Illusion 3, Natur 3)
Am besten vorher mit dem SL absprechen, ob er es erlaubt, unter der Wirkung dieses Zaubers im laufenden Kampf ein Versteck aufzusuchen. Entdeckungsmali von -4 bzw. -12 bei Stillstand können einen geeigneten Schutz darstellen.

Flammenschild (Feuer 3, Schutz 4)
Dürfte viele Gegner dazu bewegen, den Zaubernden nicht anzugreifen, weil ansonsten Brennend 2 blüht. In Kombination mit einer guten Defensivwaffe (Kampfstab) kann man damit auch im Kampf bestehen, allerdings disqualifiziert man damit die Strategie, sich hinter einen "Verteidiger" zu stellen.


Gruß,
Cerren

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Ich empfehle, dass ihr euch gemeinsam, Phase für Phase, durch die Generierung hangelt. Haben alle eine Phase beendet, dann erst geht's gemeinsam weiter. Wer mit seinem Anteil schon fertig ist, kann ja den etwas langsameren dann assistieren und dich dadurch entlasten. So entsteht auch bei den "frühen Vögeln" nicht so viel Langeweile. Außerdem dämmt diese Vorgehensweise das Chaos ein, gibt dem Prozess Struktur und verhindert, dass einer schon Fragen zur Fertigkeitssteigerung loslässt, während ein anderer noch über sein Mondzeichen nachgrübelt.

Orientiert euch am Kapitel "Schritt für Schritt" (GRW, S. 23ff.), das hilft sehr.
Gerade bei Schritt 1 sollten auch alle gemeinsam beteiligt sein und aktiv zuhören, was die anderen so zu spielen gedenken. Wer will, kann ja dabei auch dem Konzept eines anderen Spielers noch ein paar Anregungen spendieren. Das stärkt das Gruppengefühl. Ohne Gruppengefühl wird sonst die Generierung schnell zu vielen Einzelkämpfen.

Ganz wichtig: Allen muss von Anfang an bewusst sein, dass ihre Entscheidungen während der Generierung NICHT in Stein gemeißelt sind! Es gibt also keinen Grund, alles doppelt und dreifach zu prüfen, zu durchdenken und damit alles zu verlangsamen. Fast alles in Splittermond kann einfach im Nachhinein ausgetauscht werden, wenn man später feststellt, dass man irgendwo aufs falsche Pferd gesetzt hat. Sprich das zu Beginn klar und unmissverständlich an. Das beruhigt und beschleunigt den Prozess. Andernfalls bremsen dich die Optimierer und Bloß-nix-falsch-Macher aus.

Gruß,
Cerren

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Okay, dann mal zurück zum eigentlichen Thema: Was sind denn Meisterschaften, die etwas erlauben, von dem man meinen sollte, dass es in der normalen Fertigkeitsnutzung schon drin sein sollte?

Einige der allgemeinen Kampfmeisterschaften der Schwelle 1, meiner Meinung nach, und zwar konkret:
  • Abdrängen (M)
  • Rückzugsgefecht
  • Umklammern (M)
  • Umreißen (M)
  • Vorstürmen (M)

Gruß,
Cerren

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Kampfregeln / Improvisierte Stangenwaffe (--> Kampfstab)
« am: 27 Jan 2017, 10:54:43 »
Hallo Leute,

welche Werte würdet ihr einem improvisierten Kampfstab geben? Beispielhafte Situation: Der Abenteurer hat seine Waffe nicht zur Hand, greift sich einen stabilen Holzstab vergleichbarer Länge oder eine metallene Stange und setzt sich damit zur Wehr.

Gruß,
Cerren

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Allgemeine Regelfragen / Re: Patzer = Verheerend ?
« am: 05 Jan 2017, 10:21:26 »
Zu dem Fall "Patzer bei aktiver Abwehr":

Ich verstehe nicht, wo die Unklarheit herrschen soll oder wo es angeblich RAW keine Regelung dafür gäbe.
Eine AA ist eine Probe gegen die Schwierigkeit 15. Wenn die Würfel einen Patzer zeigen, wird das Gesamtergebnis bestimmt, die EG errechnet und dann um drei reduziert. Das bestmögliche Ergebnis dabei ist -1 EG. Alles weitere regelt die Tabelle auf GRW138.

Gruß,
Cerren

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Allgemeines / Re: Post, Orakel und Esse der Welten
« am: 22 Dez 2016, 08:27:39 »
2. Der bereits genannte Abenteurer ist Glaubenskrieger, stammt aus Frynjord und ist natürlich ein Zwerg, er verehrt Fyrbrom, sein Ziel ist es Ioria und Korobrom zu bereisen. In Ioria möchte ich ihm gern eine Prophezeiung schicken, habe aber keine Ideen....
Hätte da jemand Anregungen? Oder Tipps zu soetwas?
Ich überlege auch den anderen beiden eine Prophezeiung zukommen zu lassen. Es handelt sich bei ihnen um eine Priesterin des Wissens, eine Vargin aus der Tarr und einen Dämmeralbischen Waldläufer. Hättet ihr dazu vielleicht noch Ideen?

Da es dafür 1.001 Möglichkeiten gäbe, müsstest du zuerst festlegen, welchem Zweck diese Prpohpezeiung im Spiel dienen soll. Soll sie eine Warnung vor einem zukünftigen Ereignis sein? Soll sie ein Wegweiser sein? Soll sie dem Abenteurer eine neue Richtung in der Entwicklung seiner Fähigkeiten ermöglichen? Oder etwas ganz anderes?

3. Im Götterband wird eine "Esse der Welt" erwähnt, welche aber nur vom Inselkönig benutzt werden darf.
Meint ihr das einem Frynjord der aus dem Hochadel stammt und gleichzeitig Priester ist, ein Blick auf diese Esse gewährt wird?

Prinzipiell: Warum nicht? Benutzen wird er sie nicht dürfen, aber der Rest sollte sich machen lassen... vorausgesetzt, er kann die Priesterschaft der Esse oder den Inselkönig selber zu einer Zustimmung bewegen. Eventuell müssen dann noch ein paar Münzen den Besitzer wechseln - natürlich in Form einer Spende *hüstel*. Das ist überdies eine gute Gelegenheit, um die Ressource "Stand" als positiven Einflussfaktor in einer sozialen Interaktion zu verwenden.

Gruß,
Cerren

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