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Themen - Takur

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Spielersuche / Suche Online-Gruppe (z. Z. geschlossen)
« am: 29 Okt 2023, 08:53:01 »
Ich suche eine Online-Gruppe, die Splittermond spielt. Ideal wäre eine Gruppe, die sich alle ein bis zwei Wochen online treffen kann. Unter der Woche hätte ich berufsbedingt meist ab dem späten Nachmittag Zeit. An den meisten Wochenende habe ich mindestens einen Tag zur freien Verfügung. Bevorzugt würde ich über Discord und Roll20 spielen.

Zu meiner Person:
Ich habe ca. 20 Jahre Erfahrung mit Pen-and-Paper-Rollenspielen (bisher meist DSA, Shadowrun, A Song of Ice and Fire, ein wenig Vampire und andere Systeme). Splittermond spiele seit ca. einem halben Jahr regelmäßig und ich bin sowohl von der Welt als auch dem System begeistert.
Meine aktuelle Runde spielt primär in Takasadu (https://forum.splittermond.de/index.php?topic=7898.0). Gerne würde ich aber auch andere Regionen von Lorakis kennenlernen. Ich habe Erfahrung als Spieler und als Spielleiter, kann also auch gerne auch mal ein Abenteuer übernehmen. In meinen bisherigen Runden wechselten wir uns häufig mit dem Entwerfen und Leiten von Abenteuern ab.

Falls in eurer Runde noch ein Platz frei ist oder ihr Fragen, könnte ihr gerne hier schreiben oder schickt mir eine PN!

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Die folgende Kampagne spielt vor allem in Zhoujiang und Kintai, soll die Abenteurer aber in Zukunft vielleicht auch noch andere Regionen Takasadus (wie etwa Sadu) führen. Die meisten Abenteuer sind selbstgeschrieben (die Spieler wechseln sich beim Leiten ab), bauen aber teilweise auf offiziellen Abenteuer wie etwa besonders Der Tempel der tausend Tore auf. Dieses Abenteuer ist sogar (eher zufällig) zu einem zentralen Element der Kampagne geworden, da viele weitere Abenteuer auf den Ereignissen im Tempel der tausend Tore aufbauten. Von daher schon einmal eine große SPOILER-Warnung im Voraus.
Ansonsten wird unter anderem der Bürgerkrieg in Zhoujiang eine gewisse Rolle spielen.


Die an der Kampagne beteiligten Charakter sind:

Takeda Akira: schwertalbischer Krieger aus Kintai (Hintergrund: https://forum.splittermond.de/index.php?topic=1685.msg153456#msg153456)

Xi Luo: menschliche Schattenklinge aus Zhoujiang, Bastard-Cousin von Ji Ren

Ji Ren: menschliche Magierin aus Zhoujiang, Cousine von Luo Xi
(Hintergrund für beide unter https://forum.splittermond.de/index.php?topic=1685.810)

Takur Matal Tezcatl: Fährtenleser aus dem Jaguardschungel (Hintergrund: https://forum.splittermond.de/index.php?topic=1685.810)

Xiang Hao: gnomische Priesterin des Affengottes


Anmerkung: Die Namensgebung der Zhoujiangischen und Kintari-Charakter folgt der Regel, dass der Familien/Klan-Name vor dem Personennamen steht.

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Als bekennender Fan der in den bisherigen Splittermond-Regelwerken sehr kurz behandelten Jaguarkrieger habe ich den im Jaguardschungel liegenden "Weißen Fleck" Huatla ausgearbeitet - als einen Stadtstaat auf Expansionskurs.

Dies sollte auch die bei unserer Gruppe als Hausregeln entworfene Generierungsregeln für die Jaguarkrieger (https://forum.splittermond.de/index.php?topic=7860.0) ergänzen und einem meiner Charakter einen Hintergrund zu geben. Außerdem wollte ich die bisher bekannten Informationen zu den Jaguarkriegern weiterzuspinnen, ohne es mit möglicherweise irgendwann später veröffentlichten Regeln kollidieren zu lassen.  ;)

Der Stadtstaat Huatla und die ihn als "Lebende Göttin" regierende Drachlingin soll auch als potentieller Hintergrund für Abenteuer im Jaguardschungel dienen - ob als Gegenpart oder potentieller (unsicherer) Verbündeter einer Heldengruppe.


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Da ich seit langem von Kulturen wie den Maya und Azteken fasziniert bin und nach der Lektüre des Kapitels zum Jaguardschungel in "Splittermond - Die Welt" mir die Chance nicht entgehen lassen konnte, einen buchstäblichen Jaguarkrieger zu spielen, habe ich mal ein Konzept für die Kultur und Rasse der Jaguarkrieger entworfen.
Bei der Rasse habe ich mich ein wenig an den Vargen orientiert, modifiziert nach dem was zu den Jaguarkriegern im Kreaturen-Band steht.
Die Kultur basiert inhaltlich auf dem, was bisher zu den Jaguarkriegern bekannt ist und bei den Fähigkeitswerten etc. auf Marakatam und Gotor.

Die Jaguarkrieger
Den meisten Lorakiern unbekannt, beherrschen die Jaguarkrieger – oder Ma’Ua, wie sie sich selber nennen – den nach ihnen benannten Jaguardschungel Arakeas. Fremden gegenüber meist misstrauisch bis feindselig eingestellt, ist dieses kriegerische Volk der Hauptgrund, warum die von ihnen bewohnte Halbinsel auf vielen Karten ein „Weißer Fleck“ ist. Nur wenige Nicht-Ma’Ua haben jemals einen der zahlreichen im Dschungel verborgenen und in ständigem Streit miteinander liegenden Stadtstaaten der Jaguarkrieger besucht und sind zurückgekehrt, um davon zu berichten. In ihrer Kenntnis des Dschungels wohl nur von den Dämmeralben übertroffen, gelten die Jaguarkrieger als ebenso wild wie stolz.

Körperliche Merkmale
Jaguarkrieger ähneln aufrechtgehenden Katzen mit kurzem, dichten Fell, humanoiden Oberkörpern und Armen, aber eher tierhaft wirkenden Beinen und einem langen Schwanz. Ihr Kopf gleicht dem einer großen Raubkatze. Sie sind im Durchschnitt etwas größer als Menschen, wenn auch nicht so groß wie Varge. Meist haben sie eine muskulöse Statur, bewegen sich aber trotzdem schnell und gewandt.
Ihre Augen sind meist gold- oder bernsteinfarben, seltener schwarz, grün oder gar hellblau. Ihre Fellfarbe ist in der Regel gelb-schwarz, manchmal schwarz, seltener weiß-schwarz oder sogar komplett weiß. Jaguarkrieger mit ungewöhnlichen Fell- und Augenfarben gelten manchmal als für ein besonderes Schicksal bestimmt.
Die Jaguarkrieger sind schnelle und ausdauernde Läufer auf fast jedem Untergrund, die auch bei anderen körperlichen Tätigkeiten kaum ermüden. An Kraft kommen sie fast den Vargen gleich und sind zudem sehr gewandt. Allerdings sind sie anfällig für Zauber und durch ihre Isoliertheit leichter zu täuschen.
Ihre Lebenserwartung liegt irgendwo zwischen der der Menschen und der Varge. Aufgrund ihrer gewaltsamen Kultur und den Gefahren des Dschungels überschreiten nicht viele das 50. Lebensjahr, auch wenn immer wieder einzelne Exemplare deutlich älter werden. Jaguarkrieger wachsen sehr schnell heran und gelten schon mit etwa 12-14 Jahren als erwachsen.

Verbreitung
Die meisten Jaguarkrieger leben auf der Halbinsel, der sie ihren Namen gegeben haben. Nur gelegentlich trifft man einzelne Exemplare, Familien und kleine Sippen im Dämmerwald, in Marakatam, Gotor oder in anderen Regionen des südlichen Lorakis an. Meist handelt es sich dabei um Ma’Ua, die vor den Fehden und den blutigen Opferkulten ihrer Heimat geflohen sind, oder um ehemalige Kriegsgefangene, Sklaven, Söldner und deren Nachkommen.
Die Ma’Ua selber behaupten, dass sie einst weit entfernt von ihrer heutigen Heimat lebten und den Jaguardschungel erst am Ende einer langen Wanderung erreichten. Wo genau sie ursprünglich herkommen, ist unbekannt. Vielleicht verbirgt sich dieses Geheimnis irgendwo in den Urwäldern und Gebirgen Nord-Arakeas oder sogar noch weiter nördlich.

Attributmodifikatoren: +1 auf Stärke und Beweglichkeit, +1 auf ein beliebiges Attribut, -1 Willenskraft
Größenklasse: 5
Stärken:
Schmerzen scheinen den Jaguarkriegern wenig anhaben zu können (Stärke Schmerzresistenz).
Jaguarkrieger können über lange Strecken laufen oder andere körperliche Anstrengungen unternehmen, ohne dabei zu ermüden (Stärke Ausdauernd).
Jaguarkrieger besitzen scharfe Krallen und spitze Zähne, mit denen sie gefährliche Wunden anrichten können (Stärke Natürliche Waffe).
Fellfarbe (2W10): 2-10 goldgelb-schwarz gemustert, 11-15 schwarz, 16-19 weiß/silbergrau-schwarz gemustert, 20 weiß
Augenfarbe (2W10): 2-3 schwarz, 4-10 bernsteinfarben, 11-14 bernsteinfarben mit grauen Sprengseln, 15-17 grün, 18-19 gold, 20 hellblau
Körpergröße: 1,80 m + 3W10 cm (1,83 bis 2,10 m)
Gewicht: 80 bis 120 kg


Kultur: Die Jaguarkrieger
Herren des Dschungels

„Dein Blut wird die Götter nähren, Fremdling.“

In dem scheinbar undurchdringlichen Grün des südlich an den Dämmerwald angrenzenden Jaguardschungels liegen die Reiche der Ma’Ua oder Jaguarkrieger. Hier steigen Stadtstaaten auf und gehen unter, werden Allianzen geknüpft und blutige Kriege zu Ehren von Göttern geführt, von deren Existenz die meisten Lorakier noch nicht einmal etwas ahnen. Ob einfache Bauern, Hirten und Handwerkerinnen, wissenskundige Heiler und Priesterinnen oder tapfere Kriegerinnen und Jäger – das Leben aller Ma’Ua wird durch die Gefahren des Dschungels und den Willen ihrer blutgierigen Götter geprägt.

Leben und Gesellschaft
Während einige Ma’Ua in kleinen Siedlungen und halbnomadisch umherwandernden Gruppen von Jägern und Sammlern leben, lebt der Großteil der Ma‘Ua in den im Urwald verborgenen Stadtstaaten. Im Umkreis dieser Städte bauen sie Feldfrüchte wie Mais, Bohnen, Kürbisse sowie Knollenpflanzen wie Süßkartoffeln und Maniok an und züchten Tiere. Daneben sammeln die Ma’Ua aber auch die Früchte und Pfalnzen des Dschungels,  jagen seine Tiere und fischen in den zahlreichen Seen, Bächen und Flüssen. Metall ist weitgehend unbekannt, auch weil es in der Heimat der Ma’Ua nur wenige Vorkommen gibt. Die meisten Werkzeuge sind deshalb aus Holz, Stein, Knochen und Horn.

Die Gesellschaft der städtischen Ma’Ua ist in Kasten unterteilt, wobei sich die Einteilung an den persönlichen Fähigkeiten orientiert. Üblicherweise entscheidet sich in der Kindheit, welcher Kaste man zugeteilt wird. An der Spitze der Gesellschaft stehen die Priester und Krieger. Diese stellen meist auch die Führung der Stadtstaaten, wobei sich die Machtverhältnisse je nach Stadt oder Situation unterscheiden können.
Unter den Priestern und Kriegern stehen die Kasten der Handwerker, Hirten und Ackerbauern. Ein späterer Aufstieg in eine „höhere“ Kaste aufgrund besonderer Leistungen ist selten, kommt aber vor.

Benachbarte Stadtstaaten stehen in ständigem Wettstreit miteinander und die meist nur lockeren Allianzen wechseln häufig. Bei den regelmäßigen aber meist nur kurzen und überfallartigen Kriegen zwischen den verfeindeten Stadtstaaten geht es oft nicht nur um wertvolle Ressourcen oder die Vorherrschaft. Mindestens ebenso wichtig ist das Nehmen von Gefangenen, die den Göttern des Siegers dienen oder ihnen ihr Blut geben müssen. Teilweise veranstalten einander neutral oder verbündet gegenüberstehende Städte zu diesem Zweck auch ritualisierte „Blumenkriege“, bei denen die Krieger nach vereinbarten Regeln gegeneinander antreten.

Mentalität
Die Ma‘Ua sind berüchtigt für ihren Stolz und ihren Jähzorn – was freilich auch damit zusammenhängen mag, dass Außenstehende oft nur mit den Kriegern und Kundschafterinnen zu tun haben, die Fremdlingen meist mit Argwohn begegnen. Das Leben im Dschungel ist gefährlich und die ständigen Kriege und häufig wechselnden Allianzen der verschiedenen Stadtstaaten erziehen die Jaguarkrieger zu permanenter Wachsamkeit.
Jeder Ma’Ua muss immer wieder seinen Wert für seine Stadt – und für die Götter – beweisen, denn diese dulden ebenso wenig Schwäche, wie der Dschungel.
Nur selten verlassen Ma’Ua auf eigene Faust ihre Heimat. Wenn sie nicht von den Stadtherren oder den Göttern für eine besondere Mission auserwählt wurden, handelt es sich dabei meist um Ausgestoßene oder diejenigen, die vor den blutigen Opferrieten und den ständigen Kriegen fliehen.

Weltsicht und Glaube
Das Leben der Ma’Ua ist von den Göttern und Geistern bestimmt, die jeden Aspekt ihres Lebens beeinflussen. Jede Gunst des Schicksals verlangt in der Vorstellung der Ma’Ua eine Gegenleistung. Um das Wohlwollen und die Macht der jenseitigen Mächte zu erhalten, müssen diese mit Opfern günstig gestimmt und gestärkt werden. Dabei mag es sich um Tiere, kostbare Steine, Federn, Schmuck und andere Kunstwerke handeln – aber immer wieder auch um Blut: sowohl das eigene, als auch das von Gefangenen.
Die Jaguarkrieger haben viele Götter. Zu den wichtigsten gehören Atlatoto, der Wächter über die sieben bronzenen Glocken der Toten, Cictlapactona, die greise Schlangenfrau, Cuapochtli, der Gott des Echos, der Erdbeben und der Fasane und Itztochitl, das skelettgestaltige Krokodil des Überflusses. Mehr gefürchtet als verehrt wird der düstere Quatikul, der Verschlinger von Fleisch und Seelen. Ihm werden nur selten Opfer dargebracht, da viele sich scheuen, ihn auf sich aufmerksam zu machen.

Magie
Die Magie der Ma’Ua beeinflusst oft die Natur und deren Kreaturen und Geister. Daneben konzentriert sie sich häufig auf die Stärkung der eigenen Fähigkeiten und macht die Jaguarkrieger schneller, stärker und behänder.

Erscheinungsbild
Aufgrund des feuchtheißen Klimas ihrer Heimat sind die Ma’Ua im Alltag meist sehr luftig gekleidet. Lenden- und Brusttücher, lockere, halblange Röcke, leichte Umhänge oder ein lockeres, tunikaartiges Hemd sind typische Kleidungsstücke. Hochgestellte Persönlichkeiten schmücken sich bei Festen und öffentlichen Auftritten gerne mit kunstvollen Federmänteln und -kronen und tragen massiven, mit kostbaren Steinen besetzten Bronze-, Silber- und Goldschmuck.
Die Ma’Ua ziehen meist leicht gerüstet in den Kampf: lederne und hölzerne Schilde und Helme sowie Rüstungen aus Tuch und Leder sind weit verbreitet. Nur Anführer und ausgewählte Elitekriegerinnen tragen schwerere Rüstungen aus Horn, Hartholz und Chitinplatten (Werte wie leichte oder mittlere Schuppenpanzer oder leichte Plattenpanzer).
Für den Fernkampf verwenden die Ma’Ua Wurfspeere, Kurz- und Langbögen sowie Speer-, Stock- und Steinschleudern. Allerdings suchen viele Krieger den Nahkampf, denn Gefangene zu nehmen gilt als ruhmvoller, als einen Gegner aus der Ferne zu töten. Im Nahkampf verwenden die Ma‘Ua vor allem Speere mit Holz-, Stein-, seltener Obsidian- oder Metallspitzen sowie verschiedene Hiebwaffen (etwa die nach ihnen benannte Jaguarkralle und das Macuahuitl).
In der Fremde lebende Ma’Ua tragen meist ortsübliche Kleidung und Waffen.
 
Beispielhafte Namen
Acatl, Axolotl, Camaxtli, Chantico, Chiconahui, Cihuacoatl, Cinteotl, Cochimetl, Cuaxolotl, Huehuecoyotl, Ichtaca, Icnoyotl, Itotia, Izel, Itzli, Itzpapalotl, Metzli, Mextli, Mixcoatl, Nagual, Nanauatzin, Nenetl, Ometeotl, Oxomoco, Patecatl, Quetzalcoatl, Xarsha, Xiuhcoatl, Xochipilli, Xolotl, Yolotli

Werte eines Abenteurers der Jaguarkrieger
Übliche Rasse: Jaguarkrieger
Übliche Abstammungen: Einsiedler, Gesindel, Händler, Handwerker, Kleinbauern, Kriegsvolk, Priester
Muttersprache: Xagu
Kulturkunde: Jaguarkrieger
Stärke: Hitzeresistenz oder Krankheitsresistenz
Fertigkeiten: Stangenwaffen oder Hiebwaffen 1, Akrobatik 2, Athletik 2, Entschlossenheit 1, Geschichte und Mythen 1, Wahrnehmung oder Stärkungsmagie 1, Naturkunde 2, Heimlichkeit 2, Überleben 2, Zähigkeit 1
Meisterschaft: Überleben (Geländekunde: Urwald)

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Vielleicht bin nur ich es, aber einige Informationen zum Verhältnis Kintais zu seinen Nachbarn erscheinen mir ein wenig widersprüchlich:

Laut bisherigen Hintergrundinfos bleibt Kintai ja weitestgehend für sich selbst. Man unterhält zwar Handels- und diplomatische Beziehungen (und schickt ggf. verm. auch Agenten aus), aber sonst nicht viel.

Andererseits taucht bei den Infos zu Kungaitan immer wieder auf, dass man dort eine geradezu pathologische Angst vor einem Ausgreifen Kintais zu haben scheint.
Es ist ja wohl so, dass viele Exilanten bei Myurikos Eroberungszug auch nach Kungaitan flüchteten (?) - aber das war vor ca. einem halben Jahrtausend. Selbst die Alben unter den Exilanten sollten darüber langsam weg gekommen sein. Und da sich Kintai seitdem nicht mehr gerückt und gerührt hat...
Klar, nationale und regionale Vorurteile und Psychosen müssen nicht unbedingt logisch begründet sein und können liebevoll über eine lange Zeit gehegt werden, aber dennoch...

Und auch die Abneigung der transkabilischen Alben Sadus gegenüber Kintai erscheint mir nach so langer Zeit doch etwas unlogisch - zumal wenn Kintai einfach hinter dem Kabila bleibt und Sadu sich selbst überlässt.
Sorry but you are not allowed to view spoiler contents.

Da scheint mir das irdische Vorbild (das feudale Japan, die tw. sehr brutale Kriegsführung der Samurai und natürlich der Imjin-Krieg im 16. Jahrhundert) sich ein wenig mit der anscheinend seit Jahrhunderten strikt defensiven Politik Kintais zu beißen.

Bei Sadu wollte ich das Lösen, indem ich für "unser" Lorakis postuliere, dass einzelne Grenzvasallen eben doch immer mal wieder auf der Jagd nach Rebellen den Kabila überschreiten und bei ihrer Jagd äußerst brutal vorgehen. Aber was Kungaitan angeht... :-\

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