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Themen - Yinan

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Allgemeines / Diskussion zu Spielstile und Konsens
« am: 30 Apr 2018, 16:12:54 »
Herausgelöst aus diesem Thread: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=6059.0

Finde es ja süß, dass hier jeder sagt alle sollen Spaß haben, aber dern SL gebasht wird für seine Art Spaß zu haben.  :D Oder sollte ich eher heuchlerisch sagen?

Ja, ich denke, wenn ihr so unterschiedliche Ansichten habt, solltet ihr euch dringend austauschen. Dabei ist aber keine Seite mehr oder weniger im Recht und keine hat einen Fehler gemacht.

Manche Leute mögen klare, deutliche Strukturen (Was auch die Regeldichte von DSA erklärt) und manche machen einfach, um mal etwas gegenwind zu dem Ernst-bashing zu geben, Kasperletheater.

Versucht einen gemeinsamen Weg zu geht oder trennt euch. So wird es nicht gut gehen auf dauer
Finde es ja süß, dass hier jeder sagt alle sollen Spaß haben, aber dern SL gebasht wird für seine Art Spaß zu haben.  :D Oder sollte ich eher heuchlerisch sagen?...

Achte auf die Details!
Hier scheint das ja so zu sein, dass EINER seinen Spielstil gegen gegen den ausdrücklichen Wunsch DER MEHRHEIT durchdrückt.
Dass ist etwas anderes, als wenn beispielsweise fünf Spielstile nebeneinander stehen, also fünf Wünsche, wo man sich dann zwangsweise für einen entscheiden muss.

Der TE hat ja auch nicht primär gesagt "Wie sind die Regeln? Ich glaube unser SL macht da was falsch!", sondern "Wie sind die Regeln? Ich glaube unser SL macht da was falsch UND alle stört das!"
Etwas ungeschickt formuliert vielleicht, weil die Regeln ja nicht das zentrale Problem sind, sondern eher die Folge...

Der SL hätte selbst dann noch falsch gehandelt, wenn er regelrichtig gehandelt hätte, denn die Mehrheit der Gruppe wünscht einheitlich (!) einen bestimmten anderen Stil in dieser Sache.
@ Ragnar:
Das ist nicht völlig gleich!
Das ist doch quantitativ schon unterschiedlich, ob 1 Person sich beugen muss oder eben 4.
Und wenn ich den Rückhalt der Mehrheit nicht habe, dann passe ich mich an*, soweit möglich, oder gehe halt.
Selbstverständlich kann man auch für seine (Einzel-)Position werben. Tut der SL hier aber nicht!

Da treffen sich 5 (Annahme) Spieler und vier sagen "Wir spielen DIESES Spiel" und einer sagt "Neh....". Dann kann man natürliche versuchen, eine Alternative zu finden, mit der 5. leben könnte, das wäre ideal.
Weniger ideal wäre es, den 5. zu belabern, ohne es wenigstens versucht zu haben.
Aber ein Desaster wäre es, wenn die 4 plötzlich, sich dem Geschmack des 5. unterwerfen, ohne dass auch nur ein einziger von den 4en da Bock drauf hat.
Und der GAU tritt ein, wenn der 5. zwar seinen Stil durchgeboxt hat, aber dann auch ne Schweinelaune hat, weil die anderen 4 so unmotiviert sind.

@ TE Wulfson
So oder so: "Reden Reden Reden!", vielleicht findet man ja noch einen Konsens, einen Kompromiss oder eine ganz andere Alternative.
Die "richtigen Regeln" hingegen können allenfalls ein argumentatives Hilfsmittel sein.*
Man sollte aber tunlichst vermeiden, sich auf "die Regeln sind so richtig!" auszuruhen.
Denn im Grunde geht es hier um widerstreitende Geschmäcker.

*Die helfen nämlich nur, wenn der SL SO leitet, weil er denkt, die Regeln wären so
UND
er anders leiten würde, wenn er die richtigen Regeln kennen würde.
Wenn er sie aber nicht nur für richtig hält, sondern auch für gut, hilft dir das kaum weiter...

----
* EDIT
Mit der eigenen Anpassung an die Mehrheit oder auch nur einzelne Spieler (deren Stil sich nicht mit anderen Spielern rieb, sehr wohl aber mit meinem) habe ich ausgesprochen gute Eigenerfahrungen gemacht.
Seitdem wuppt es für alle besser. Vielleicht nicht repräsentativ, einfach mal ausprobieren
Völlig egal ob einer der Gruppe oder die Gruppe einem was aufdrückt. Keine Situation ist richtig. Grade wenn einer in was reingedrängt wird, ist die Situation eigentlich vertrakter, weil er nicht den Rückhalt hat um sich dagegen zu wehren.

Finde nicht, dass das völlig egal ist. Zwar gebe ich Dir recht, dass man aufpassen sollte Mitspieler nicht mit seinen Auffassungen zu "überrollen". Aber es gibt Grenzen, was man noch als Zugeständnis an persönliche Auslegungen durchgehen lassen würde. Denn je abwegiger und eigenwiller meine persönliche Interpretation von „gemeinsam Spaß haben“ ist, desto schwerer mache ich den anderen Spielern die Konsensfindung.

Ob man Pen&Paper nun mit oder gegen die SL spielt wäre für mich weniger eine unterschiedliche Spielweise, sonder eher eine grundsätzliche Frage, ein "Show-Stopper", der am besten im Vorhinein geklärt werden sollte. Spaß-befreites stundenlanges Auswürfeln als Rollenspiel klingt für mich so toll wie Fußball mit jemand, der am liebsten Eigentore schießt. Kamm man machen, macht vielleicht auch einem Spaß, taugt aber nur bedingt als Freizeitgestaltung in der Gruppe.
@ Ragnar:
Das ist nicht völlig gleich!
Das ist doch quantitativ schon unterschiedlich, ob 1 Person sich beugen muss oder eben 4.
Und wenn ich den Rückhalt der Mehrheit nicht habe, dann passe ich mich an, soweit möglich, oder gehe halt.
Selbstverständlich kann man auch für seine (Einzel-)Position werben. Tut der SL hier aber nicht!

Um es mal im andren Kontext auszudrücken, und damit mit extremen Mitteln darzustellen was du da sagst "Es ist okay, wenn eine Minderheit unterdrückt wird, ist ja nur einer, aber wenn eine Minderheit etwas versucht für sich zu erreichen, das geht so garnicht. Was soll die Mehrheit da nur dagegen machen? Habt bitte Mitleid mit der Mehrheit, denn die böse Minderheit zwingt allen etwas auf".

Völlig egal ob einer der Gruppe oder die Gruppe einem was aufdrückt. Keine Situation ist richtig. Grade wenn einer in was reingedrängt wird, ist die Situation eigentlich vertrakter, weil er nicht den Rückhalt hat um sich dagegen zu wehren.

Finde nicht, dass das völlig egal ist. Zwar gebe ich Dir recht, dass man aufpassen sollte Mitspieler nicht mit seinen Auffassungen zu "überrollen". Aber es gibt Grenzen, was man noch als Zugeständnis an persönliche Auslegungen durchgehen lassen würde. Denn je abwegiger und eigenwiller meine persönliche Interpretation von „gemeinsam Spaß haben“ ist, desto schwerer mache ich den anderen Spielern die Konsensfindung.

Ob man Pen&Paper nun mit oder gegen die SL spielt wäre für mich weniger eine unterschiedliche Spielweise, sonder eher eine grundsätzliche Frage, ein "Show-Stopper", der am besten im Vorhinein geklärt werden sollte. Spaß-befreites stundenlanges Auswürfeln als Rollenspiel klingt für mich so toll wie Fußball mit jemand, der am liebsten Eigentore schießt. Kamm man machen, macht vielleicht auch einem Spaß, taugt aber nur bedingt als Freizeitgestaltung in der Gruppe.



Da haben wirs. Es klingt für dich nicht toll. Andere mögen sowas. Wie schrecklich, dass es Menschen gibt mit andren Vorlieben und Eigenheiten. Ich hingegen fände es furchtbar Fußball zuzuschauen, wo der eine mit der Hand spielt, der andre die Spieler mit Dreck bewirft, der nächste Nackt rumrennt, weil den Leuten das halt so Spaß macht und Herrgott, Regeln sind ja auch nur was für Spielverderber, nicht wahr? Wo bleibt denn da der Spaß ;)
@ Ragnar:
Das ist nicht völlig gleich!
Das ist doch quantitativ schon unterschiedlich, ob 1 Person sich beugen muss oder eben 4.
Und wenn ich den Rückhalt der Mehrheit nicht habe, dann passe ich mich an, soweit möglich, oder gehe halt.
Selbstverständlich kann man auch für seine (Einzel-)Position werben. Tut der SL hier aber nicht!

Um es mal im andren Kontext auszudrücken, und damit mit extremen Mitteln darzustellen was du da sagst "Es ist okay, wenn eine Minderheit unterdrückt wird, ist ja nur einer, aber wenn eine Minderheit etwas versucht für sich zu erreichen, das geht so garnicht. Was soll die Mehrheit da nur dagegen machen? Habt bitte Mitleid mit der Mehrheit, denn die böse Minderheit zwingt allen etwas auf".
...
Du verbindest hier zwei grundverschiedene Dinge!
Du kannst nicht "Unterdrückung" durch die Mehrheit mit "wir wollen was erreichen" der Minderheit vergleichen.
Ist was verschiedenes...

Wenn schon, dann vergleich eine Mehrheit, die eine Minderheit unterdrückt mit einer Minderheit, die eine Mehrheit unterdrückt.
Aus gutem Grund wurde die Aristokratie abgeschafft ("Minderheit unterdrückt Mehrheit").
Dass eine Mehrheit grundsätzlich mehr zu sagen hat als eine Minderheit nennt sich "Demokratie".
Unterdrückung ist auch hier schlecht, trifft aber weniger... doch zur Lösung kommen wir gleich (s.u.)

Kommen wir zu "erreichen".
Wenn 4 Leute A erreichen wollen und 1 Leut B. Ja, was macht man dann wohl? Der Einzelne darf ja gerne argumentieren und werben, um eine Mehrheit zu erreichen. Gerne, bitte sehr!
Aber wenn nicht, hat er Pech gehabt.
"Grundsätzlich".

Dass es da Ausnahmen gibt, bezweifelt doch keiner. Minderheitenschutz und Kompromisse sind was sehr Edles, dass ich wertschätze.
Und gerne verzichte ich auf meine 100% Wohlfühlzone und gebe mich im 1.Schritt mit weniger zufrieden, wenn ich dadurch die Minderheit noch mit ins Boot holen kann. Umsomehr, wenn dieser eine leidet, wenn es keinen Kompromiss gibt.

Aber mich von einem einzelnen dominieren zu lassen. No never!
Wenn du das so interpretieren magst, RagnarStein ...
Du mischt da aber die zwei Themen des Threads zusammen.

Zum einen geht es ja darum, wie man am Spieltisch Spaß hat.
Am Rollenspieltisch sollen alle Spaß haben. Wenn einer den nur hat, wenn er so spielt, daß die anderen keinen haben, dann läuft da was falsch. Entweder muß man dann einen Weg finden, daß doch alle Spaß haben, oder man muß andere Sachen spielen oder sich eben zur Not trennen.
Welche dieser Möglichkeiten für diese Runde die richtige ist, weiß ich nicht und maße mir auch nicht an, das aus der Ferne entscheiden zu können. Fest steht nur, daß aktuell was schiefläuft.

Ich persönlich hätte mit der Art, wie der SL beschrieben wird, bei einem kooperativen Spiel definitiv keinen Spaß, könnte ihn aber bei einem kompetitiven vermutlich schon mit ihm haben - deswegen der Gedanke, ob es für ihn bzw mit ihm zusammen nicht andere Spielarten gäbe, die besser geeignet wären, wo dann auch alle gleichzeitig Spaß haben können.

Und zum anderen geht es darum, daß dort jemand einzelne Punkte aus dem Regelbuch pickt und die als unumstößliches Gesetz zu sehen scheint, auch wenn es dem Spielspaß oder Spielfluss abträglich ist, andere Punkte im Regelbuch, die seiner Auslegung widersprechen, aber übersehen hat oder sogar ignoriert.
Deswegen kann man auf jeden Fall sagen: wenn der SL sich angeblich sklavisch an Regeln halten will, sich dabei aber nur raussucht, was ihm passt, dann ist das sowohl Mist als auch definitiv falsch. Wenn man auf wörtlicher exakter Regelauslegung besteht, sollte man schon die kompletten Regeln anwenden, ansonsten ist nämlich dieser SL der Heuchler und nicht die User hier ...

Edit:
Tut mir leid, hab Quendans Post vor dem Abschicken nicht mehr angesehen und hatte länger getippt. Wenn mein Beitrag zu OT ist, lösch ich ihn gern bzw kann er gern gelöscht werden.
@ Ragnar:
Das ist nicht völlig gleich!
Das ist doch quantitativ schon unterschiedlich, ob 1 Person sich beugen muss oder eben 4.
Und wenn ich den Rückhalt der Mehrheit nicht habe, dann passe ich mich an, soweit möglich, oder gehe halt.
Selbstverständlich kann man auch für seine (Einzel-)Position werben. Tut der SL hier aber nicht!

Um es mal im andren Kontext auszudrücken, und damit mit extremen Mitteln darzustellen was du da sagst "Es ist okay, wenn eine Minderheit unterdrückt wird, ist ja nur einer, aber wenn eine Minderheit etwas versucht für sich zu erreichen, das geht so garnicht. Was soll die Mehrheit da nur dagegen machen? Habt bitte Mitleid mit der Mehrheit, denn die böse Minderheit zwingt allen etwas auf".
...
Du verbindest hier zwei grundverschiedene Dinge!
Du kannst nicht "Unterdrückung" durch die Mehrheit mit "wir wollen was erreichen" der Minderheit vergleichen.
Ist was verschiedenes...

Wenn schon, dann vergleich eine Mehrheit, die eine Minderheit unterdrückt mit einer Minderheit, die eine Mehrheit unterdrückt.
Aus gutem Grund wurde die Aristokratie abgeschafft ("Minderheit unterdrückt Mehrheit").
Dass eine Mehrheit grundsätzlich mehr zu sagen hat als eine Minderheit nennt sich "Demokratie".

Kommen wir zu "erreichen".
Wenn 4 Leute A erreichen wollen und 1 Leut B. Ja, was macht man dann wohl? Der Einzelne darf ja gerne argumentieren und werben, um eine Mehrheit zu erreichen. Gerne, bitte sehr!
Aber wenn nicht, hat er Pech gehabt.
"Grundsätzlich".

Dass es da Ausnahmen gibt, bezweifelt doch keiner. Minderheitenschutz und Kompromisse sind was sehr Edles, dass ich wertschätze.
Und gerne verzichte ich auf meine 100% Wohlfühlzone und gebe mich im 1.Schritt mit weniger zufrieden, wenn ich dadurch die Minderheit noch mit ins Boot holen kann. Umsomehr, wenn dieser eine leidet, wenn es keinen Kompromiss gibt.

Aber mich von einem einzelnen dominieren zu lassen. No never!


Du meinst also, er fühlt sich grundsätzlich Wohl damit, dass die Gruppe anders spielt und eine andre Agenda durchpresst, wenn er nicht Spielleiter ist? Find ich irritierend die Vorstellung. Dann würde er wenn er SL ist es nicht anders machen. Aber hey, nur den eignen Winkel zu betrachten, als den Spieß mal umzudrehen.

Die Gruppe hat immer einen stärkeren Standpunkt um zu sagen "Wir wollen das nicht".

Und damit schließe ich meine Argumentation mit "Nein, die Bedürfnisse der Mehrheit überwiegen nicht den des Individuums. Mehrheit gibt einen nicht mehr Recht zu unterdrücken als andersherum. Kommuniziert mehr, Leute, und seid nicht zu scheu zu sagen 'Okay, das klappt so nicht', egal ob ihr ein einzelner in einer Gruppe seid oder eine Gruppe die mit einem Einzelnen nicht zufrieden ist.

Wenn schon, dann vergleich eine Mehrheit, die eine Minderheit unterdrückt mit einer Minderheit, die eine Mehrheit unterdrückt.
Aus gutem Grund wurde die Aristokratie abgeschafft ("Minderheit unterdrückt Mehrheit").
Dass eine Mehrheit grundsätzlich mehr zu sagen hat als eine Minderheit nennt sich "Demokratie".

Und trotzdem schützt sich die Demokratie vor sich selbst, wenn es um Individuen geht. Weil Demokratie mindestens genauso schlimm ist wie die Aristokratie.

Und jetzt könnt ihr hier weiter machen.

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Kampfregeln / Diskussion: Fernkampf vs. Nahkampf
« am: 12 Dez 2017, 16:24:25 »
So, hier kann die Diskussion Fernkampf vs. Nahkampf fortgeführt werden.
Hier kann alles rein bzgl. was ist wie bevorteilt gegenüber dem anderen und ist das ganze gebalanced oder nicht etc.

Hier mal der Diskussionsstrang aus dem anderen Thread, aus dem der hier erstellt wurde:
Ein Beispiel: Jemand mit einer geladenen schweren Armbrust hört hinter sich ein Geräusch, dreht sich um und schießt. Laut Regeln dauert dies 23 Ticks, weil er nur 2 Ticks beim Bereitmachen der Waffe spart, obwohl sie vollständig schussbereit ist und er sie nicht bereitmachen müssen, wenn der Feind von Vorne gekommen wäre...
So etwas ist eine durch die Regeln erzeugte unrealistische Situation.
Auszug aus dem GRW S. 163

Ganz ähnlich verhält es sich auch mit Schusswaffen. Hat der Abenteurer hier bereits sein Geschoss (Pfeil oder Bolzen) in der Hand, spart er einen Tick bei der kontinuierlichen Aktion Fernkampfwaffe bereitmachen. Liegt der Pfeil schon auf der Sehne, der Schleuderstein oder Armbrustbolzen schon in der Waffe, spart er sogar 2 Ticks. Wenn der Abenteurer schon seine Waffe gespannt und abschussbereit gemacht hat und er zum Beispiel auf einen Durchgang zielt (S. 158), muss er, sobald er schießen möchte, auch nur die benötigten 3 Ticks für die sofortige Aktion Fernkampfangriff aufbringen.

Der wichtige Part wurde dick markiert :)
@Jamaz
Der Part ist aber auf die Situation nicht anwendbar.

@barbarossa
Ich habe kein Problem damit, wenn es unrealistisch ist. Zumal in dem Fall es dann sowieso eher kommt zu:
Er hört hinter sich ein Geräusch. Es wird Initiative gewürfelt.
Er ist zuerst dran und macht seine Waffe bereit (in dem Fall also anlegen und zielen und sowas, geringe Verringerung der Tickzahl weil schon geladen).

Sehe ich kein Problem damit.
Im Endeffekt ist es ja auch eine Optionalregel im GRW Yinan. Da wird jede Gruppe denke ich sowieso Ihre eigene Herangehensweise finden. Zumindest haben wir es bisher so gemacht.
@Jamaz
Der Part ist aber auf die Situation nicht anwendbar.

@barbarossa
Ich habe kein Problem damit, wenn es unrealistisch ist. Zumal in dem Fall es dann sowieso eher kommt zu:
Er hört hinter sich ein Geräusch. Es wird Initiative gewürfelt.
Er ist zuerst dran und macht seine Waffe bereit (in dem Fall also anlegen und zielen und sowas, geringe Verringerung der Tickzahl weil schon geladen).

Sehe ich kein Problem damit.
Ich aber, da es in diesem Fall niemals 11-14 Sekunden (= 23 Ticks) dauern wird, eine geladene Armbrust auf ein neues Ziel auszurichten und auszulösen. Im normalen Kampf kostet ein Zielwechsel schließlich auch keine Ticks.
Im Endeffekt ist es ja auch eine Optionalregel im GRW Yinan. Da wird jede Gruppe denke ich sowieso Ihre eigene Herangehensweise finden. Zumindest haben wir es bisher so gemacht.
Ohne die Optionalregel ist die Situation sogar noch schlimmer, da alle Fernkämpfer erst ihre Waffen bereitmachen müssen. RAW ohne Optionalregel wird der Nahkampf bevorzugt...
Zitat
Ohne die Optionalregel ist die Situation sogar noch schlimmer, da alle Fernkämpfer erst ihre Waffen bereitmachen müssen. RAW ohne Optionalregel wird der Nahkampf bevorzugt.

Abgesehen davon, dass:
1. der Fernkämpfer auf einer höheren Position stehen könnte (ggnf. Taktischer Vorteil)
2. der Nahkämpfer erst einmal die Distanz bis zum Schützen überwinden muss
2a. dabei keine Aktive Abwehr nutzen kann bzw. sollte da er dadurch seine Bewegungsaktion unterbrechen müsste bzw. eine Entschlossenheitsprobe gegen den erlittenen Schaden +10 schaffen muss
2b. beim Treffer vermutlich schon eine Wundstufe erleidet
3. dem Nahkämpfer dabei Feinde im Weg stehen könnten die den Fernkämpfer unterstützen

Ehrlich gesagt sind Fernkämpfer bei SpliMo sehr stark. Musste meine Gruppe schon erfahren und haben gut Schaden eingesteckt.

Wenn deine Fernkämpfer natürlich mitten im Kampf stehen (10-15 Meter entfernt) ist es klar, dass sie Ihre Stärken nicht ausspielen können. Das ist aber keine Schwäche des Systems sonden realistisch.

Siehe diverse Kampfformationen im Mittelalter und anderen Epochen, hab da noch nie nen Bogenschützen im Kampfgetümmel gesehen es sei denn erst heißt Legolas Grünblatt.  ::)
Es geht nicht um die Kampfdistanz, sondern um den Kampfbeginn, der RAW Fernkämpfer benachteiligt und nicht Optionalregeln nur für die Fernkämpfer im Vorteil ist, die zufälligerweise ihre Waffe schon in die richtige Richtung halten.
Das ganze Problem verschwindet nämlich, wenn man die Tickleiste auch außerhalb des Kampfes weiterlaufen lässt.

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Kampfregeln / Ausweichen I bis III kumulativ?!?
« am: 06 Mai 2017, 17:37:16 »
Basiert auf folgenden Thread: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=5291.0

Wie ich festgestellt habe, fehlt bei Ausweichen II und Ausweichen III jeweils irgend eine Aussage, dass sie sich auf die vorherige Stufe beziehen oder diese ersetzt.

Folglich müsste, rein von der Logik her, Ausweichen I bis III kumulativ sein und dami insgesamt einen Bonus von 12 VTD geben, wenn man keinerlei Rüstung trägt oder sonstige Sachen wie im Regeltext beschrieben.
Bereits bei Ausweichen II könnte man dann bis zu VTD +6 bekommen, wenn man keine Ausrüstung mit Behinderung und/oder Tickzuschlag trägt und von noch immer 3, wenn man Ausrüstung mit maximal Behinderung 0 und Tickzuschlag 0 trägt.

Agiler Rüstungsträger würde da aber trotzdem nur insgesamt +1 geben und nicht pro Ausweichen, dass man hat, so, wie es formuliert ist.


Ich gehe aber davon aus, dass das so nicht gewollt ist und eigentlich der nachfolgende Bonus den vorherigen komplett ersetzen soll, wenn mehrere zutreffen, oder sehe ich das falsch?

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Allgemeine Regelfragen / [BM] Abrichtung "Gut zu führen"
« am: 22 Apr 2017, 21:08:49 »
Was macht die oben genannte Abrichtung?
Sie verweist auf S. 11, jedoch haben wir hier alle 3 Möglichkeiten für die "Befehligung" von Wesen gegeben und "Gut zu führen" sagt nicht, auf welche sie sich bezieht.
Sollte es sich auf die Optionalregel oder auch nur auf die "Ohne Meisterschaft -> Tierführung-Probe" Regel bezieht, dann ist die Abrichtung vollkommen überflüssig, weil man das sowieso machen kann, ohne dass das Wesen diese Abrichtung hat.
Wenn es sich auf die erste Regel bezieht (also wie man Befehle geben kann), dann wird das nicht wirklich gut spezifiziert. Vor allem, ob die anderen Ausbildungen noch gelten (vor allem die Abrichtung "Kämpfer", welche ja nur einmal erworben werden durfte für "Gut zu führen"), selbst wenn man nicht die notwendigen Meisterschaften besitzt.

So, wie sie formuliert ist, ist mir halt vollkommen unklar, was sie eigentlich machen soll.

Edit: Habe eine Aussage von Noldorion dazu gefunden, die aber sehr beiläufig gemacht wurde:
(Eine ähnliche, wenn auch deutlich eingeschränktere Abrichtung ist übrigens die Kampfabrichtung "Gut zu führen", die es ermöglicht, die Kämpfer-Abrichtung auch ohne die eigentlich dafür notwendige Meisterschaft einzusetzen.)
Das Problem daran ist, dass der Text nichts davon sagt.
Theoretisch müsste das auch bedeuten, dass ich ihm jede andere beliebige Abrichtung eben kann und damit sämtliche Voraussetzung bei der Führung damit ignorieren kann, solange ich die Abrichtung "Kämpfer" nur ein einziges mal habe. Denn das Wesen hat ja definitiv auch die Abrichtung "Grundausbildung: Kampfgefährte", da diese ja von "Gut zu führen" vorausgesetzt wird. Wird diese ebenfalls nicht ignoriert, dürften auch alle anderen Abrichtungen nicht ignoriert werden.
Zumindest nach dem, wie der Text formuliert ist (und basierend darauf, dass Noldorion gesagt hat, dass man damit auch die Vorteile von "Kämpfer" nutzen kann).

Ich würde das zwar sehr begrüßen (da ich die ganzen Voraussetzung für die Nutzung der Abrichtungen so überhaupt gar nicht leiden kann), kann mir aber, basierend auf den bisherigen Aussagen, so überhaupt gar nicht vorstellen, dass das so gemeint ist und wohl eher die Formulierung der Abrichtung "Gut zu führen" ungenügend / fehlerhaft ist.

5
Magieregeln / Wie genau wirkt "Unsichtbares Objekt"
« am: 24 Jan 2017, 10:08:05 »
Die Frage ist mir durch diesen Thread gekommen: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=4994.0

Und zwar geht es mir darum herauszufinden, ob ein Unsichtbares Objekt einfach nur selbst unsichtbar ist oder auch andere Dinge "verstecken" kann.
Vor allem wenn es sich um Behältnisse handelt.

Es gibt ja letztendlich 3 Möglichkeiten:
1. Ein unsichtbares Objekt ist nur selbst unsichtbar und verdeckt absolut gar nichts.
2. Ein unsichtbares Objekt ist selbst unsichtbar und verdeckt auch alles, was davon umhüllt ist, wenn es sich bei dem unsichtbaren Objekt um ein "Behältnis" handelt (also z.B. bei einer Kiste oder gar bei einer Kutsche, nicht aber bei einem Umhang oder so).
3. Ein unsichtbares Objekt ist selbst unsichtbar und verdeckt auch alles, was davon umhüllt ist (wie z.B. der "Tarnumhang" bei Harry Potter).



Ich persönlich vermute, dass es Möglichkeit 1 ist, fände aber für einen Grad 4 Zauber auch nicht abwegig, wenn es Möglichkeit 2 wäre. Möglichkeit 3 würde ich dann eher bei einem Grad 5 Zauber sehen.

Wobei auch Möglichkeit 2 insofern problematisch ist, dass der Zauber "Unsichtbarkeit" ein Grad 5 zauber ist und dieser sogar nur auf eine einzelne Person geht. Insofern wäre bei Möglichkeit 2 der Zauber "Unsichtbarkeit" etwas zu schwach im Vergleich. Dementsprechend meine Vermutung und Annahme, dass es Möglichkeit 1 ist.

6
Allgemeine Regelfragen / Kreaturenbaukasten - Basis "Schnell"
« am: 15 Dez 2016, 19:02:31 »
Ist es beabsichtigt, dass die Basis "Schnell" 1 Attributspunkt weniger hat als alle anderen?
Habe mal das schnell summiert und mir ist aufgefallen, dass "Schnell" als einzige Basis nur 12 Attributspunkte hat, alle anderen aber 13 Attributspunkte.
Wenn ich die Basis "Schnell" mit "Agil" vergleiche, dann sieht es so aus als ob die 2 Punkte in GSW mehr durch -1 Attributspunkt und -1 KW aufgerechnet wird, was mir irgendwie seltsam vorkommt...

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Fehlersammlungen / Bestienmeister - Sammlung von Fehlern
« am: 15 Dez 2016, 18:34:09 »
Seite 31 (Reiterwaffen): Dort steht im Fließtext "Rakazaxt", jedoch in der Tabelle heißt es dann "Rakza". Endet es nun mit "az" oder "za"?

8
TL;DR: Man nehme die Summe der beiden kleinsten Ergebnisse eines 4W10 Wurfes (keine Patzer, kein Triumph möglich).

--------------------------------------

Schon seit längerem habe ich meine Probleme mit dem Sicherheitswurf, wie er im GRW vorgestellt wird. Das Hauptproblem dabei ist der Zustand "Angsterfüllt", der jemanden zu eben diesem Sicherheitswurf zwingt.
Ein Zustand, der leider sehr einfach zu erreichen ist (ist gibt sogar einen Grad 1 Zauber, der diesen Zustand auslöst) und vergleichsweise nicht so einfach wieder weg zu bekommen ist.

Das Problem an dem Sicherheitswurf in diesem Fall ist, dass nur Werte von 1 bis 10 erreicht werden können, wenn die restlichen Regeln jedoch von einem Bereich von 2 bis 20 ausgehen.
So sorgt der Zustand "Angsterfüllt" im Kampf schnell dafür, dass der Kämpfer quasi nicht mehr mitkämpfen braucht, weil selbst sein höchstes Ergebnis nicht mehr die Widerstände von selbst einfacheren Gegnern übertreffen können (vor allem, wenn diese eine Aktive Abwehr nutzen).

Jetzt könnte man natürlich den Zustand Angsterfüllt abändern, aber die Idee finde ich ab und für sich nicht verkehrt. Nur der Mechanismus des Sicherheitswurfes ist zu hart in seiner derzeitigen Form.
Zusätzlich gibt es noch ein paar andere Dinge, die mich stören (letztendlich eher Kleinigkeiten, aber sie führen halt dazu, dass ich eher an dem Sicherheitswurf ansetzen würde als an dem Zustand Angsterfüllt).


Folgende Alternative habe ich mir überlegt:

Bei einem Sicherheitswurf wirft man 4W10 und nimmt als Ergebnis dabei die beiden niedrigsten Ergebnisse. Es kann dabei weder Patzer noch Triumph geben.

Welche Folgen hat das?

Zum einen wird der "2W10"-Wurf zum Standardfall. Würfelt man 2W10, dann ist es immer ein Standardwurf und kein "spezieller" Wurf. 4W10 hingegen signalisieren immer einen speziellen Wurf.
Zusätzlich sind jetzt die Ergebnisbereiche aller Würfe gleich. Als Ergebnis bekommt man nun immer einen Wert von 2 bis 20, egal, welchen Wurf man nimmt.

Das durchschnittliche Ergebnis des alternativen Sicherheitswurfes ist ziemlich gleich auf mit dem Ergebnis des originalen Sicherheitswurfes.
Wenn man will, kann man sich auch die Wahrscheinlichkeitsverteilungen gut visuell darstellen lassen, wenn man folgende Codes beim Online-Tool Troll dice roller eingibt:
Originaler Sicherheitswurf:
max 2d10Alternativer Sicherheitswurd:
sum least 2 4d10
Einfach eingeben und auf "Calculate probabilities" klicken.

Wie man dort sehen kann ist beim originalen Sicherheitswurf das durchschnittliche Ergebnis 7,15 mit einer Standardabweichung von 1,97.
Beim alternativen Sicherheitswurf hat man ein durchschnittliches Ergebnis von 7,03 mit einer Standardabweichung von 2,63.

Der Vollständigkeit halber: Das durchschnittliche Ergebnis der normalen 2W10 Probe liegt bei 11 mit einer Standardabweichung von 3,3. Der Sicherheitswurf liefert also ein durchschnittlich wesentlich tieferes Ergebnis als der Standardwurf. Das hat sich auch bei der Alternative nicht verändert.


Jetzt gibt es nur noch eine Anpassung, die man vornehmen muss und zwar bei der Meisterschaft "Großmeister". Hier würde bei dem alternativen Sicherheitswurf wie beim Risikowurf ein 5. Würfel geworfen. Bevor man das Ergebnis bestimmt, nimmt man den Würfel mit dem niedrigsten Ergebnis raus und bestimmt dann mit den restlichen 4 Würfeln wie gehabt das Ergebnis des Sicherheitswurfes.



Fragen, Anregungen, Meinungen?

9
Kommt es mir nur so vor, oder ist die Angabe der Schwierigkeit beim Manöver "Umreißen" für den Wolf (siehe GRW S. 286) falsch?
Bei einer Schwierigkeit von 15 müsste der Wert für Handgemenge bei 2 liegen, was dann aber mit dem angegebenen Wert für "Körper" nicht ganz zusammen passt, weil der Wolf bei keiner Kombination von 2 Attributen auf 11 Punkte kommt.

Oder ist das wieder ein "Nicht-Humanoide Wesen werden nach komplett anderen Regeln berechnet"?

10
Magieregeln / Dauer von "Fluch der Schmerzen"
« am: 22 Jul 2016, 20:05:48 »
Wie lange hält eigentlich der "Fluch der Schmerzen"?

Eine Wirkungsdauer ist nicht angegeben.
Der Text sagt "Der Zauberer verflucht sein Ziel so, dass es den Zustand Verwundet 1 erhält."

Das "verflucht" könnte jetzt darauf hindeuten, dass es sich dabei um einen Zustand mit der Bedingung "Fluch" handelt, also erst einmal der Fluch aufgehoben werden muss, bevor der Zustand verschwindet.

Andererseits fehlt die spezielle Auszeichnung für die Bedingung "Fluch". So würde ich normalerweise erwarten, dass dort "Verwundet 1 [Fluch]" stehen würde, damit es sich wirklich um einen regeltechnischen Fluch handelt, den man quasi nur mit dem Zauber "Fluch brechen" weg bekommt (was für einen Grad 2 Zauber dann doch schon etwas hart ist).

Ich vermute deshalb, dass es nur das normale "Verwundet 1" ist und dass dieser Zustand nach der normalen Zeit, also 1 Stufe pro Tag, verheilt und nicht die Fluch-Version davon, wo man erst den Zauber "Fluch brechen" braucht.

Was ist eure Meinung dazu?

p.s. ich dachte, das wurde hier schon einmal gefragt, aber ich konnte dazu irgendwie nichts finden.

11
Mich persönlich stört es an Splittermond sehr das man Magie beherrschen muss um in dieser Welt irgendwie voran zu kommen [...]

Hi,
mich würde interessieren, warum Du glaubt Magie beherrschen zu müssen.
Klar ist super praktisch, aber das sind andere Fertigkeiten auch.

Gruß

Ich glaub da geht es nicht um voran zu kommen, sondern darum das Maximum auszunutzen (was in meinen Augen nichts schlechtes ist).
Den voran kommt man auch ohne Magie, es gehen einem halt Boni ab.

Was man jedoch nicht haben muss ist selbst zaubern zu können, man könnte sich auch einfach Gefährten, Gefolgsleute oder sonst was zulegen die einen Buffen. Damit muss man selbst ned zaubern, sondern nur von Zaubern profitieren. Optional einfach per Arkane Kunde und magischen Gegenständen die eigene magische "Unfähigkeit" ausgleichen.

Ich glaub da geht es nicht um voran zu kommen, sondern darum das Maximum auszunutzen (was in meinen Augen nichts schlechtes ist).
Den voran kommt man auch ohne Magie, es gehen einem halt Boni ab.

An dieser Stelle gehen unsere Ansichten definitiv weit auseinander.
Das Maximum auszunutzen und jeden Bonus abzugreifen, den das Spiel mir theoretisch zugänglich macht, ist mMn etwas für Computer RPGs.
Ein Charakter ist doch (hoffentlich) mehr als ein Haufen Boni.

Du meinst also, dass es etwas schlechtes ist zu versuchen, das Maximum aus seinem Charakter rauszuholen durch Magie?

@Pheromant: Was ich ausdrücken wollte ist, das es wusch meiner Meinung nach nicht darum geht das man nicht voran kommt, sondern das man wenn man keine Magie nutzt einfach einen gewissen Teil an Boni nicht bekommt.

Ich finde es vollkommen valide ein Rollenspiel auch aus gamistischen Aspekten zu sehen, für mich sind Charakter und Werte immer eine Symbiose. Sprich ich werde dem Charakter keine Werte geben die nicht zum Charakter passen, habe auch kein Problem damit die Charakter-Idee etwas anzupassen, damit das Konzept gamistisch besser funktioniert.

Beispiel:
Ich will einen Kämpfer mit zwei schnellen Einhandwaffen bauen, und habe akut einen flinken Dolchkämpfer in leichter Rüstung im Kopf. Nun merke ich das es eine Waffen die in etwas säbelgröße hat, genauso schnell ist wie der schnellste Dolch, aber mehr Schaden macht, und das es eine leichte Kettenrüstung gibt die genauso wenig behindert wie die leichten Tuch - oder Lederrüstungen. Dann habe ich prinzipiell kein Problem aus meinem ledrigen Messerstecher einen Säbel schwingenden Kettenträger zu machen. Sollte dies aus hintergrund technischen Gründen nicht gehen oder unschön sein, werde ich es mir gut überlegen ob ich das mit meinem Gewissen verantworten kann, aber wenn dazu nichts dagegen spricht habe ich dabei kein Bauchweh.

Zusammenfassend gebe ich dir absolut Recht das ein Charakter mehr ist als die Werte, er ist die Summe aus Konzept und Werten. Das schönste Konzept macht mir keinen Spass wenns vom System nicht unterstützt wird, und die schönsten Werte sind für mich Schrott wenns zum Schluß innerweltlich nicht schlüssig ist.

Puh, ich will nicht ich will nicht off topic werden - aber es schreit danach!!

@rparavicini
Ich bin sicher, man kann auch ohne Magie einen Vollkämpfer bauen.
Und ich glaube nicht, dass man Splittermond vorwerfen kann, dass es solche Konzepte nicht unterstützen würde.
Ja vielleicht, (ich habe es noch nicht genau durch gerechnet) holt man als Min-Maxer aus einem gemischten Charakter mehr raus.
Aber bitte, das macht doch a) das Spiel nicht schlecht und b) sollte es mir mein Charkonzept nicht versauen.

Es gibt doch genügend Wege auch auf "natürlichem" Wege seinen Charakter stark zu machen, ohne dass dieser gleich zaubern können muss.

Die Kämpfer-Gegner im GRW und auch soweit ich das weiß in allen bisher veröffentlichten Abenteuern haben alle zumindest eine Magieschule, selbst der einfachste Straßenräuber.

Insofern ist es denke ich in Splittermond schon ungewöhnlich, wenn jemand überhaupt gar nicht zaubern kann. Die meisten Kämpfer werden wohl zumindest eine Magieschule nehmen, in der dann natürlich auch der ein oder andere unterstützende Zauber ist.

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Allgemeine Regelfragen / Patzerregeln für Kampf und Magie
« am: 08 Jul 2016, 18:06:26 »
Die -3 EG sind halt schon schlimm genug, warum noch ein gezwungener Wurf auf die Patzertabelle sowohl bei Magie als auch im Kampf?

Weil es unserer Erfahrung aus frühen Tests nach sonst bei Kampf und Magie zu einer Inflation von Risikowürfen kam, gerade bei niedrigeren Schwierigkeiten. Es gäbe in vielen Situationen kaum noch einen Grund gegen Risikowürfe, wenn damit quasi keine Gefahr für ein verheerendes Ergebnis existieren würde. Und das entsprach gerade für diese beiden zentralen und wichtigen Regelbereiche nicht unserer Zielsetzung. Das nur als Einschub, weil du explizit danach gefragt hast.
Wäre es dann nicht sinnvoller gewesen, genau an diesen Punkt anzusetzen?
So habt ihr jetzt den gesamten Kampf und die gesamte Magie damit angefasst, aber eigentlich schien es euch ja nur um die Inflationäre Anwendung von Risikowürfen bei diesen Bereichen einzuschränken.


Mögliche Lösung wäre es, dass zu einer Besonderheit von Risikowürfen zu machen, dass sie im Kampf und bei Magie immer dafür sorgen, dass bei einem Patzer auch immer auf die Patzertabelle geworfen wird.

Dann hätte man bei normalen Proben nicht mehr das Problem, aber Risikowürfe würden auch nicht inflationär eingesetzt, weil ein Patzer mit ihnen hart wäre.

Denn derzeitig finde ich, dass es sich im Kampf noch immer sehr lohnt, Risikowürfe einsetzen, einfach weil man bei einem Patzer ja so oder so auf die Tabelle werfen muss, egal ob man nun einen Risikowurf oder einen normalen Wurf macht.

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Kampfregeln / Kampf mit zwei Waffen auch für unbewaffnet?
« am: 22 Jun 2016, 15:13:58 »
Wollte mal allgemein die Frage in den Raum stellen, ob denn irgend etwas dagegen spricht, die Meisterschaften für den Kampf mit zwei Waffen (also z.B. "Kampf mit zwei Waffen", "Beidhändige Abwehr" etc. pp) auch zuzulassen?
Rein RAW geht das derzeitig nicht (es wird immer explizit von Waffen gesprochen), sehe aber gerade nicht wirklich, was balancing-technisch dagegen sprechen sollte, vor allem da man ja mit 2 Handgemenge-Waffen dass sowieso bereits machen könnte.

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Magieregeln / Gelegenheitsangriffe und Abbrechen von Zaubern
« am: 08 Mär 2016, 00:20:55 »
[Moderation: Ausgegliedert aus einem anderen Topic als Reaktion auf eine entsprechende Frage: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=3978.msg81435#msg81435 ]

Gibt schon Möglichkeiten.

1. Angriff: Umwerfen.
2. Angriff: Normaler Angriff

Da du mit dem Dolch sehr schnell bist, sind die Chancen allgemein nicht schlecht, das du 2 mal attackieren kannst.
Und selbst wenn nicht kannst du mit Umwerfen schon dafür sorgen, das andere einen guten Angriff landen können.
Zumal du auch EG in "störender Angriff" setzen kannst, womit du die Entschlossenheits-Probe um 3 pro EG erschweren kannst.
Wenn der Gegner liegt, kriegst du quasi 2 EG kostenlos dazu (weil der Angriff um 6 Punkte erleichtert wird).

Aber ja, wenn der Magier die entsprechenden Meisterschaften hat, bleibt es natürlich sehr schwer, wobei das auch nicht wirklich so viel ist (+3 durch Eiserner Wille, eventuell +3 wenn Unbeirrbar hier passt).

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Kampfregeln / Vorstürmen: stark oder schwach?
« am: 25 Feb 2016, 07:45:28 »
[Moderation: Rausgelöst aus diesem Topic: http://forum.splittermond.de/index.php?topic=3940.0]

Ich würde nicht zum besseren Simulationismus eine Einschränkung für ein Manöver wollen, das sowieso schon nicht unbedingt das stärkste ist.
Vorstürmen ist für ein Schwelle 1 Manöver verdammt stark oder hat zumindest das Potential verdammt stark zu sein. Du kannst damit bis zu 8 Punkte Bonusschaden bekommen!

Also umso besser, wenn man das Manöver dadurch entschärfen kann, dass man den Gegner vorher zu einer AA zwingt oder seine Bewegung unterbricht.

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