Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - Weltengeist

Seiten: [1] 2 3 ... 51
1
Fanprojekte / Re: SpliMo-Ruleset für Fantasy Grounds
« am: 19 Mär 2020, 17:06:34 »
Nachdem die Nachfrage in letzter Zeit wieder etwas gestiegen zu sein scheint, die Webseite aber wegen zu wenig Traffic dauerhaft abgeschaltet wurde, habe ich mal meine Kopie zum Download bereitgestellt:
http://geistwelten.de/temp/splimo_ruleset.zip

Das Ruleset ist allerdings auf dem Stand von vor fünf Jahren und wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Die Bereitstellung erfolgt also ohne jedwede Gewähr.

2
Abenteuer und Kampagnen / Re: Abenteuer für Kinder
« am: 26 Feb 2019, 16:07:46 »
@TrollsTime: Sehr schöne Ideen!

(In dem Zusammenhang fällt mir ein, dass wir das "My little Pony"-Rollenspiel noch gar nicht erwähnt haben - und ja, das gibt's wirklich.)

3
Abenteuer und Kampagnen / Re: Abenteuer für Kinder
« am: 26 Feb 2019, 06:34:06 »
Ich kann mich entsinnen, daß die DSA1-Regeln in der 5. Klasse eigentlich niemand sonderlich komplex fand und da schnell das Aufbauset hinzu kam.

Aber DSA1 liegt ja komplexitätsmäßig auch um Klassen unter der SpliMo-Einsteigerbox, um die es hier ja ging ;).
DSA1 benutze ich bis heute, wenn ich Einsteigern die Mechanismen von Rollenspielen in 5 Minuten erklären will - versuch das mal mit Splittermond ;D.

4
Abenteuer und Kampagnen / Re: Abenteuer für Kinder
« am: 25 Feb 2019, 18:03:43 »
Was gefällt DIR an Lorakis denn besonders, z.B. im Vergleich zu Aventurien, wenn Du das kennst?

Beides sind halt sogenannte "Kitchen Sink"-Settings, die aus vielen bekannten Bestandteilen (vermischt mit neuen Ideen) bestehen. In beiden Welten kann man fast alles spielen - heute 1001 Nacht, morgen Freibeuter, übermorgen edle Ritter und irgendwann auch die Wilde Horde. Der Vorteil ist, dass man für viele Regionen schon ein geistiges Bild vor Augen hat und nur noch kleinere settingtypische Besonderheiten ergänzen muss.

Was jetzt die Unterschiede zwischen Lorakis und Aventurien angeht: Da habe ich zu der tollen Gegenüberstellung von Xandila kaum noch etwas hinzuzufügen... ;D

5
Abenteuer und Kampagnen / Re: Abenteuer für Kinder
« am: 24 Feb 2019, 13:46:05 »
Ja, ich hatte schon gezweifelt, ob die Regeln von Splittermond nicht doch ein wenig kompliziert sind ... War verlockend, da es ja eine voll ausgebaute Welt gibt und viele fertige Abenteuer, ähnlich wie bei DSA oder Midgard.

(...)

Wie schnell und gut lässen sich denn DSA- oder Splittermond-Abenteuer (z.B. die hier genannten) umschreiben?

Wenn dir die Welt von Lorakis gefällt, dann benutze sie doch einfach. Ich persönlich baue die ganze Zeit Abenteuer auf andere Regelsysteme um - normalerweise ist das kein Problem, wenn man das Zielsystem einigermaßen verstanden hat (sollte bei den genannten Kindersystemen keine Schwierigkeit sein) und das Setting keine sehr speziellen Regeln erfordert, die mit anderen Mechaniken nicht umsetzbar sind (ist hier m.E. nicht der Fall).

Am Ende muss man ja sowieso (bei Abenteuern wie bei den Regeln) improvisieren, und das kriegst du bestimmt hin!

P.S.: Solltest du dich für Turbo-Fate entscheiden, gibt es dazu ja auch noch jede Menge vorgefertigter Settings, von denen viele auch kindertauglich sind.

6
Abenteuer und Kampagnen / Re: Abenteuer für Kinder
« am: 24 Feb 2019, 10:03:28 »
Ja, "So nicht, Schurke!" wäre auch meine erste Idee gewesen. Andererseits ist man mit 10 ja auch nicht mehr ganz so klein. Da finden sich doch auch spannende Dinge in Splittermond: Folgende Abenteuer könnten spontan geeignet sein, wobei ich nicht alle gelesen habe: Zorn der Natur, der Mondsplitter Drache und Nachtigall oder das Geheimnis des Krähenwassers. Generell würde ich die Mondsplitter für recht geeignet halten. Auch das Start-Ab in der Erweiterung der E'insteigerbox auf Mahaluu klingt für mich kindgerecht.

Mein Argument bezog sich gar nicht auf die Abenteuer - da bin ich völlig bei dir, dass sich bei Splittermond geeignete Sachen finden. Ich bezog mich allein auf die Regeln.

7
Abenteuer und Kampagnen / Re: Abenteuer für Kinder
« am: 23 Feb 2019, 20:18:04 »
Auch auf die Gefahr hin, dass man das im Splittermond-Forum nicht laut sagen darf: Ich bin mir nicht sicher, dass Splittermond für Grundschulkinder das ideale Einsteigerrollenspiel ist. Schon klar, kommt im Einzelfall auf das Kind an und man soll Kindern auch was zutrauen, aber Splittermond ist ja ein Spiel mit vergleichsweise vielen Regeln (auch in der Einsteigerbox noch). Ich würde das in der Altersgruppe wohl noch nicht verwenden.

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Rollenspielen, die ganz ausdrücklich dafür gemacht sind, um Kinder ans Spiel heranzuführen. Leider sind die meisten davon auf Englisch (z.B. Hero Kids, Amazing Tales, First Fable oder PIP System) - keine Ahnung, ob das bei dir ein Problem ist. Auf Deutsch würde ich es mit 1W6 Freunde, Destiny Beginner, Turbo-Fate oder Lite probieren. Der Uhrwerk-Verlag bringt auch demnächst "So nicht, Schurke!" raus (Übersetzung des englischen "No thank you, evil!"), das ebenfalls genau diese Zielgruppe hat (ich weiß aber gerade nicht, wann das fertig wird).

8
Allgemeine Regelfragen / Re: Infektion Lykanthropie
« am: 16 Feb 2019, 20:41:25 »
Oh, mich hat der Werwolf nicht getroffen, aber unser Fernkämpfer war zu nah an der Bestie dran, die sind ja schnell.

Tja, wenn sich der Fernkämpfer über die Luke beugt, durch die der Werwolf kommt, um ihm einen Mondstahlpfeil zu verpassen, macht er sich (1) wegen des Pfeils unbeliebt und (2) zum prädestinierten Opfer für den ersten Angriff. Und danach befindet man sich halt im Nahkampf...

9
Allgemeine Regelfragen / Re: Infektion Lykanthropie
« am: 16 Feb 2019, 16:49:48 »
Ich bin nicht sicher ob die obige Interpretation (ein Infektionswurf pro gelungenem Angriff des Werwesens) wirklich vollständig passend ist. Gemäss der Angaben der Krankheit fungiert nur der Biss des Werwesens als Überträger. Werwesen verwenden als Angriffsart"Körper" und besitzen neben ihren Zähnen auch Klauen. Es ist also durchaus möglich das nicht jeder Angriff des Werwesens auch ein Biss sein muss. Ich glaube hier wird der Spielleiter bestimmen müssen ob das Werwesen bei dem Angriff gerade "nur" versucht hat den Getroffenen mit seinen Klauen in Streifen zu reißen oder ob das Werwesen ein Stück Fleisch aus dem Opfer heraus beißen wollte.

Interessanter Hinweis, danke dafür!

Tatsächlich benutzt der Werwolf ja beispielsweise "Rundumschlag", was mit der Angriffsart "Biss" echt schwierig werden dürfte... ;D

Zusammenfassend sieht es so aus, als hätte der Spielleiter hier überraschend viel Interpretationsspielraum:
  • Es ist nicht eindeutig verregelt, wann der Infektionswurf durchgeführt wird. Die Chancen für den SC nach dem Kampf können da durchaus deutlich besser aussehen als die Chancen während des Kampfes.
  • Es ist nicht eindeutig verregelt, ob nur ein Infektionswurf pro Kampf oder ein Infektionswurf pro Verletzung erforderlich ist.
  • Es ist nicht eindeutig verregelt, ob der Werwolf überhaupt bei jedem Angriff ansteckend ist bzw. mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Angriff ansteckend ist.
Wenn jetzt nicht noch einer aus der Regel-Redax aufspringt und die offenen Punkte klarstellt, werde ich daraus meine Lösung stricken.

10
Allgemeine Regelfragen / Re: Infektion Lykanthropie
« am: 16 Feb 2019, 11:37:49 »
Zitat
Ich sehe es immer noch nicht - kannst du mal den genauen Satz angeben, in dem das steht?

Es ist tatsächlich nicht explizit angegeben, daß sofort, wenn eine in der Kategorie Infektionsart beschriebene Situation vorkommt, der Infektionswurf durchgeführt wird. Da es sich bei Infektionsart um eine regeltechnische Formulierung handelt (kursiv geschrieben), und kein anderer direkter Auslöser genannt ist, ist es wohl so gemeint.
Daher müsste dann nach jedem Biß wieder der Infektionswurf durchgeführt werden (wer schon infiziert ist, könnte sich das natürlich sparen -  es ist aber gruppenabhängig vermutlich der Spannung zuträglich, wenn man als SL weiterhin würfelt, da der Spieler ja nicht unbedingt weiß, ob die Probe gelungen ist oder nicht).

Das wäre auch meine Interpretation gewesen. Aber ich halte das eben für eine Interpretation und nicht wie SeldomFound für etwas, das tatsächlich zweifelsfrei verregelt ist.

Zitat
Auslegungssache (keine harten Fakten): Es steht zwar in B&U, daß die Werkrankheit keinen Verlauf hat, nach GRW176 dauert eine Krankheit aber maximal #Grad Wochen. Man könnte also u.U. verlaufsabhängige Heilmöglichkeiten in den ersten 4 Wochen zulassen?

Wieder Auslegungssache: Ich denke, dass die Werkrankheit auf Lorakis wirklich als total übel gedacht ist und vermute, dass man genau deshalb den Verlauf gestrichen hat, damit KEINE Heilung durch normale regeltechnische Mittel möglich ist. Sonst wäre das ja auch ein Routinevorgehen überall dort, wo Werbestien auftauchen (profane und magische Heiler gibt es schließlich überall), und die Krankheit wäre recht leicht zu kontrollieren.

*sucht schon mal die schweren Mondstahlfesseln* :-\

Ja, besonders optimistisch bin ich da auch nicht (zumal er nach obiger Interpretation gleich drei Infektionswürfe überstehen müsste)...

11
Allgemeine Regelfragen / Re: Infektion Lykanthropie
« am: 16 Feb 2019, 07:59:30 »
1. Nach GRW S. 176 erfolgt der Infektionswurf bei der Werkrankheit direkt nach dem Biss, das Opfer darf nach den üblichen Regeln eine Aktive Abwehr mit Zähigkeit durchführen.

Ich sehe es immer noch nicht - kannst du mal den genauen Satz angeben, in dem das steht?

(Ich hacke deshalb darauf herum, weil der Zustand des Betroffenen mitten in einem Kampf ja deutlich anders sein kann als fünf Minuten später oder gar in der nächsten Erholungsphase.)

EDIT: Und noch eine Frage:

3. Muss eine Person, die mehrfach von einem Lykanthropen verletzt wird, auch mehrere Infektionswürfe überstehen?

12
Fanprojekte / Re: SpliMo-Ruleset für Fantasy Grounds
« am: 15 Feb 2019, 20:28:04 »
Hab ich auch nicht mitgekriegt. Ich frage mal nach.

13
Allgemeine Regelfragen / Infektion Lykanthropie
« am: 15 Feb 2019, 20:23:21 »
Einer unserer Nachtfalken ist gerade von einem Werwolf (-> Bestien und Ungeheuer) verwundet worden. Wahrscheinlich wird ihn die Krankheit jetzt "erwischen", aber sicherheitshalber wollte ich die Regelfüchse hier mal fragen:

1. Ich habe keinen Hinweis darauf gefunden, WANN der "Angriffswurf" für die Erkrankung eigentlich gemacht werden muss. Direkt nach dem Kampf? In der nächsten Erholungsphase? Vor dem nächsten Vollmond? Was sagen die Regeln?

2. Alle lorakischen Heilmethoden gegen Krankheiten scheinen sich gegen den Krankheitsverlauf zu richten, d.h. sie greifen erst dann, wenn der Charakter bereits infiziert ist. Lykanthropie hat aber keinen Verlauf und ist daher nicht mehr behandelbar, wenn man erst mal infiziert ist. Gibt es irgendwelche Heilmethoden, die ich übersehen habe und die bereits eine Infektion selbst erschweren / verhindern (abgesehen von "Schutz vor Krankheiten", das kenne ich schon)?

Wichtig: Dies ist eine reine Regelfrage, es geht mir hier also nicht um Meinungen oder Ideen, sondern um harte Fakten (möglichst mit Regelwerk und -seite).

14
Stattdessen werden jetzt relativ viele Festlegungen in einem eher zweitklassigen Rollenspielroman getroffen. Mich stört das ein wenig - Lorakis ist für mich in erster Linie eine Rollenspielwelt, die auch durch Rollenspielprodukte (bevorzugt Abenteuer) und nicht durch Romane geformt werden sollte.

Vielen Dank für die Kritik, es erging mir beim Lesen dieses Romans recht ähnlich.

[...]

Ich finde es daher gut und richtig, dass Splittermond den prosaischen Pfad beschritten hat, würde mir allerdings auch wünschen, dass Weltbeschreibungen, wie wir sie in Die Pyramiden von Pirimoy finden, die Ausnahme bleiben ;)

Da sind wir uns ja auch völlig einig. Ich bin ja nicht gegen Rollenspielromane per se (sonst würde ich sie auch nicht lesen). Aber ich störe mich daran, dass zum jetzigen Zeitpunkt, wo Lorakis noch eine recht frei gestaltbare Spielwiese ist, weitreichende Setzungen über die Romane erfolgen. Obwohl ich mir tief drinnen darüber im Klaren bin, dass das auch nichts anderes ist als Setzungen über die Quellenbände, und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr frage ich mich, ob ich das gleiche Unbehagen nicht manchmal auch bei Regionalbänden verspüre... Wie gesagt, vielleicht bin ich auch einfach nur merkwürdig. ;)

EDIT: Da das Thema ja weder speziell mit diesem Roman noch speziell mit Splittermond zu tun hat, habe ich drüben im Tanelorn mal einen Diskussionsthread dazu eröffnet.

15
Ich kann mich meinen Vorrednern nur in allen Punkten anschließen.

Ganz schlimm waren auch für mich die Protagonisten. Allerdings war es für mich weniger mangelnde Sympathie, sondern vor allem, dass jeder einzelne von ihnen einfach maximal erratisch handelt und zu keinem Zeitpunkt nachvollziehbar ist, wer was warum tut. Dass das hier ein graues Setting sein soll und jeder für sich kämpft - geschenkt. Das machen andere Fantasy-Autoren auch so. Aber die kriegen es hin, dass es irgendwie logisch ist. Aber hier? Timon ist ein absoluter Vollidiot, der ohne Plan, Verstand, Geld, Ausrüstung, Können, Verbündete oder irgendwas mit beiden Beinen voran in eines der gefürchtetsten Schlangennester Lorakis' springt und irgendwie auf ein Wunder hofft. Lian trifft auch eine unsinnige Entscheidung nach der anderen und verliebt sich dann sogar noch in besagten Vollidioten, der sie überdies wiederholt bestiehlt, belügt und ausnutzt. Und Arko bleibt ohnehin komplett unverständlich, ebenso wie der Plan und die Motive seines Vaters. Naja, und von dem im Selbstmitleid suhlenden Naga will ich gar nicht erst anfangen. So war es mir dann irgendwann egal, wer was macht, weil es ohnehin für gewöhnlich keinen Sinn ergab.

Und dann noch ein Minus, das vielleicht nur mich stört (ich frage mich jedenfalls, ob ich da komisch bin oder wie das andere sehen): Pirimoy ist für mich eines der interessantesten Settings von ganz Lorakis. Und am Anfang war da relativ wenig festgelegt. Ich hätte mir gewünscht, dass man die Freiheit, hier erste Setzungen zu machen, als erstes für ein richtig cooles Abenteuer nutzt. Stattdessen werden jetzt relativ viele Festlegungen in einem eher zweitklassigen Rollenspielroman getroffen. Mich stört das ein wenig - Lorakis ist für mich in erster Linie eine Rollenspielwelt, die auch durch Rollenspielprodukte (bevorzugt Abenteuer) und nicht durch Romane geformt werden sollte.

Seiten: [1] 2 3 ... 51