Da allerdings Farukan im ganzen, und zusätzlich einzelne Shahirate bereits erschienen sind hätte ich nicht gedacht, dass es darum geht.
Es geht ja auch ein bißchen darum, die Texte aus dem Eisfach zu holen, an denen vor einer ganzen Weile mal gearbeitet wurde.
Ich wette man könnte die 128 Seiten auch nur mit Seealben füllen ;-)
Ich wette, man könnte auch 250 Seiten zu jeder beliebigen Kultur auf Lorakis füllen. Ich habe aber auch Pats schmerzverzehrtes Gesicht auf dem Autorentreffen gesehen, wann immer gesagt wurde, man könnte ja eventuell 4 oder 8 Seiten mehr oder weniger als das übliche Format für die Publikation haben...

Spannend, und ich frage mich in welcher Form ein Bandkonzept verhindert werden kann ... Dass durch den Lauf der Zeit und den Weggang von Leuten bestimmte Texte vielleicht nicht mehr so kommen, wie geplant, kann ich ja verstehen. Aber wie kann das Konzept "kaputtgehen"? Ist das so wie bei einer Ioria-Box, die man bspw. wegen der Kosten für eine Box nicht mehr als solche sinnvoll bringen kann?
Ich will da gar keine konkreten Interna wissen, aber würde das schon gerne grundsätzlich verstehen ...
Na ja, es sind ja nicht nur Autoren, die das Team verlassen haben, sondern auch Bandredakteure. Und wenn jemand eine neue Idee für ein Bandkonzept vorgestellt hat, die von den Standard-Konzepten abweicht, sei es vom Format oder vom Inhalt, kann das nicht so ohne weiteres von jemand anderem übernommen werden.
Es gibt mindestens eine Person im Redaktionsteam, die sich recht gut mit Urheberrechtsfragen auskennt und in dieser Hinsicht sehr, sehr vorsichtig ist. Ich erinnere mich an eine Aussage letztes oder vorletztes Jahr, als wir erste Überlegungen zum Thema Seefahrt hatten und Zauberfeders Werk erwähnten, dass sich diese Person "grundsätzlich kein Fanwerk durchliest", um nicht versehentlich "Ideen zu klauen".
Ich kenne mich zu dem Thema nicht gut genug aus, um diese Bedenken wirklich beurteilen zu können, kann aber verstehen, wenn der Verlag bzw die Redaktionen vorsichtig sind, wenn sie nicht das okay der Person haben, die das Konzept eingereicht hatte.