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Allgemeines => Allgemeines => Thema gestartet von: Metzelmann am 05 Mär 2017, 14:48:09

Titel: Regelversplitterung
Beitrag von: Metzelmann am 05 Mär 2017, 14:48:09
(Ja, pun intended)

Worum es mir geht, ist ein Phänomen, das ich (und wahrscheinlich auch die meisten anderen hier) aus vielen RPG's kenne und zu hassen gelernt habe: Regeln aus Quellenbüchern.

Ich verstehe ja, das es für den Verlag wichtig ist, möglichst viel Material zu verkaufen aber wäre es nicht möglich einmal jährlich (oder so) ein Kompendium herauszubringen, das alle Meisterschaften, Zauber u. Ä. der Quellenbücher des letzen Jahres zusammenfasst?
Wäre ja auch für Leute die bereits alle Bücher besitzen ein Erleichterung, damit ich nicht mehr X bücher mitschleppen muss, nur damit ich alle Regeln für meinen Charakter bei mir habe.

Cheers,
Kai
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Loki am 05 Mär 2017, 15:18:31
Wenn man sich mal das Jahr 2016 beispielhaft anschaut, dann sind da rausgekommen:


In Abenteuern stehen normalerweise keine neuen Regeln drin, die klammern wir also mal aus. Das Taschenbuch-GRW bleibt auch mal außen vor, da es ja am Ende nichts anderes ist als das eratierte GRW. Damit bleiben Jenseits der Grenzen, Dakardsmyr, Selenia, Surmakar und Bestienmeister. Jenseits der Grenzen hat 4 Seiten mit Regelerweiterungen, Selenia hat 17 Seiten. Der Bestienmeister-Band besteht im Prinzip komplett aus Regeln (sagen wir 60 Seiten). Zu Dakardsmyr und Surmakar kann ich nichts sagen, aber wenn wir da mal von circa 10 Seiten Regeln pro Buch ausgehen, kommen wir auf knapp 100 Seiten Regeln, die zu 60% aus einem einzelnen Buch stammen. 100 Seiten sind (vermutlich) zu viel für einen Softcover-Band, es muss also ein Hardcover her, was sich massiv auf den Preis auswirken wird. Dazu kommt, dass die an Regeln interessierten Spieler dann natürlich jedes Jahr auf die  Kompendien warten, sodass der Verkauf der anderen Bücher (wenn auch vermutlich nur leicht) zurückgehen würde. Dazu kommt die zusätzliche Arbeit, die in ein solches Buch fließen würde. Selbst wenn man nichts neu schreiben müsste, braucht es ja trotzdem Leute für die Redaktion, fürs Layout und den Satz, und ggf. sollen auch Errata eingebunden werden. Die Zeit würde entsprechend bei anderen Projekten fehlen.

Unterm Strich glaube ich nicht, dass das umgesetzt wird.

LG
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: maggus am 05 Mär 2017, 15:30:50
Ich verstehe ja, das es für den Verlag wichtig ist, möglichst viel Material zu verkaufen aber wäre es nicht möglich einmal jährlich (oder so) ein Kompendium herauszubringen, das alle Meisterschaften, Zauber u. Ä. der Quellenbücher des letzen Jahres zusammenfasst?
Wäre ja auch für Leute die bereits alle Bücher besitzen ein Erleichterung, damit ich nicht mehr X bücher mitschleppen muss, nur damit ich alle Regeln für meinen Charakter bei mir habe.

Hach ja, der schwere Rucksack kann schon zur Last werden. Ich bin mittlerweile auf PDF am Tablet geschwenkt, das ist ein übersichtliches Gewicht. Aber ich verstehe gut, wenn man am Tisch echte Bücher vorzieht.

Die Regelvielfalt über verschiedene Bände hinweg halte ich, insbesondere bei einem vergleichsweise jungen Rollenspielen-System, für ganz normal und unvermeidbar. Was denkst, was hier loswäre, wenn der Verlag zwei Jahre im stillen Kämmerlein verbringt, um die Regelerweiterungen dann in einem geschlossenen Werk herauszubringen ;)

Um der Streuung von Regelelementen Herr zu werden, haben wir zum Beispiel das Splitterwiki, das zumindest als zentrale Referenz taugt. Ich habe die für meinen Charakter wichtigen Regeln in einer kleinen Mappe zusammengefasst, was ja digital wie analog funktioniert. Der Spielleiter hat's da natürlich schwerer, der muss ja theoretisch auf alles zugreifen können.

Unter'm Strich sprichst Du hier eine Problematik an, die mMn dem Rollenspiel inhärent ist. Dass dieses Phänomen durch Verkaufsinteressen des Verlages entsteht, glaube ich nicht. Aber "leichte" Lösungen für die Problematik der Regelstreuung sind natürlich stets willkommen :)
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Sturmkorsar am 05 Mär 2017, 15:53:48
Bei uns ist das relativ simpel:
An den beiden Hauptspielorten sind die meisten bzw alle Regelwerke vorhanden.

Bei meinen öffentlichen Runden gilt: Ich bringe das GRW, Bestien und Ungeheuer und Mondstahlklingen mit bzw beauftrage Mitspieler, von denen ich weiß, dass sie die Bücher haben (plus evtl andere Bücher, von denen ich vorher weiß, dass sie eine Rolle spielen dürften). Wenn jemand Regeln aus anderen Büchern anwenden will, muss er das Buch mitbringen.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Xandila am 05 Mär 2017, 17:29:43
Bei Shadowrun habe ich je nach Charakter auch eine ganze Menge Bücher, die ich brauche, als Meister evtl nochmal mehr. Und auch bei DSA, wo mit der Auflage 4.1 vieles zusammengefasst wurde und die "Wege der ..."-Bände kamen, schleppen wir teilweise 5-6 Bücher mit zur Spielrunde.
Ja, es ist schöner, wenn die Sachen zusammengefasst sind. Aber wenn wie hier noch so viel überhaupt ganz neu und zum ersten Mal genauer besprochen wird, dann ist das zwar teilweise lästig, aber die Alternative wäre doch nur, daß es gar keine neuen Regeln bei anderen Quellen- und Regionalbüchern gäbe.

Ein Kompendium oder eine andere Zusammenfassung wichtiger Regeln ist eine nette Idee, aber ich persönlich fänd es zB thematisch interessanter als nach Erscheinungsjahr, und ich bin sicher, andere haben da andere Sortierideen und Prioritäten - wie soll der Verlag das dann am besten machen? Irgendwer wäre immer unglücklich.
Die pdfs in Verbindung mit einem Tablett o.ä. helfen, Gewicht zu sparen, für einen selber wichtige Regeln kann man sich zusammenkopieren (Tipp dazu: mit dem Charaktergenerator Genesis können die Texte zu allen Meisterschaften und Zaubern eines Chars dazu ausgedruckt werden), und bei manchen Sachen kann man sich auch absprechen, daß jeder aus der Runde eins der Bücher mitbringt, falls man es zum Nachschlagen braucht.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Olibino am 05 Mär 2017, 18:12:58
Ich fände es bei weitem spielerfreundlicher, wenn Quellenbücher und Regelerweiterungen besser voneinander getrennt wären. Ich möchte den Seleniaband nur in Selenia dabeihaben und den Dakardsmyr-Band nur in Dakardsmyr. Regeln zur Abbildung von Turnieren oder Sumpflöchern oder neue Meisterschaften gehören daher meines Erachtens nicht in diese Bände. Und das sage ich obwohl ich die pdf-Versionen habe. Es ist nicht nur eine Frage des Gewichts, sondern auch des Auffindens und der inneren Logik.

Denkbar wären
- Ein Spielerkompendium, dass all die neuen Stärken, Meisterschaften, Zaubersprüche und Ausbildungsvarianten umfaßt, die derzeit in allen Quellenbüchern verstreut sind
- Ein Buch der Wildnis, dass Regeln für Wildnisabenteuer umfaßt, anstatt diese nach und nach in den Quellenbüchern zu veröffentlichen? Gerne auch als Mini-Quellenbuch mit 2 spielfertigen Abenteuern.
- Und anstatt in jedes Quellenbuch ein paar Kreaturen und ein paar Waffen einzustreuen, lieber irgendwann ein B&U 2, und ein MSK 2.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: SeldomFound am 05 Mär 2017, 18:22:24
Ich möchte hierbei nur kurz anmerken, dass man zum Beispiel alle relevanten Meisterschaften zum Reiterkampf, die im Selenia-Band vorgestellt werden, auch im Bestienmeisterband findet!
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Chanil am 05 Mär 2017, 18:23:50
Es ist nicht schlimm, wenn die neuen Regeln erst mit einem Regionalband oder Abenteuer erscheinen.
Schließlich kommen viele Regeln erst zu Stande wenn man etwas in einem Regionalband oder Abenteuer braucht.

Dennoch sollte es ein jährliches Kompendium geben, welches alle Regeln zusammen stellt.
Viel Aufwand ist das nicht, denn hier muss man nur C&P machen.

Es ist ein Service für die Spieler, der aber sehr wichtig ist.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Loki am 05 Mär 2017, 18:29:20
Es ist eben nicht nur Copy & Paste. Man braucht jemanden, der alles zusammen schustert, man muss eventuelle Erata besprechen, man braucht jemanden für die grafische Gestaltung, man braucht eine Coverillustration, etc. Und der für mich wichtigste Punkt: Es werden kostbare Mannstunden (aus meiner Sicht!) verschwendet, die man für sinnvollere Projekte benutzen könnte. Ich will nicht ein Jahr länger auf das nächste gute Buch warten müssen, nur für ein Buch, das einen Haufen anderer Bücher überflüssig macht, die ich mir zu dem Zeitpunkt vermutlich schon gekauft habe.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Avalia am 05 Mär 2017, 18:36:34
Ich sehe das alles nicht als wirklich riesiges Problem.

Wenn ich als Spieler in einer Runde mit meinem Charakter die Stärken, Zauber, was auch immer aus einem Band brauche, lege ich das Buch der Spielrunde auf den Photokopierer, lichte mir die Seite ab und packe sie in Klarsichtfolie hinter den Charakterbogen. Wenn es mir zu viele solche Seiten werden, schneide ich in Paint o.ä. die Sachen zusammen und drucke mir diese Einzelseite aus.

So entsteht keine Notwendigkeit mehr Bücher mitzunehmen, jeder Spieler hat seine Regeln parat und der Spielleiter kann Dinge ebenso vorbereiten. Und es gibt auch keine Notwendigkeit irgendein Kompendium, welcher Artung auch immer es sein soll, zu verfassen.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Chanil am 05 Mär 2017, 18:42:02
Es ist eben nicht nur Copy & Paste. Man braucht jemanden, der alles zusammen schustert, man muss eventuelle Erata besprechen, man braucht jemanden für die grafische Gestaltung, man braucht eine Coverillustration, etc. Und der für mich wichtigste Punkt: Es werden kostbare Mannstunden (aus meiner Sicht!) verschwendet, die man für sinnvollere Projekte benutzen könnte. Ich will nicht ein Jahr länger auf das nächste gute Buch warten müssen, nur für ein Buch, das einen Haufen anderer Bücher überflüssig macht, die ich mir zu dem Zeitpunkt vermutlich schon gekauft habe.

Ja, es ist mehr Arbeit als reines C&P. Das ist auch mir klar. Aber so viel Arbeit wie die komplette Erstellung eines neuen Bandes in dem alles gemacht werden muss ist es nicht, nicht mal die Hälfte.
Zudem müssen nur die regeln aus einem Jahr zusammengefasst werden. Und nur die Regeln aus Abenteuern und Regionalbänden.

Wie viele Seiten sind das wohl 4-5? Wenn man das grundlegende Layout für die Bände erstellt hat ist es für die kommenden Bänden sehr viel weniger Arbeit.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Br0adsw0rd am 05 Mär 2017, 22:13:14
Ich weiss, dass man bei D&D 3.x (und somit auch Pathfinder) die zusätzlichen Regeln in die Quellenbände eingebaut hat um diese auch für Spieler interessant zu machen, schliesslich gibt es mehr Spieler als Spielleiter und somit mehr potentielle Käufer.

Rückblickend ist es genau diese Überladung an unzähligen optionalen Zusatzregeln und Versplitterungen, für welche die Version kritisiert wird.

Aber ich kann die Verlage verstehen, die ja ihre Existenz sicherstellen müssen und wüsste selbst auch nicht wie man es besser machen kann.
Ob die neue Strategie von Wizards of the Coast ausser dem Spielerhandbuch nur Spielleiterbücher auf den Markt zu bringen gut ist wird die Zukunft zeigen - leider hat nicht jeder den Luxus sich auf einer Marke ausruhen zu können.

Ich kann natürlich nur für mich selbst sprechen, aber ich habe mir Splittermond wegen dem tollen "Mainstream"-Setting geholt, welches leicht zugänglich für die meisten ist, nicht wegen den Regeln. Regelwerke kommen und gehen, ich habe viele gespielt und es macht durchaus auch manchmal Spass etwas auf eine andere Art zu spielen.

In einer kühlen, sternenklaren Sommernacht als wir gemeinsam am Lagerfeuer sassen und uns Geschichten erzählten, blickte ich nach oben zum blauen, zersprungenen Mond mit seiner Splitterspur.

Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: taranion am 05 Mär 2017, 22:23:46
Ich mach dann jetzt mal Werbung: ;-)  Wer seine Charaktere mit Genesis erstellt und vom Uhrwerk Verlag die Lizenz gekauft hat, bekommt auf Wunsch die Zauberbeschreibungen und Meisterschaftsbeschreibungen seines Charakters mit ausgedruckt - gerade damit man nicht immer alles an Büchern mitschleppen muss.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: JohnLackland am 05 Mär 2017, 22:35:20
Genesis macht das sehr cool! Ansonsten sind alle Regelwerksergänzungen in den Quellenbücher oft nur neue Stärken, Zauber, Ausbildungen usw. oder sehr optionaler Kram wie Wettkampfregeln im Seleniaband. Das ist aber nichts was den Charakter massiv von anderen Unterscheidet.   Es ist nicht wie bei anderen Systemen das damit massiv relevante Dinge enthalten sind die ganz neue Regelmechanismen einführen.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: TrollsTime am 06 Mär 2017, 09:19:38
Auch, wenn ich ein Spinner bin, der sich den Seleniaband fast nur wegen der "Flammberge" gekauft hätte,
stimme ich John zu.
GRW, Bestienband und für Waffenliebhaber sicher die "Mondstahlklingen" werden vielleicht benötigt, der Rest ist Gusto.
Wenn man SEHR intensiv in einer Gegend spielt, ist der entsprechende Regionalband interessant, sonst eher nicht.
Zu Turnierregeln, Bardenwettstreite etc...... hmja denkbar, dass man das Thema auch in einer Region weit weg von Selenia bespielen könnte, dann sind die dortigen Regeln vielleicht trotzdem interessant.... kann ich nichts zu sagen.

Die "Regelversplitterung" stört mich ergo wenig. (Auch wenn der Reflex in unserer Gruppe erstmal "FRECHHEIT" schrie, aber dann gingen wir in uns und stellten fest, dass die neue Regelpolitik eben eine andere ist und man schön mit GRW und den beiden o.g. Werken auskommt)
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Loki am 06 Mär 2017, 09:30:01
Ich stimme da insbesondere JohnLackland zu. In verschiedenen Workshops zu Splittermond wurde wiederholt gesagt, dass die Redaktion sich auf die Fahne schreibt, dass zusätzliche Bücher zwar "Crunch" enthalten, aber eben nicht obligatorisch sein sollten. Inwiefern eine Gruppe jetzt z.B. auf das Mondstahlklingen guten Gewissens verzichten kann, ist sicher eine Frage der Gruppenzusammensetzung, aber gerade die Regionalspielhilfen schaffen es meiner Meinung nach sehr gut, auf dem schmalen Grat zwischen "Interessanter Fluff" und "Praktischer Crunch" zu wandeln. Wie John ja schon geschrieben hat: Ausbildungen folgen immer dem gleichen Schema und wenn ich einen Yonnus-Priester oder einen Gaukler spielen will, benötige ich dafür nicht den Seleniaband, sondern ich kann mich auch einfach selbst hinsetzen und Punkte verteilen. Regeltechnische Ergänzungen halt - keine Standards.

Inwieweit der Verlag diesen Spagat in Zukunft schaffen wird, wird sich zeigen: Irgendwann werden regeltechnische Änderungen eben doch so einschneidend, dass man sie nur in einem Grundregelwerk sachgerecht unterbringen könnte, und das gibt es nunmal schon (ich denke hier insbesondere an zukünftige neue Spielerrassen, die dann eben schon Standard sein sollten) und insbesondere auch der anstehende Magieband verspricht ja, zum Standardwerk eines jeden Magierspielers zu werden. Aber bisher bin ich mit der Politik der Regel-Aufteilung sehr zufrieden.

LG
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: TrollsTime am 06 Mär 2017, 09:44:25
Ich denke, das zukünftige Regelwerke KEINE Exploits liefern werden, nur wenig "LazyPicks" und Nobrainer ("Nehme ich halt das, der Rest ist eh uninteressant oder schlecht"),
sondern lediglich "RandomWahl" vermeiden sollen ("Alles unattraktiv, nehme ich halt die dritte Stärke von oben") und das finde ich gut so.
Wenn ich immer schon mal nen Söldner mit Flammberge spielen will, muss ich jetzt dank Selnia nicht mehr improvisieren. Es ist aber nicht "die beste Waffe mit Abstand" und auch für einen Klingenwaffenkämpfer kein Musthave.
Es vermeidet aber ein "ach Mist, gibt es nicht, dann nimm ich halt zum xten Male den Anderthalbhänder oderoder".

Lediglich der Bestienmeisterband durchbricht das so ein bisschen..... das weiß ich noch nicht einzuordnen... kann mich auch täuschen wg der ungewohnten Regellastigkeit.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: JohnLackland am 06 Mär 2017, 10:38:56
Inwieweit der Verlag diesen Spagat in Zukunft schaffen wird, wird sich zeigen: Irgendwann werden regeltechnische Änderungen eben doch so einschneidend, dass man sie nur in einem Grundregelwerk sachgerecht unterbringen könnte, und das gibt es nunmal schon (ich denke hier insbesondere an zukünftige neue Spielerrassen, die dann eben schon Standard sein sollten) und insbesondere auch der anstehende Magieband verspricht ja, zum Standardwerk eines jeden Magierspielers zu werden. Aber bisher bin ich mit der Politik der Regel-Aufteilung sehr zufrieden.
Aber die sind ja dann in Regelbücher drin enthalten, dazu kommt das die Regeln bei den Abenteuern eh nochmal auftauchen wenn sie benötigt werden. Es soll ein Magierband und ein art Spielerkompendium geben soweit ich weiß, aber zusätzliche Rassen sehe ich ehr im lokalen Kontext und als Exoten als Standard der Spielwelt.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Kreggen am 06 Mär 2017, 11:13:08
Ich denke, das zukünftige Regelwerke KEINE Exploits liefern werden, nur wenig "LazyPicks" und Nobrainer

Gibt's das auch auf Deutsch?
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: TrollsTime am 06 Mär 2017, 11:22:23
Ich denke, das zukünftige Regelwerke KEINE Exploits liefern werden, nur wenig "LazyPicks" und Nobrainer

Gibt's das auch auf Deutsch?
... nur wenig "LazyPicks" und Nobrainer ("Nehme ich halt das, der Rest ist eh uninteressant oder schlecht"),
...

Es wäre sehr höflich, wenn du die Klammerzusätze nicht ignorieren würdest.

Und "Exploits" dachte ich, sei allgemein bekannt:
Regellücken oder -Kombinationen, die zu massivem Machtzuwachs der Figur führen, bei der sie ausgenutzt werden. Im Gegensatz zu gewollten Regelkombos, sind "Exploits" in den seltensten Fällen von den Autoren beabsichtigt worden. EDIT: Oder wurden als nicht so stark eingeschätzt EDITENDE
Viele Systeme kennen zusätzliche Grenzen (s.g. "Caps"), um Exploits zu vermeiden.


EDIT:
Echt jetzt: Ich kann mit Kritik an Anglismen oder Danglismen sehr gut leben. Aber wenn diese extra in einem Klammerzusatz erklärt werden oder eh in Legion gebraucht werden, versteh ich es nicht...
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: JohnLackland am 06 Mär 2017, 11:29:49
Was sind den LazyPicks? Faule????
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Yinan am 06 Mär 2017, 11:35:40
Ich hätte das jetzt als Vorstufe zu "No brainer" interpretiert ^^
Also Stärken/Fähigkeiten, die gut sind, das man sie quasi immer nimmt, aber nicht so gut, dass man quasi "gezwungen" ist, sie zu nehmen.

So würde ich "Literat" als LazyPick einordnen, und "Dämmersicht" schon als No brainer.


Aber ob das wirklich das ist, was TrollsTime damit sagen will, kann nur er dir sagen ^^
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: TrollsTime am 06 Mär 2017, 11:37:26
"LazyPicks" setzte ich bewusst in Anführungsstrichen, weil der Begriff nicht so gebräuchlich ist wie ein "NoBrainer".
Beides ist nah verwandt. Doch während der Nobrainer so das MustHave ist, was jeder Magier, jeder Krieger oderoder nehmen SOLLTE,
ist ein "LazyPick" ("Aus Faulheit nehmen") eher etwas, das ich nehmen, weil ich mir nicht mehr Gedanken machen WILL.

"Personalisierung" könnte darunter fallen. Hatten wir ja mal erörtert. Kann aber bei genug Kapital in der Runde auch ein NoBrainer sein.
Ein "Exploit" ist es erst, wenn das Balancing gefährdet ist. Noch so ein englischer, aber allgemein gebräuchlicher Begriff...

... wir geraten aber gerade ins OffTopic...

PS: Yinan, danke für die bessere Erklärung

EDIT:
Bei meinem Gnomberserker war "Ansehen auf 3" ein LazyPick, weil ich nicht wusste, wohin mit den Punkten.
Und "Ausweichen" war (bei dem Konzept) ein NoBrainer,
evtl war es auch ein Exploit, sonst hätte die Redax das nicht erratiert
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: JohnLackland am 06 Mär 2017, 11:54:31
EDIT:
Bei meinem Gnomberserker war "Ansehen auf 3" ein LazyPick, weil ich nicht wusste, wohin mit den Punkten.
Und "Ausweichen" war (bei dem Konzept) ein NoBrainer,
evtl war es auch ein Exploit, sonst hätte die Redax das nicht erratiert


Warum schreibst du nicht einfach

Bei meinem Gnomberserker wählte "Ansehen auf 3" weil ich nicht wusste, wohin mit den Punkten.
Und bei "Ausweichen"  (bei dem Konzept)  musste ich nicht nachdenken, evtl war es auch ein Regellücke, sonst hätte die Redaktion das nicht erratiert.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: TrollsTime am 06 Mär 2017, 12:05:00
Weil das mit dem Gnom nur ein Beispiel zur Abgrenzung der drei Begriffe war.
Und genannte drei Begriffe nutzte ich hier:
Ich denke, das zukünftige Regelwerke KEINE Exploits liefern werden, nur wenig "LazyPicks" und Nobrainer ("Nehme ich halt das, der Rest ist eh uninteressant oder schlecht"),
sondern lediglich "RandomWahl" vermeiden sollen ("Alles unattraktiv, nehme ich halt die dritte Stärke von oben") und das finde ich gut so.
...
um zu verdeutlichen, dass die vermeintliche Regelversplitterung in späteren Produkten eben nicht zu ähnlichen Problemen führt, wie bei diversen anderen Systemen.

Es werden oft Probleme bei zukünftigen Publikationen mit Regelinhalt unterstellt. Dies ergibt sich aber nur, weil man die verschiedenen Problemfelder in einen Pott wirft.
Ob man jetzt Anglismen oder Wortneuschöpfungen ablehnt oder nicht, klar ist, dass zukünftige Publikationen sich eher im Feld "interessantere Auswahl hinsichtlich Fluff(igkeit)" als "interessantere Auswahl hinsichtlich "Machtetage(Powerlevel)"* bewegen werden.

(* Sorry, der musste)
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Quendan am 06 Mär 2017, 12:07:36
Bitte beendet die Metadiskussion zu diesen Begriffen an dieser Stelle oder macht dazu ein neues Topic auf. Danke. :)
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: JohnLackland am 06 Mär 2017, 13:06:47
Da Quendan uns zurück auf den Pfad der Weisheit führt, sage ich nur: Wenn die Splittermond Redaktion weiterhin so die Regelwerke veröffentlicht wie bisher, sehe ich kein Grund zur Sorge für Regelversplitterung. Sollte aber ein alternatives Offizielles Kampfsystem was cineastisch und erzählerisch ist und ohne die Tickleiste auskommt rauskommen, ändert dies natürlich alles^^



Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Weltengeist am 06 Mär 2017, 15:20:13
Ich bin (wie ja schon an anderer Stelle geschrieben) zu 100% beim Threadersteller und halte Kompendien mit gesammelten Regelergänzungen für sehr sinnvoll.

Dass es hier Leute gibt, die das nicht brauchen, ist für mich überhaupt kein Argument. Für JEDES Buch außer dem GRW gibt es Leute, die es nicht brauchten; trotzdem schreibt keiner: "Bestienmeister ist Ressourcenvergeudung, weil ICH das nicht brauche" oder "Spiel einfach wie ich, dann brauchst du es auch nicht".
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Mr.Renfield am 06 Mär 2017, 15:32:46
Für JEDES Buch außer dem GRW gibt es Leute, die es nicht brauchten

und leute, die lorakis mit anderem regelwerk bespielen, brauchen auch das nicht - aber dafür dann halt weltenband, regionalbände, ...

Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: JohnLackland am 06 Mär 2017, 15:34:35
Du kannst auch einfach alles kaufen^^ das sorgt für Umsatz beim Uhrwerk-Verlag und schützt Arbeitsplätze und lässt positives Wachstum zu.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Loki am 06 Mär 2017, 16:40:58
Dass es hier Leute gibt, die das nicht brauchen, ist für mich überhaupt kein Argument.

Für die entsprechenden Leute schon. Für mich sind die Überzeugungen anderer Leute (in der Art von "Ich will aber!") natürlich auch keine Argumente.

Ich habe allerdings in meinem ersten Beitrag in diesem Thread bereits "harte" Fakten angeführt, die (meiner Meinung nach) gegen ein solches Buch (bzw. eine solche Produktform) sprechen.

LG
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Weltengeist am 06 Mär 2017, 17:08:34
Ich habe allerdings in meinem ersten Beitrag in diesem Thread bereits "harte" Fakten angeführt, die (meiner Meinung nach) gegen ein solches Buch (bzw. eine solche Produktform) sprechen.

Du hast wahrscheinlich Recht damit, dass es sich IM MOMENT noch nicht lohnen würde. Man muss natürlich eine kritische Menge abwarten. Die dürfte aber in wenigen Regionalbänden erreicht sein. Und dann traue ich dem Verlag durchaus zu, das selbst zu entscheiden.

Die wichtige Erkenntnis aus dem Thread ist für mich aber, dass es nicht nur der komische Weltengeist ist, der eine gelegentliche Sammlung der neuen Regeln an einer Stelle für sinnvoll und hilfreich halten (und sie auch kaufen) würde. Mit "Ich will aber" hat das ziemlich wenig zu tun.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Xandila am 06 Mär 2017, 17:20:22
Ich habe allerdings in meinem ersten Beitrag in diesem Thread bereits "harte" Fakten angeführt, die (meiner Meinung nach) gegen ein solches Buch (bzw. eine solche Produktform) sprechen.
Die wichtige Erkenntnis aus dem Thread ist für mich aber, dass es nicht nur der komische Weltengeist ist, der eine gelegentliche Sammlung der neuen Regeln an einer Stelle für sinnvoll und hilfreich halten (und sie auch kaufen) würde. Mit "Ich will aber" hat das ziemlich wenig zu tun.
Ich finde aber zB eine Sammlung nach Themenbereich deutlich sinnvoller als eine nach Erscheinungsjahr.
Denn gehen wir mal davon aus, daß es Splittermond viele Jahre lang geben wird und immer wieder auch Neuerscheinungen kommen (was ich sehr hoffe ;) ), dann bekommt man dabei Sammlungen von Büchern, in denen zwar Regeln zusammengefasst sind, die aber miteinander überhaupt nichts zu tun haben müssen (was Regionen, Charakterkonzepte, ... angeht). Wenn dagegen thematisch zusammengefasst wird, sobald zu einer Gegend, einem Konzept, ... einiges in anderen Publikationen erschienen ist, und die Redaktion in der Richtung in der nächsten Zeit nichts oder nicht viel weiteres plant, dann kommt man dem, was im Startpost gewünscht wurde (möglichst nicht viele Sachen mitschleppen, sondern die Regeln für seinen Char recht konzentriert beieinaner zu haben) meiner Meinung nach deutlich näher.
Bestienmeister hat ja auch zB schon ähnliches getan, indem die Reiterkampfregeln aus dem Seleniaregionalband dort bei den übrigen Kreaturenregeln nochmal aufgeführt wurden.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Weltengeist am 06 Mär 2017, 20:03:41
Ich finde aber zB eine Sammlung nach Themenbereich deutlich sinnvoller als eine nach Erscheinungsjahr.

Es hat ja auch niemand gefordert, dass die Sachen streng nach Erscheinungsjahr veröffentlicht werden müssen. Sogar im Ursprungsposting steht ja nur (Betonung von mir):

Zitat
aber wäre es nicht möglich einmal jährlich (oder so) ein Kompendium herauszubringen

Ich denke, hier geht es weitaus weniger um eine dogmatische Forderung nach "alle Regelneuheiten des Jahres 2016, chronologisch", sondern vielmehr darum, in sinnvollen (!) Abständen und in sinnvoller (!) Struktur die Regelteile aus den Mehrheitlich-Fluff-Bänden zusammenzufassen.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Rumborak am 06 Mär 2017, 20:32:08
Eine Online Regelübersicht wie das Pathfinder Reference Document wäre sehr nett. http://paizo.com/pathfinderRPG/prd/
Die Bücher sind dann für den ganzen Hintergrund wichtig.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: arnadil am 07 Mär 2017, 09:42:32
Also ich sehe zwar die zahlreichen Ideen, wie man dem Problem entgehen kann (Bücher am Spielort lagern, wichtigste Seiten für den eigenen Char kopieren etc.), aber ich muss sagen, dass mich die "Regelversplitterung" schon bei DSA damals extrem gestört hat. Das führt dazu, dass überregionale Regeln (Lanzengang o.ä.) in Regionalbänden stehen etc. Dies hat für den Spielleiter nicht nur einen Zwang zum Kauf sämtlicher für ihn uninteressanter Publikationen zur Folge, sondern es schafft auch ein Problem, das dann überhaupt erst gelöst werden muss. Für mich als Spielleiter und Spieler war das bei anderen Rollenspielen stets ein absolutes No-Go.
Aber bei Splittermond ist natürlich tatsächlich zu beachten, dass auf diese Art nach und nach ein umfassendes Regelwerk entsteht. Das ist vielleicht in der ersten Edition einfach unumgänglich oder jedenfalls sinnvoll. Eine verlagsseitige Lösung des Problems (wie etwa zusätzlich zum kostenlosen Regelwerk auch kostenlose Downloads der Regelteile aus Flussbüchern) fände ich auch wünschenswert.

Wohlgemerkt: Es geht - jedenfalls in meinen Augen - um Inhalt in Fluffbänden (Diener der Götter, Jenseits der Grenzen, Selenia...), nicht aber in thematischen Regelbüchern (Mondstahlklingen, Bestien und Ungeheuer...).
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: JohnLackland am 07 Mär 2017, 10:01:55
Eine verlagsseitige Lösung des Problems (wie etwa zusätzlich zum kostenlosen Regelwerk auch kostenlose Downloads der Regelteile aus Flussbüchern) fände ich auch wünschenswert.

Wohlgemerkt: Es geht - jedenfalls in meinen Augen - um Inhalt in Fluffbänden (Diener der Götter, Jenseits der Grenzen, Selenia...), nicht aber in thematischen Regelbüchern (Mondstahlklingen, Bestien und Ungeheuer...).


Das ist aber der Kaufanreiz des Verlags das Crunch und Fluff gemischt wird. Der Verlag ist ein Unternehmen und er muss Dinge verkaufen um zu existieren. Es gibt mit Genesis als Tool schon eine Lösung. So groß ist der Markt nicht für Rollenspiele im deutschsprachigen Raum. Klar aus der eigenen Sicht ist es wünschenswert das so viel wie möglich Kostenlos ist aber selbst das ist zu kurz gedacht, da dann niemand bezahlt wird der offiziellen Content erstellt. In den Moment in dem so etwas kostenlos gibt, schmälert es den Umsatz und die Uhrwerkler, Redaktion, Autoren und Zeichner werden keine Millionäre damit da bin ich mir sicher (es sei den irgendjemand kauft die Lizenz für nen Hollywood Block Buster)


Vielleicht gibt es ja immer mal ein Spielerkompendium in dem neben neuen Rassen, Stärken usw. dann auch die bisherigen Regelerweitungen enthalten sind. Dann aber für Geld.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: Yinan am 07 Mär 2017, 10:09:03
Vielleicht gibt es ja immer mal ein Spielerkompendium in dem neben neuen Rassen, Stärken usw. dann auch die bisherigen Regelerweitungen enthalten sind. Dann aber für Geld.
Ich glaube hier hat niemand jemals gesagt oder auch nur damit gerechnet, das so eine Zusammenfassung kostenlos wäre.
Natürlich wird die was kosten. Darum geht es ja nicht. Es geht darum, dass es überhaupt so ein Kompendium regelmäßig gibt auf irgend eine Art und Weise.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: TrollsTime am 07 Mär 2017, 10:34:49
... aber ich muss sagen, dass mich die "Regelversplitterung" schon bei DSA damals extrem gestört hat. Das führt dazu, dass überregionale Regeln (Lanzengang o.ä.) in Regionalbänden stehen etc. Dies hat für den Spielleiter nicht nur einen Zwang zum Kauf sämtlicher für ihn uninteressanter Publikationen zur Folge, sondern es schafft auch ein Problem, das dann überhaupt erst gelöst werden muss. Für mich als Spielleiter und Spieler war das bei anderen Rollenspielen stets ein absolutes No-Go....

"Damals" heißt wohl "DSA4.1", oder?
Das kannst du aber mit DSA5 und Splittermond nicht vergleichen.
Beide aktuellen RW-Designs gehen eher dahin, ein möglichst schlankes GRW zu haben, in dem das wichtigste drin steht
und in weiteren RW eher Fluff zu enthalten oder halt auch Crunch, der den Charakter aber eher in der breite interessant macht, als nach "oben hin".

Auch haben beide Systeme eher die Politik eher wenig kompliziert zu sein (zumindest im Vergleich zu DSA4.1), womit auch Sub- oder Subsubregelwerke eher Beispiele für eine schnelle zügige Regelung zB im Bereich Duelle, Lanzengang oder Schiffskampf liefern werden,
statt eines aufbgeblähten Bandes, ohne den es angeblich nicht geht.

Ja, der Bestienmeisterband scheint eine Ausnahme zu sein in Sachen Komplexität. Wenn man sich den bisher publizierten Rest aber anguckt, scheint das "KANN, MUSS aber nicht gekauft werden" aber offizielle Verlagspolitik zu sein.
Titel: Re: Regelversplitterung
Beitrag von: arnadil am 07 Mär 2017, 15:09:56
Damals heißt DSA 3 und DSA 4.

Und doch ich meinte als Beispiel kostenlose Downloads. Das wäre nur ein Beispiel, weil ich nicht weiß, was sich für einen Verlag rechnet. Meine Vemutung wäre, dass der hervorragende Support der Community die wenigen Bücher, die nicht verkauft würden, weil jemand wirklich nur Regeln haben will, problemlos aufwiegen. Aber ich bin kein Betriebswirt und auch kein Mitglied des Verlags. Also ist das nicht mein Punkt. Wie der Verlag das löst, ist mir völlig egal. Eine irgendwiegeartete Lösung fände ich aber wünschenswert, weil die Versplitterung stören und Frustration produzieren kann.
Dass das bei SpliMo wie immer "meckern" auf sehr hohem Niveau ist, ist auch klar.