Mir stellt sich nur die Frage wie die intrigannte Familie des Gegners soviel "Ehre" und Ehrenhaftigkeit in wenigen Monaten erlangen koonte, obwohl das Verhalten der Familienmitglieder nun gar nicht dem Ehrenkodex vom Anfang des Abenteuers entspricht....
[...]Ja, das ist genau das Problem. Um dieses weite Land kennenzulernen hätte es mehr an Ereignissen bedurft. Das Thema "Intrtige" als Klammer sehe ich eher als ungeeignet an um das Land kennenzulernen.
2. Ziel des Abenteuers ist es weniger, einen Entehrten zu finden und eine Intrige aufzudecken. Ziel des Abenteuers ist es, Ashurmazaan und seine besonderen Orte, gegebenenfalls auch Charaktere kennen zu lernen. Die Intrige ist nur der Rote Faden, der die Abenteurer an diese Orte bringt. [...]
3. Entfernung der Orte: Das ist für mich eine der Schwachstellen von Lorakis. Die Welt ist viel zu groß. Wenn ich schon Monate damit verbringe, einmal durch Ashurmazaan zu reisen, wie soll ich denn Abenteuer spielen, die viel weiter von meiner Startregion weg liegen?Na, na, nicht übertreiben ^^ ok, wenn ich 1000 Km zu Fuß auf eher schlechten Wegen und mäßiger Infrastruktur zurücklegen muß bin ich lange unterwegs...
Für ein Schnellstarterabenteuer mögen die Orte zu weit auseinander liegen, als Einstieg, um die Kultur kennen zu lernen, nicht unbedingt. Die bisherigen Schnellstarterabenteuer waren örtlich sehr begrenzt, dieses ist es nicht. Das werden manche gut finden, andere nicht. Ich kann da beide Seiten verstehen.
4. Ereignislose Reise: [...]Das sind dann halt die Folgen wenn's nicht mehr stimmig ist. Selbst für ein Schnellstarter-AB würde ich mir hier entweder Verweise auf andere Publikationen zur Ergänzung wünschen. So wie das Abenteuer geschrieben ist kann es ja ruhig bleiben, aber die Diskrepanzen die uns auffallen, sollten einfach durch solche Verweise transparent werden. Wenn dem Leser bewußt gemacht wird, daß man das Problem mitunter auch so sieht oder erkannt hat, dann läßt sich die Geschichte trotzdem oder gerad gut verwenden.
5. Der Überfall: [...]
[...]Ja genau das muß man sich überlegen!
7. Der Kampf gegen den Nephil: Diese Szene dient in erster Linie dazu, den Abenteurern deutlich zu machen, dass Hamat nicht der Feigling ist, für den ihn die Leute halten. Er stürzt sich als erstes auf den Gegner. Gleichzeitig muss er durch die Abenteurer gerettet werden, was wiederum sinnvoll ist, um sein Vertrauen zu gewinnen. Natürlich kann noch die halbe Stadt in den Kampf eingreifen, aber was machen dann die Abenteurer? Zusehen?
8. [..]Aber genau diese "...kleinen und größeren Vergehen in den unteren Schichten ..." werdern dann zur Auflösung der Intrige verwendet - da haben sie dann plötzlich die Aufmerksamkeit, aber die Ehrenwerte Gesellschaft nimmt die "Neulinge KEfiri" bereitwillig und leichtgläubig in die Ehrenhafte Reihen auf? darauf zielt meine Anmerkung.ZitatMir stellt sich nur die Frage wie die intrigannte Familie des Gegners soviel "Ehre" und Ehrenhaftigkeit in wenigen Monaten erlangen koonte, obwohl das Verhalten der Familienmitglieder nun gar nicht dem Ehrenkodex vom Anfang des Abenteuers entspricht....
Die Kefiri verhalten sich nach außen durchaus ehrenhaft. In der feinen Gesellschaft ist Atosh und Hamats Entehrung Thema und die kleinen und größeren Vergehen in den unteren Schichten können unter den Tisch gekehrt werden. Aber ja, dadurch ist die Familie ebenfalls angreifbar, was die Abenteurer ausnutzen können.[...]
ich kenne/kannte udn interessiere mich idrauch nicht für die Entsthungsgeschichte und Hintergründe eines Abenteuers - nach einem Jahr ist das eh sowas von irrelevant....??? Du willst diskutieren, was man an meinem Abenteuer hätte besser machen können, aber die Hintergründe, warum das Abenteuer so geworden ist, wie es ist, interessieren dich gar nicht? Auf welcher Grundlage möchtest du denn dann diskutieren?
Das kommt aber mMn nicht so gut raus, wie auch worin sich die "Ehrenhaftigkeit" und der Kometenhafte Aufstieg der Kefiri begründetIch verstehe das System in Farukan mit dem Ehrenkodex so, dass die Farukani von Grund her davon ausgehen, dass ein anderer Farukani ehrenhaft ist. So lange, bis dieser durch seine Taten das Gegenteil bewiesen hat. Im Weltband wird auch beschrieben, dass die Ashurmazaani ein wenig leichtgläubig in dieser Hinsicht sind.
3. Entfernung der Orte: Das ist für mich eine der Schwachstellen von Lorakis. Die Welt ist viel zu groß. Wenn ich schon Monate damit verbringe, einmal durch Ashurmazaan zu reisen, wie soll ich denn Abenteuer spielen, die viel weiter von meiner Startregion weg liegen?
Dem (und damit auch der ursprünglichen Kritik am Abenteuer) würde ich massiv widersprechen wollen. Der Denkfehler ist vielmehr, dass man eine Reise stets komplett ausspielen müsste. Ich glaube, das ist die Aventurien-Prägung vieler SpliMo-Spieler, die hier durchschlägt. Davon sollte man sich mMn lösen.Dem stimme ich absolut zu und da ich auch nie DSA gespielt habe kommt mein Kritikpunkt aus einer anderen Richtung: Man spielt die Reisezeit nicht aus, aber sie ist immer noch vorhanden, was größere Geschichten die überregional spielen erschweren. Es macht es schwerer, seine Gruppe an zwei verschiedenen Ereignissen teilnehmen zu lassen, die kurz nacheinander geschehen sollten, z.B. die Niederlage eines Landes in der Schlacht im Süden, die der Nachbar im Norden mit einem Überraschungsangriff ausnutzt.