Autor Thema: Auf den Spuren des Schicksalkindes [MI zum AB "Der Fluch der Hexenkönigin]  (Gelesen 658 mal)

Meister Hildebrand

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Spoilerwarnung: Dieser Text nimmt bezug auf MI im Abenteuer "Der Fluch der Hexenkönigin". Wenn du das Abenteuer noch spielen willst, dann lies bitte nicht mehr weiter.

Folgende Personen wurden vom Bewahrerorden nach Ioria gerufen/eingeladen oder von Ihrer "Heimat" dorthin geschickt:

Ari(e)s Sonnentau, eine Dämmeralbin, die mit ihrem Schattenpanther Ruga und der Flederkatze Iri eine auch eine Bestienmeisterin ist. Sie kann auch gut mit dem Bogen umgehen.

Nunokali Kalahina, eine Albin aus dem Zwingard kommend, die ihren Vater auf der Kristallsee begleitete und sich mit ihrem Hirsch Eladamri auf den Weg nach Ioris gemacht hat. Sie bevorzugt ebenfalls den Bogen.

Rogarr von den Raugar, ein Varg, der sich auf die Jagd von Tiertrophäen auf den Weg in die Welt gemacht hat und auf seinem Reittier Tatze reitet. Er schwingt ein Zweihandschwert.

Daria Blauhaar, eine gnomische Morkai-Priesterin aus Arwingen, die sich neugierig eine neue zu lösende Aufgabe sucht. Sie will eher nicht kämpfen und bevorzugt in den wenigen Fällen einen Valask (=gnomischer Gehstock) einsetzt.


Auf Ioria werden die 4 freundlich von Wahrheitsfinder Corino, Priester des Bewahrerordens, empfangen. Ihre Dienste als Unterstützung werden benötigt. Ein alter Freund Corinos Zirkelrat Jolanda vom Zirkel der Zinne in Arwingen hat um Unterstützung gebeten. Sie sollen als "Auswärtige" der Spur von verschwundenen Personen nachgehen und ein "bißchen auf den Busch klopfen" nachdem die seleniaschen Behörden nichts Auffälliges finden.
...(Dieses Abenteuer überspringen wir kurz.)...
Zarasch erholte sich wieder von seinen Wunden. Der Händler Oran Brospart, genannt "der Baron", wurde als Iosaris-Priester identifiziert und von den 4 getötet.

Mittels Schiff geht es zurück nach Ioria und am 4. Blütenmond kommt die Gruppe in Samutia an. Bei der Hafeneinfahrt bemerken sie noch wie voll der Hafen und hören dann von einer vorangegangenen mehrtägigen Hafensperre. Über die abgewetzten Steine des Pilgerweges geht es in Richtung Ioria und dem dortigen weißen Kristallpalast. Im Kristallpalast werden alle 4 zum Wahrheitsfinder Jonas Yostaru empfangen. Er lässt sich die Ereignisse um den Iosaris Kult in der Arwinger Mark erzählen und dankt der Gruppe, dass sie die Pläne des Barons vereitelt haben. Aufgrund Ihrer "Erfahrung" mit dem Anhängern Iosaris bittet er sie eine weitere Aufgabe für den Bewahrerorden zu übernehmen. Dazu muss er allerdings kurz ausholen:
« Letzte Änderung: 19 Jan 2018, 15:59:14 von Meister Hildebrand »

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Re: Auf den Spuren der Hexenkönigin [MI]
« Antwort #1 am: 17 Jan 2018, 16:34:18 »
In einer Prophezeihung wird dem König Midstads Finn von Harreburg sein Fall durch das Schicksalskind prophezeit. Dies geschah durch die Dreigesichtige Königin Hekaria, deren Statue durch den König zerstört wurde.
Wahrheitsfinder Corino, den die Gruppe bereits kennt, begab sich nach Midstad um dieses Schicksalskind zu suchen, aber kam bis jetzt nicht zurück.
Stattdessen betrat vor 3 Tagen während einer Flukation des Mondtores eine Gruppe von einem kleinen Mädchen, einer jungen Dame, einem Wassermagier, einem Ritter und noch 2 Personen das Mondtor. Sie gaben zuvor noch eine Tasche beim Bewahrerorden ab.  Kurz darauf folgte ihnen ein Adeliger mit langem, dunklen Haar und mehreren Bewaffneten. Kurz darauf schloß sich das Mondtor auf Ioria und auch in Siprangu. Da in der Tasche die Karte und Notizen Corinos waren und sich die SeherInnen des Orakels damit beschäftigt haben, glaubt der Orden, dass das Schicksalskind den Orakelpfad betreten hat um sein Schicksal zu erfüllen.
Der Bewahrerorden möchte mehr über die Hintergründe erfahren und vermutet sehr stark, dass die Göttin Iosaris ihre Finger im Spiel hat um das Kind in ihrem Sinne zu beeinflussen. Man vermutet, dass sich der Adelige, der sich hier als Radek von Erlenfeld ausgegeben hat, ein Anhänger der Dunklen Herrscherin ist. Erzählungen von schwarzen, schattenhaften Schmetterlingen deuten darauf hin.

Schließlich räuspert sich der Wahrheitsfinder kurz und setzt dann fort: Auch eine Quarantäne des Hafens in Samutia in den letzten Tagen geht wohl auf diese Machenschaften zurück und die Iosaris-Anhänger haben wohl mehr Einfluss als gedacht. Die Gruppe soll sich als nach Midstad begeben und die Fährte des Schicksalskindes aufnehmen, mehr über dessen Hintergründe heraufinden und wenn es möglich ist das Schicksal von Wahrheitsfindenr Corino klären. Sie haben für die gesamte Reise 14 Tage Zeit: Dann werden sich das Mondtor wohl wieder öffnen und es gilt die Wahl des Schicksalkindes zu erkunden.

Zum Schluß gibt der Wahrheitfinder allen 4 die Karte und Notizen Corinos und erzählt kurz die wichtigsten Informationen zu Midstad. Schließlich stoppt er nochmals und kommt auf die Prophezeihung zu sprechern. Es gibt ein Problem mit der Prohpezeihung der Hekaria: Sie kann nicht aufgeschrieben werden. Jeder versucht scheitert oder das Schriftstück, egal was, wird zerstört oder verschwindet. Deshalb muss die Prophezeihung auswändig gelernt werden:

In den Landen der blutigen Axt,
westlich des schwankenden Throns,
wo das Kronland dem alten Herzen weicht,
hat der Weg des Schickalkindes begonnen.

Jenseits des Tores, hinter der gläsernen Tür,
auf dem Pfad neben dem Pfad,
wartet seine Entscheidung, wartet der Stein,
wartet der Prüfstein der Götter.

Tränen oder Blut wird es vergießen
Und damit sein Los wählen.
Tränen, Belara, Dienerin im Schatten.
Blut, Helana, Lichte Herrin.

Die Gruppe kommt überein sich die Prophezeihung wie folgt zu merken:

Daria merkt sich alles, Aries das 1. Drittel, Nunokali das 2. Drittel, Rogar das 3. Drittel.


OT: Jeder würfelt auf eine passende Fertigkeit um sich das zu merken. Je nach negativen Erfolgsgraden gibt eine andere Version:

- 2 negative Erfolgsgrade:

In den Landen der blutigen Axt,
östlich des schwankenden Throns,
wo das Kronland im Herzen ist,
hat der Weg des Schickalkindes begonnen.

Jenseits des Tores, hinter der gläsernen Tür,
auf dem Pfad auf dem Pfad,
wartet seine Entscheidung, wartet der Fels,
wartet der Fels der Feen.

Schweiß oder Blut wird es vergießen
Und damit sein Los wählen.
Tränen, Belara, Dienerin im Schatten.
Blut, Helana, Lichte Herrin.


- 4 negative Erfolgsgrade:

In den Landen der blutigen Axt,
In der Mitte des schwankenden Throns,
wo das Kronland sich an alte Zeiten erinnert,
hat der Weg des Schicksalkindes begonnen.

Jenseits des Tores, hinter der felsnen Tür,
auf dem Pfad neben dem Pfad,
wartet seine Entscheidung, wartet das Portal,
wartet das Portal der Götter.

Blut wird es vergießen
Und damit sein Los wählen.
Herzblut, Belara, Dienerin im Schatten.
Dunkles Blut, Helana, Lichte Herrin.
« Letzte Änderung: 26 Jan 2018, 16:17:04 von Meister Hildebrand »

Meister Hildebrand

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Schon in der Nacht brechen Aries, Nunokali, Rogarr und Daria mit all Ihren Tieren wieder in Richtung Samutia auf. Über die abgewetzten Steine des Pilgerweges begibt man sich zum Holk "Turteltaube", wo Kapitän Dreihand schon auf seine Passagiere wartet. Nach der Ankunft an Bord werden auch schon die Leinen losgelassen und Segel auf die offene Kristallsee gesetzt.

Am nächsten Tag (5. Blütenmond) erfahren die Passagiere, dass sich die Reisegruppe von 1 Kind, 1 jungen Frau und 4 Erwachsenen vor mehreren Tagen von Harremund nach Ioria übersetzen hat lassen. Das Kind war ungefähr 6 Sommer alt, hat blonde Locken und Sommersprossen und hörte auf den Namen Melli. An Ihrer Seite war immer Lanara, die ungefähr 18 Sommer halt ist und dunkelbraune, lange Haare hatte. Diese Lanara hat sich immer um Melli gekümmert und ist nicht von Ihrer Seite gewischen. Die anderen Begleiter waren sehr wortkarg. Nur als sie von Schädelkorsaren verfolgt wurden, setze ein Mensch in blauer Robe Wassermagie ein um die Verfolger abzuschütteln.
Die Kinder haben als einzige ein bißchen geredet und von einem Häscher erzählt, der sie durch ganz Midstad gejagt hat und dabei die Hilfe von Schattenskorpionen und Soldaten des Königs hatte. Mellis Vater dürfte bei dem ganzen wohl etwas zugestoßen sein. Ansonsten fiel noch auf, dass eine der 4 Begleiter der Kinder eine Menschenfrau war, die einen Speer dabei hatte.
Aries erkennt dann auch, dass das Schiff immer gut im Wind liegt und sehr gut Fahrt macht. Nach ein paar Überlegungen und einer magischen Analyse erkennt sie, dass sie der gnomische Steuermann Glutherz mit Windmagie unterstützt.

Am 7. Blütenmond legt abends die Turteltaube in Karin an. Kapitän Dreihand verkündet, dass das Schiff nochmals Karing verlässt, aber dann ab 10. Blütenmond für sie vor Anker liegt.
Gemeinsam macht man sich zum verbliebenen Hekaria-Tempel in Karing auf. Im Tempel angekommen kann man sie Tempelvorsteherin Nebelblick in einem kurzen Gespräch um Informationen bitten. Diese verweist sie allerdings sofort darauf sie in ihrem Haus ein paar Straßen weiter zu aufzusuchen und schickt sie weg. Als die Gruppe den Tempel verlässt erkennen Aries und Nunokali, dass sie verfolgt werden. Mit ein paar knappen Sätzen trennen sich alle dann auf und jeder sucht selber einen Weg zum Haus. Nunokali will ihrem Verfolger auflauern, aber als ihn an einem Häusereck dann überraschend zur Rede stellt und rabiat angeht, ist dieser so verängstigt, dass er nach der Stadtwache ruft und wegrennt. Rogarr ist da etwas geschickter und lässt seine Beute nicht entwischen. Er schüttelt die in Lumpen gekleidete Gestalt ordentlich durch, worauf diese preisgibt, dass sie von Kaufmann Barvaius in der Schenke Silberstein für ein paar Kupfer eine Auge auf die Besucher des Hekaria-Tempels zu haben. Als sich die Personn dann auch noch anpinkelt, lässt Rogarr ihn los und geht zum Haus.
Schließlich kommen Nunokali, Rogarr und Aries im Haus an und nach ein paar Verständnisproblemen ist man dann auch überzeugt, dass die jeweilige andere Person auch die richtige ist. Nur Daria fehlt noch. Als diese dann 2 Stunden später mit einer dicken Hammelkeule auftaucht, murmelt sie nur etwas von "Gasthaus" und "Braten", während sie an dem Braten nagt.

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Nun da alle anwesend sind, setzen sich die beiden Alben, der Varg und die Gnomin in die Küche. Als nun gemeinsam beraten wird, was die nächsten Schritte sind, bemerkt Daria wie Rogarr immer auf angenagte Keule blickt und als sie schließlich nickt, freut sich der Varg und fängt an der Keule zu knurspeln. Als alle 4 noch in der Küche sitzen, hören sie wie im Gang eine Tür geöffnet wird. Kurz darauf steht eine blonde Dame mittleren Alters in der Küche und stellt sich als "Elyra von Karing" vor. Nach ein kurzen Austausch von Worten und Floskeln bietet die Hekaria-Dienerin ihre Unterstützung an: Sie kann ein paar Hinweise geben und die Tiere aus der Stadt bringen lassen sowie alle Anwesenden. Dafür hätte sie gerne die Infomationen, die die Gruppe von ihrer Reise zusammenträgt. Schnell ist man sich handelseins und Elyra ruft einen Namen in die Richtung der Tür. Ein älterer Gnom mit grauem Haar kommt ebenfalls in die Küche, verbeugt sich nur kurz und bleibt ohne ein Wort zu verlieren am Eingang stehen. Nach Elyras kurzer Erklärung wird er die Tiere vor die Stadt an den Rand des Waldes bringen.

Elyra führt dann die 4 vom Bewahrerorden durch die Tür hinab, als man schließlich am Rand der Kanalisation steht und das Wasser durch einen großen Gang schwappt. Sie deutet dann auf dann auf eine muskulöse Frau, die am Ende eines Nachens mit einem Stakholz steht. Mit einer leichten Verbeugung und einem verschmitzten Lächeln schickt die Hekaria-Priesterin sie dann nördlich des Pikenwaldes zu einem abgebrannten Bauernhof, wo das Kind wohl in normalen Verhältnissen gelebt hat - so man das aus dessen Kleidung schließen kann. Schließlich stößt die Steuerfrau den Nachen ab und führt das Schiff durch die gemauerte Kanalisation, die wohl von einem Fluss gespeist wird. Als die Fahrt nach einer Viertelstunde an einer Mauer endet, deutet diese den 4 HeldInnen "abwärts". Rogarr versteht als erster den Hinweis, stürzt sich als  ins Wasser und taucht problemlos durch ein Gitter auf die andere Seite der Mauer. Auch Aries schafft es ohne Probleme, während Daria von Rogarr unterstützt wird. Nur Nunokali scheitert 2x mit dem Durchtauchen und schafft es erst nach Rogarrs Unterstützung. Nach ein paar Zügen kommt man ins Freie in den Wassergraben vor der Stadtmauer. Langsam und leise versucht man im Hundekraul zum Ufer zu gelangen, aber es scheint niemand etwas zu bemerken. Auf ein Aufleuchten eines blaues Lichtes am Waldrand hin, bewegt man sich leise über die Wiese auf den Waldrand zu. Dort schließen alle Tierbesitzer ihre Lieblinge wieder in die Arme und gemeinsam bricht man noch in der Wacht in den Wald auf. Der Gnom verschiebt sich nur mit einem kurzen Handzeichen und bleibt am Waldrand stehen.

(OT: Je nach Wahl des Weges wurde auf Reisebegegnungen gewürftelt.)

Die Gruppe beschließt am Fluss entlang zum nächsten Dorf "Feiersing" zu reisen. Am Morgen des 7. Blütenmondes rastet man kurz um zu essen und neue Kraft zu schöpfen. Auf dem weiteren Weg wird Aries Flederkatze zum Spähen vorausgeschickt, die am Nachmittag dann auch die Gruppe vor ein paar Leute voraus am Weg warnt. Man versteckt sich im Wald und kann ein paar Soldaten des Königs belauschen, die sich missmutig durch den Wald bewegen. Man beschließt allerdings doch lieber in Flussnähe zu bleiben und nicht nach Feiersing zu gehen. Ansonsten bleibt es bis auf ein paar Fischer recht einsam und auch die Nacht verläuft ereignislos.

Am 8. Blütenmond begegnet man vormittags eine Albin mit blauen Haar und einer Laute auf dem Rücken. Nunokali und Rogarr fahren sie ziemlich forsch an, dass sie erzählen soll, was sie weiß und was die Wachen hier wohl suchen würden. Darauf erzählt sie, dass ein alter Mann wohl 2 Kinder entführt hat und das ganze in Dunkelbach passiert sein soll. Schnell verabschiedet sie sich wieder und zieht weiter. (OT: Das wäre eigentlich als Reiseglück mit Informationen gedacht gewesen, aber die SCs waren so unfreundlich, dass Tamaris sie einfach angelogen hat und dann froh war, dass sie nichts mit ihnen zu tun hatte.)
Auf dem Weg nach Dunkelbach stehen schließlich 4 Kinder am Wegesrand und beobachten die 4. Aber als Nunokali näher kommt, laufen sie zu einem nahen Gehöft davon. Die Gruppe beschließt das Gehöft aufzusuchen und kommt freundlich lächelend auf das Haus zu und bittet um etwas Verpflegung. Die Bäuerin gewährt dies und ladet die 4 ins Haus ein. Bei der folgenden Unterhaltung erzählt sie von einer Gruppe von 4 Erwachsenen und 2 Kindern, die vor ein paar hier durchgekommen sind und in Richtung Karing gereist sind. Die Kinder erwähnten den Hilmer-Hof und dass sie von einem Adeligen verfolgt werden würden. Aber mehr haben sie nicht erzählt. Als Dank für Speis und Trank lässt man 2 Lunare bei der Familie zurück.

Gemeinsam wird der Beschluss gefasst nach Dunkelbach zu reisen und dafür auf einen "ordentlichen" Weg zu wechseln. Doch schon bald kommt an eine Zollstation des Königs, wo die Soldaten 2 Lunare verlangen. Rogarr ist gerade dabei sich aufzuregen als Nunokali ihn beruhigt und Daria das Geld einfach zahlt. Als man auf einem Feld einen Bauern nach dem Hilmer-Hof und Dunkelbach fragt und dieser antwortet, entscheidet man sich zum Gehöft zu gehen. Nach weiteren ereignislosen Nacht kommt man 9. Blütenmond am niedergebrannten Hilmer-Hof an.
« Letzte Änderung: 26 Jan 2018, 16:38:32 von Meister Hildebrand »

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Als man sich auf dem Hof umsieht, sieht man neben dem abgebrannten Haupthaus noch einen offenen Schuppen, der wohl ausgeräumt wurde und eine offen Kuppel ohne Tiere sowie die toten Überreiste von Tieren. Allerdings werden keine menschlichten Überreste gefunden.
Aries, Nunokali und Rogarr betreten das abgebrannte Gehöft um sich dort umzusehen: Auf der einen Seite wahr wohl das Haupthaus und auf der anderen Seite der Stall. Der Boden und das hüfthohe Fundament sind gemauert, aber die Holzbalken sind abgebrannt, durch Regen aufgeweicht und zusammengefallen. Die 3 blicken sich noch nach weiteren Spuren um als plötzlich 2 kalbsgroße Schattenskorpione aus dem Schatten der eingestürzen Balken treten. Diese Schattenwesen kommen den beiden Albinnen noch von ihrem letzten Abenteuer als Iosaris "Diener" bekannt vor. Während Rogarr noch aufmerksam in die andere Richtung blickt, machen sich die beiden Albinnen schon kampfbereit und gehen die Schattenwesen an. Daria bleibt lieber vor der Tür und als es Rogarr dann auch in den Kampf schafft (OT: Der Varg war sehr spät dran, weil er überrascht war.) gelingt es die Wesen zu besiegen, die sich dann in ein paar Schattenschmetterlinge auflösen. Nunokali webt ihre Magie und erkennt, dass diese Wesen wohl gerufen waren und mit einem Auftrag an diesem Ort waren. Mit einem mulmigen Gefühl treten alle wieder ins Freie.

Aries beginnt sich dann trotz dem ganzen Durcheinander auf Spurensuchen und kann sogar eine Spur erkennen, die zum Waldrand führt. (OT: Ein kritischer Erfolg macht es möglich.) Am Waldrand entdecken sie dann einen ältern, männlichen Menschen mit Brandspuren im Gesicht auf der Holzplattform eines Baumes. Nach sich auch welche von der Gruppe vorgestellt haben, stellt er sich als Norek vor und dass früher Knecht auf diesem Hof war. Er erzählt, dass der Hilmer-Bauer von einem Adeligen angeklagt wurde sich gegen den König zu stellen und die 6 Soldaten des Königs, sich dann daran gemacht haben den Hof zu verwüsten, ein paar Tiere abzustechen und den Bauern niederzuprügeln und dann in das brennende Gehöft zu werfen. Dazu beschreibt er einen blassen Adeligen mit schwarzem Haar, sowie dass das ältere Mädchen Melli hieß und die jüngere eigentlich Langara und diese auchd die Magd war.
« Letzte Änderung: 26 Jan 2018, 16:40:29 von Meister Hildebrand »

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Die Gruppe erkennt, dass ihre bisherigen Informationen wohl falsch sind. Mit großer Vehemenz wird in der Gruppe beratschlagt, was als nächstes passieren soll. Schließlich einigt sich die Gruppe darauf, dass Aries und Rogarr im Wald weiter nach Spuren für die Kinder suchen würden und dann nach Dunkelbach gehen, während Nunokali und Daria direkt nach Dunkelbach reisen um dort mehr über das Schicksal von Wahrheitsfinder Corino zu finden.

In der Dunkelbacher Dorfkneipe bestellen die zwei Damen für sich Getränke und versuchen mit ein paar Einheimischen ins Gespräch zu kommen, was durch eine Runde Bier gleich mal erleichert wird. Im Gespräch wird das Thema geschickt auf Corino gelenkt, aber der Wirt erzählt ziemlich offen, dass der von einem Adeligen in Velsig verurteilt und dort immer noch am Baum hängt. Auf den Hilmer-Bauer angesprochen will keiner was dazu sagen, nur dass die ältere doch die Magd ist und Lanara ist. Nunokali erkennt, dass der Knecht sie wohl angelogen hat. Während Daria in der Kneipe bleibt, reitet Nunokali auf ihrem Hirsch zurück zum Hilmer-Hof.
Dort angekommen stellt sie den Knecht zur Rede und verrät ihm schließlich, was die Gruppe bisher über die Mädchen und ihr Schicksal weiß. Der vermeintliche Knecht gibt es sich, dass als Hilmer Bauer selbst und Mellis Vater zu erkennen.

Währenddessen kommen Aries und Rogarr in Dunkelbach an. Nach einer kurzen Erläuterung von Daria macht man sich gemeinsam zum Gehöft auf. Dort angekommen klärt sich die Situation schnell auf und man beschließt Mellis Vater mit nach Ioria zu nehmen. Nach einer kurzen Rast soll am nächsten Tag vom Hof aus aufgebrochen werden.
Am Rückweg kehrt man wieder bei kinderreichen Familie im Wald ein und kommt dort nochmals ins Gespräch. Die Familie erklärt dann eine gewisse Sympathie für die Gruppe, weil ihr ältester Sohn von den Soldaten des Königs vor 2 Jahren für Wilderei aufgehängt wurde. Nach einem Essen kauft die Gruppe für 5 Lunare die alte Kleidung für Hilmer auf und zieht weiter.

AM 10. Blütenmond bleibt es auf der ganzen Reise ruhig.

Am 11. Blütenmond hat man nach einem Gewaltmarsch die Küste knapp außerhalb der Sichtweite von Karing erreicht. Aries entdeckt eine geschützte Bucht, wo sich die Gruppe mal verschanzt. Aries verwandelt sich dann in eine Flederkatze und fliegt in die Stadt. Sie kann im Hafen auch die Turteltaube erkennen. Sie schafft es unauffällig zu landen und sich hinter ein paar Kisten zu verstecken und sich wieder in eine Albin zu verwandeln. Sie versucht dann 2x unauffällig an Bord zu kommen und auch noch zu rufen, aber sie wird jedes Mal von der Schiffswache abgewiesen. Vor lauter Wut schießt sie sogar einen Pfeil in Richtung des Hauptmastens, verfehlt diesen aber. Kurz darauf zieht vom Hafen her Nebel auf. Aries erkennt mit Ihrer Sicht, dass es im Nebel am Bug des Schiffes eine Art Kante im Nebel gibt. Sie betastet die Kante und erkennt eine unsichtbare Luftbrücke. Langsam und vorsichtig klettert sie auf allen vieren darüber und wird an der Reling gleich nach unten gezogen und auf Knien in die Kapitänskajüte gezogen. Dort erklärt ihr Kapitän Dreihand mit leisen, aber klaren Worte, wie dämlich sie sich verhalten hat und das Schiff schon seit seiner Rückkehr beobachtet wird. Götterseidank kennt sich der gnomische Steuermann in Windmagie aus. Während sich draußen der Nebel sogar noch verdichtet und im Hafen ausbreitet, wird an Bord alles für eine Abreise vorbereitet und schon ein paar Stunden später nachdem der Nebel sich verzogen hat, fährt die Turteltaube aus dem Hafen hinaus. Aries erkennt die Buch von Seeseite wieder und mit einem kleinen Beiboot werden die restlichen Mitglieder an der Küste eingesammelt.

Kapität Dreihand übernimmt persönlich das Steuer, während der Grom seine Windzauber in die Segel legt. Und so kommt man schon knapp über 36 Stunden später in Samutia an.
In Ioria werden sie am Vormittag schon von Wahrheitssuche Yostaru empfangen, der sich die bisherigen Ereignisse erzählen lässt. Schon nach weniger Worten kommt eine ältere Albin zum Gespräch hinzu, die sich als Elalia, die Seherin vorstellt. Als die Erzählung der Gruppe geendet hat, erzählt Elalia, dass sich das Mondtor schon geöffnet hat, man aber bis jetzt niemanden hindurch gehen ließ. Gemeinsam beschließt man mit Mellis Vater auf den (Mond-)Pfad des Wahnsinns aufzubrechen. Begleitet von beiden Priestern und 6 weißgerüsteten Wachen geht es hin zum Mondtor um Schicksal des Kindes zu erforschen.

Meister Hildebrand

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Zuerst durchschreiten die beiden Priester des Bewahrerordens das Mondtor zum Pfad des Wahnsinns. Dann schließen die weißgewandeten Wachen mit ihren Rüstungen an und zum Schluß kommen Nunokali, Aries, Rogarr, Daria und Hilmer.
Auf den ersten Schritten des Pfades werden ein paar Warnungen von den Priestern hinsichtlich dem Pfad ausgesprochen:"Gut aufpassen! So gut wie nichts anfassen! Vorsichtig sein. ..." (Als sich der Pfad dahin windet, können alle unbewußt eine Glimmerattacke abwenden.) Aries und Daria gelingt es sogar den Glimmer komplett zu durchblicken und blicken hinter dem Schleier der Feenwelt.

Schließlich ändert sich die Vegetation und alle betreten einen grauen, trostlosen Wald. Für ein wenig Erheiterung scheinen ein 2 durchsichtige Frösche zu sorgen. Doch als diese anfangen Farbe aus der Kleidung zu ziehen, werden diese geschnappt und in den Wald geworfen. Doch schon bald nähert sich eine Gruppe von 15 Farbfröschen der Gruppe. Nunokali bittet einen Wächter des Bewahrerordens unter seine Rüstung schlüpfen zu dürfen. Mit geschickten Fingern hilft sie ihm rasch die Rüstung auszuziehen. Die Albin schnappt sich noch die Rüstung, der Wächter zieht den Kopf und gemeinsam sitzt man innerhalb der weißen Robe. Aries tut es Nunokali gleich und schafft es ebenfalls unterzuschlüpfen. Auch Daria und Hilber schließen sich der Idee an und kommen ebenfalls unter. Rogarr erkennt, dass er wohl ein bißchen zu groß ist. Schnell wirft er den Fröschen den Inhalt seines Proviantbeutels entgegen. 2 Frösche stürzen sich auf einen Apfel und nehmen eine rote beziehungsweise ein gelbe Farbe an. Ein weiterer Frosch verfärbt sich brotfarben. Leider recht der Proviant des Vargs nicht aus, sodass 2 Frösche übrig bleiben und einmal auf seiner Rüstung und auf seinem Fellumhang landen. Er reagiert nicht rasch genug und schon bald gibt es einen silbernen Frosch (von der Rüstung) und einen schwarzen Frosch (vom Fellumhang). Mit geschickter Hand (OT: 4 Erfolgsgrade) schnappt der Varg in jeder Hand einen und drückt diese leicht. Sofort fließt etwas Farbe retour und Rogarr tauscht die Frösche sofort aus, sodass er nun ein schwarzes Rüstungsteil und ein einen schwarzen Fellumhang mit einem silbernen Fleck besitzt. Von dieser Idee so angetan, werden 3 Farbfrösche im Proviantbeutel gefangen und mitgenommen.

Schon bald nähert man sich einer dunkelfarbigen Bergkette und folgt dem Weg in die Klamm. Schließlich geht der Bewahrerorden voraus und die Helden hinterher.
An einer Stelle mit spiegelenden Wänden erkennen Rogarr und Aries aus den Augenwinklen wie Schatten zwischen den Spiegelbildern hin- und herhuschen und manchmal auch nach Ihnen greifen wollen. Aries versucht noch weg zu sehen, aber behält einen im Auge, der sich schließlich aus der Wand löst und auf sie zukommt. Rogarr ist da etwas spontaner, schaut 2 Schatten an und schlägt auch nach einem, sobald dieser sich aus der Wand löst. Worauf ien Schatten vergeht, sich aber 2 zusätzliche aus der Wand lösen. Als Aries das sieht, beschließt sie loszulaufen. Nunokali, Daria und Melis Vater lassen sich durch die Schatten nicht beirren, richten ihren Kopf stur geradeaus und gehen weiter. Rogarr unterdessen sieht wie Aries losläuft und startet auch los. Aries kann während dem Laufen ein paar Gedanken fassen und bleibt schließlich abrupt stehen, schließt die Augen und macht sich für den Aufprall der Schatten bereit. Doch er bleibt aus. Rogarr kommt mit großen Schritten hinter Aries her, sieht was sie macht und macht das gleiche. Kurz darauf fahren ihm 2 schattenbewehrte Klauen ins Kreuz. Der Varg kann sich beherrschen auch wenn ihm das Blut über die Rüstung läuft. Dann bleiben auch die weiteren Schläge aus. Alle anderen kommen unbehelligt durch die Klamm.

Der Pfad führt zum Rande einer Schlucht über die sich eine silberne Brücke führt. Aries kann einen Steinhaufen in der Mitte der Brücke erkennen. Während sich Nunokali einen Strick um die Hüfte binden lässt und vorsichtig auf die Brücke zutritt. Ist Daria etwas übermütig und schlägt einfach einen Flicflac auf die Brücke. Gemeinsam gehen die Albin und Gnomin auf die Steinbrücke zu. Als sie dort ankommen, erkennen sie eine zerbrochene Steinstatue und deren Überreste von Schild, Schwert und Rüstung. Wieder will die Albin vorsichtig sein und wieder schlägt Daria in ihrem Übermut einen Flicflac über die Statue und berührt dabei den Stein. Es rührt sich dabei allerdings gar nichts. Bis auf Daria glauben alle, dass diese Prüfung erst später auftretet und überqueren rasch die Brücke. (OT: Ich habe als SL entschieden, dass hier ein Diener Iosaris die Kräfte seiner Herrin so eingesetzt hat, dass diese Prüfung nicht mehr funktioniert. Dies hat dann später Auswirkungen.)

Schließlich nähert sich die Gruppe der Gläsernen Tür. Die Statuen haben mit den gläsernen Schlüsseln und Bäumen ihren Auftritt und sprechen zu der Gruppe. Rogarr, Aries, Nunokali und Daria steigen als erste gemeinsam auf die Plattform vor der Tür und lassen die Zeit rückwärts fließen. Leider geht es sich für Aries und ihre Flederkatze nicht aus einen Schlüssel zu erreichen. Dafür stellen sich jetzt die Wächter des Bewahrerordens auf die Plattform und lassen die Zeit rückwärts laufen. Hier stellt sich für diese 6 dann Nasenbluten ein (OT: 1 SP). Nach einer kurzen Beratschlagung wurden 6 Wächter paarweise jeweils einem Baum zugeordnet. Die 4 Helden stellen sich auf die Plattform und auf ein Zeichen hin, laufen die 6 Wächte hinein. Ehe sie die jeweiligen Bäume erreichen, werden sie auch zu Kristall und zerbröseln gemeinsam mit Schlüssel und Baum. (OT: Wie habe ich mich innerlich gefreut, dass meine SCs so die "Redshirts" selber erledigt haben.) Die 4 Helden treten herunter und wieder auf die Plattform und die Zeit läuft rückwärts - allerdings setzen sich nur die Schlüssel und die Bäume zusammen und die Helden fangen auch an zu bluten (OT: 2 SP). Während man sich das Blut abtupft, beginnt gemeinsam die Möglichkeiten zu erörtern.
Da haben Rogarrr und Nunokali eine Idee: Sie wollen die beiden Roben der Priester und eine Robe von Nunokali als Polster benutzen. Während die 4 und nun Vater Hilmer auf der Bühne stehen bleiben, sammeln die beiden Priester Gräser und Blätter und stopfen sie in ihre Roben. Mit Seilen, Fäden und Gurten werden die offenen Enden begrenzt und an jedem Polster kommt ein Seil um den Polster wieder aus der Gefahrenzone zu ziehen. Nach mehrern Stunden des Wartens ist es dann soweit und die Priester platzieren nach ein paar Versuchen die Polster. Voller Ungeduld springt Rogarr herunter und alles nimmt seinen Lauf. Doch dieses Mal landen die Schlüssel auf den Polstern und diese werden dann vom Varg mit Kraft und Finger(spitzen)gefühl herangezogen. Schließlich werden die 3 Schlüssel in das Schloß gesteckt und umgedreht. Schlagartig ändert sich die Kulisse: Alle 5 von der Plattform waren nun auf einer weiten Ebene und die Priester waren nirgends zu sehen. Über ihnen funkelt ein Sternenhimmel, wobei auf der einen Seite 3 unzerstörte Monde in blau, rot und gelb scheinen und auf der anderen Seite ein Abend- oder Morgenrot, dass die Sterne teilweise überdeckt. Daria starrte die Monde weiter an, weil sie glaubte, dass sich in den Mondschreiben kurz 3 Frauengesichter bildeten. Als sie ihren Blick wieder abwandte, dachte sich darüber nach welche Geschichten und Mythen ihr hier weiterhelfen könnten. Sofort schoßen ihr unzählige Geschichten durch den Kopf. (OT: Mit 2 10er +15 lässt sich halt leicht angeben.) Bevor sie weitergingen, teilte die Gnomin ihnen mit, dass sie auf dem schmalen Grat in der Mitte bleiben sollen - genau zwischen Abendrot und Sternenhimmel. Im Gänsemarsch ging es weiter.

Nach 15 min erkannten sie die Umrisse von Personen vor ihnen. Abwartend kam die Gruppe näher und blieben ungefähr 20 Schritte vor dem Szenario stehen. Auf der Seite des Abendrotes stand eine Gruppe von Personen, davon eine kleiner, so groß wie ein Zwerg oder Gnom, die von fließenden Schatten umhüllt waren. Auf der Seite des klaren Sternenhimmels waren auch 5 Personen in Schatten gehüllt. Geradeaus stand eine eine kleine Person vor einem großen dunkelmarmorierten, hüfthohen Findling und auch diese Person war in Schatten gehüllt. Nichts bewegte sich, nichts außer einem schwachen Wegen des Windes war zu hören. Schluchzend fragte der Bauer nach seiner Tochter. Rogarr und Nunokali blieben "in der Mitte" und näherten sich der Person beim Findling. Aries kam zum Schluß, dass die kleine Person wohl Melis, Hilmers Tochter ist. Sie bricht aus und marschiert mit dem Bauern im Schlepptau direkt auf sie zu. Als die Ablin vor dem Schatten-umflossenden Wesen steht, pickst sie vorsichtig mit einem Pfeil hinein, aber nichts passiert. Schließlich winkt sie Daria heran und fragt ob sie etwas machen kann. Daria überlegt und nimmt dann ihr Mondsteinamulett ab und richtet dann ihr Gebet Morkai, dem Herrn der Neugier. Während dem Gebet nähert sie das Amulett an das Gesicht und die Schatten weichen zurück: Melis starres Gesicht erscheint. Die Morkai-Priesterin erahnt, was für Mächte hier im Spiel sind und setzt ihre 5 Splitterpuntke für ihre 3 Freunde und den Vater und dessen Tochter ein. Die Schatten weichen von Meli zurück und sie kommt langsam zu sich. Dafür erkennen Aries, dass die Schatten auch von den Personen auf der anderen Seite zurückweichen. Derweil wird Daria ganz in Schatten gehüllt, sodass nur ihre Hand mit dem Mondsteinamulett herausschaut.
Währenddessen klopft Rogarr trotz Schatten der Person beim Findling auf die Schulter, aber nichts passiert. Sie blicken auf den Stein, aber können nichts erkennen. Sie hören wie Daria dann plötzlich ein Gebet spricht. Als diese geendet hat, erkennen sie, dass sich neben Meli auch die Personen auf der anderen Seite aus den Schatten befreien. Als die Person vorm Findling sich bewegt und die Schatten dünner werden, spüren alle Splitterträger wie ein Hauch von Schicksal weht...
(OT: Meine Überlegungen zu dieser Szene: Die Gruppen traffen beim Findling aufeinander als Lanara ihr Schicksal erfüllen wollte. Der gute Radek warf Schattenmagie auf die anderen Personen, wofür er einen Begleiter von sich opferte. Hekaria konterte damit, dass das Schicksal allen zuteil wurde (a la wie du mir so ich dir), weil sie wußte, dass der Weg sich nochmals offnen würde. Deshalb war die Szene "eingefroren und mit dem Einsatz der Splitterpunkte begann das ganze wieder zu "laufen".)

Aries begab sich zu Lanara und jagte ihren Schattenpanther auf den adeligen Iorsaris-Priester. Rogarr zog seinen Zweihänder und machte sich bereit auf die Gegner einzustürmen. Nunokali wägte nach einem Pfeilschuss noch ab und griff dann zu Ihrem Schwert. Radek von Ehrenfeld versuchte ein Gebet an seine Herrin zu schicken, als ihn die Katze von den Beinen rieß. Er versuchte nach hinten aufzustehen, aber Rogarr setzte ihm nach und versetzte ihm einen weiteren Schlag mit dem Schwert. Währenddessen wehten die Schatten von Radeks Begleiter fort, aber sie zerfielen zu Schattenschmetterlingen und setzten sich zu Schattenskorpionen zusammen. Nur einer schien sich nicht zu verwandeln. (OT: Richtig geraten: Es war derjenige, der sich schon für den Schattenzauber geopfert hatte.)

Die Schattenskorpione stießen nach vorne. Aries Schattenpanther ignorierte den Angriff von einem und schlug weiter auf Radek ein. Der versuchte nur noch wegzukommen und griff auch zum Hals auf ein Amulett, aber die Katze war schon über ihn. Unter den Klauen der Katze starb der Iosiaris-Anhänger. Die Schattenskorpione schnappten mit ihren Scheren auf die andern.
Wähenddessen versuchte Aries ihren Schattenpanther zu führen und auf Lanara am Findling einzureden. Doch Lanara war noch ganz gefangen und sah entsetzt auf die Gewalt um sich. Als die Albin Lanara noch den Wert von Familie mitteilte, schluchzte die junge Dame und erwähte, dass sie keine Familie habe. Aries rief und winkte den Hilmer-Bauern und Meli herbei. Gemeinsam redeten sie auf Lanara ein, dass sie ihre Familie sein und das gemeinsam machten. Im Kampf unterdessen forderte die Scheren einiges an Blutzoll als Rogarr schließlich mit einem gewaltigen Hieb die weniger Schattenschmetterlinge auseinderstieb. Lanara hatte sich für die Familie entschieden und weinte Tränen auf den Findling. Als Tränen am Stein aufschlugen, verschwanden die Schattenskorpione, Radeks Leiche und der verbliebene Schatten sowie das Abendrot schlagartig. Über allen war ein sternenklarer Nachthimmel. Nur die Gefährten von Meli und Lenara waren noch immer in Schatten gehüllt und bewegten sich immer noch nicht. Nur von Daria flossen die Schatten wieder weg. 2 Sterne fielen vor dem Findling herab und eine eine junge und eine alte Frau traten daraus hervor: Sie ließen Lenara in ihre Mitte treten, lächelten kurz und dann verblasste das Licht.
Meli fing an zu weinen und schrie nach Lenara, aber sie tauchte nicht mehr auf. Die Gruppe versorgte ihre Wunden und blickte sich rasch um. Sie wollten auch noch den anderen 4 helfen, aber auch Darias Mondsteinamulett half nicht. Schließlich brauch die Gruppe auf. Sie gingen den Weg zurück und in der nächsten Stunde wandelte sich die Landschaft radikal. Sie glaubten schon das Mondtor zu erkennen als sie an einer Kreuzung auf die beiden Priester des Bewahrerordens stießen. Diese waren ebenfalls aufgebrochen als sie verschwunden waren, aber der Rückweg war ein ganz ein anderer.
Man begab sich durch das Mondtor in die Räumlichkeiten des Bewahrerordens um das Erelbte zu erzählen. Vater und Tochter wurde ein Platz zugewiesen und durften bleiben so lange sie wollten. Sie wurden nur gebeten alles über Lenara zu erzählen, was sie wußten. Und schon während der Erzählungen fragte sich die Gruppe wie es wohl mit dem Schicksalskind weitergehen würde.
« Letzte Änderung: 12 Mär 2018, 14:06:22 von Meister Hildebrand »

Meister Hildebrand

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OT: Mir hat die Idee dieses Abenteuer mit einer anderen Gruppe "nachzuerzählen" großen Spaß gemacht und ich plane diesen Kniff durchaus wieder anzuwenden.
Ich hoffe euch gefällt unsere kleine Geschichte und wenn noch etwas unklar sein sollte, dann schreibt mir doch bitte.
Sobald der nächste Band erscheint, plane ich mit der Gruppe das Schicksal von Lenara weiter zu ergründen.