Autor Thema: Fragen zum (Fern)Kampf  (Gelesen 703 mal)

Blizzard

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Re: Fragen zum (Fern)Kampf
« Antwort #30 am: 10 Jan 2018, 23:01:02 »
@Blizzard: Nach erneutem genauem Lesen deines ersten Posts schließe ich dich, wenn auch nicht vollumfänglich, in meine geäußerte Metakritik mit ein.
Kann ich immer noch nicht so ganz nachvollziehen. Wenn es darum geht, dass das Thema bzw. die Frage (ob Fernkampfwaffen zu langsam sind) schon mal aufkam, dann bitte ich zu entschuldigen , aber ich war jetzt eine ganze Weile nicht mehr im Forum und hatte einfach nicht die Zeit und die Muse zu suchen, ob das Thema schon mal da war. Abgesehen davon enthält meine Fragestellung eine weitere, nämlich die, ob Fernkämpfer dadurch gegenüber anderen Kampfbeteiligten benachteiligt sind-oder nicht. Nur darum geht es mir und nicht etwa, dass ich der Meinung bin, dass Fernkampfwaffen zu wenig Schaden machen würden (aber genau das unterstellst und implizierst du mit deinem "Fernkampfmonster").

Achte als SL darauf, daß es Kämpfe für beide Varianten gibt oder sie lang genug sind, daß der Fernkämpfer mehrfach schießen kann und der Nahkämpfer ranlaufen kann. Vielleicht gibt es für beide sogar Gegner, die besonders für sie geeignet sind, jemand, der weiter weg bleibt, jemand, der selber gut im Nahkampf austeilt, ...
Ja, ich versuche darauf zu achten. Andererseits hätte ich schon gedacht, dass die Kämpfe zumindest in den offiziellen Abenteuern so (ausgestaltet) sind, dass da für jeden was dabei ist und ich als SL da nicht noch extra Hand anlegen muss. Womit wir auch beim nächsten Punkt wären:

Deswegen habe ich ja auch gesagt, man sollte unterschiedliche Situationen für verschiedene Chars anbieten.
Spricht ja nichts dagegen, daß "Zwischendurchkämpfe" kurz sind, aber dann ist es halt schön, wenn dabei mal die Fern- und mal die Nahkämpfer Vorteile haben.
Ein epischer Kampf, wo viele verschiedene Taktiken nötig sind und der lange dauert, daß kann man sich für "Bosse" aufheben.
Natürlich sollten Kämpfe nicht nur Abwechslung ins Abenteuer bringen sondern selbst auch abwechslungsreich sein. Aber: Bei den ganzen taktischen Finessen, mit denen SpliMo aufwartet (und die man sich als SL da merken muss), ist es doch eine nicht unerhebliche Mehrarbeit, die man als SL leisten muss, um solch speziellen Kampfsituationen vorzubereiten und in ein Abenteuer einzubauen. Und manchmal hat man einfach nicht die Zeit (und die Muse) für diese "Zusatzarbeit".

Aber stimmt, bei Demorunden, wo man das System nur Oberflächlich kennenlernt und einiges den Spielern zeigen, sind schnelle Kämpfe gut, weil auf einem Con nur einen Kampf machen und sonst nichts vom Abenteuer kann unbefriedigend sein für beide Seiten. Vielleicht dann die Demo-Charaktere nur mit schnelleren Waffen antreten lassen!? So kann der Kurzbogen etwa genauso oft Schaden machen wie der  Schwertrecke.
Ja ich habe bislang halt fast nur Demo-Runden geleitet und dabei teils die Abenteuers aus den Schnellstartern , allen voran "Die Bestie von Krahorst" aber teils auch eigene Abenteuer geleitet. Und da geht es ja erst mal darum, Neulingen einen ersten groben Überblick bzw. Einblick in SpliMo zu verschaffen. Da sollte man vielleicht nicht gleich mit ewig dauernden Kämpfen von 50+Ticks und der Komplexitätskeule (die SpliMo ja mit Leichtigkeit ausführen kann)ankommen.  Aber ja, ich schrieb ja schon, dass ich bei der nächsten Con-Runde verstärkt die Fernkämpfer miteinbauen und unter die Lupe nehmen will. Daher werd' ich an Archetypen recht sicher auf jeden Fall Ashera mitnehmen, die hat in der einen Runde in den Kämpfen ziemlich gerockt.

Abschließend noch ein Dankeschön für die ganzen -und zumeist-sachlichen und konstruktiven Vorschläge und Anregungen. Ich werde wie gesagt versuchen, sie bei der nächsten Con-Runde zu implementieren.