Autor Thema: Boni / Mali und positive und negative Umstände  (Gelesen 552 mal)

AleaIactaEst

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Re: Boni / Mali und positive und negative Umstände
« Antwort #15 am: 05 Sep 2017, 16:36:09 »
Der W10 würde vermutlich zu zu großen Schwankungen führen, wodurch ein guter/schlechter Initiative-Wert hinfällig wäre.

Als Hausregel könnte man doch einfach nicht gelernte Meisterschaften erschwert ausführen lassen.

SeldomFound

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Re: Boni / Mali und positive und negative Umstände
« Antwort #16 am: 05 Sep 2017, 19:26:40 »

Als Hausregel könnte man doch einfach nicht gelernte Meisterschaften erschwert ausführen lassen.

Der Haken ist, dass dies letztendlich komplizierter werden kann, als mit dem aktuellen Meisterschaftssystem.

Was wäre den zum Beispiel eine passende Erschwernis für das Manöver Umreißen ohne Meisterschaft?

- Verursacht keinen Schaden?
- Grundschwierigkeit ist maximal 15?
- Ist um 6 Punkte erschwert?


Ich halte es für sehr schwierig, die "Gratis"-Manöver gegen die "Meisterschafts"-Manöver zu balancieren. Erschwere es zu stark und das Angebot ist praktisch umsonst. Erschwere es zu leicht und das Meisterschaftsmanöver erscheint unnötig.
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Gargyl

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Re: Boni / Mali und positive und negative Umstände
« Antwort #17 am: 06 Sep 2017, 07:01:26 »
Sorry für weiterhin nicht zum Titelthread passend: (vielleicht sollte ein extra Thread ausgemacht werden) => Kampfmanöver frei für Alle oder so ähnlich?!

Gerade das der ausgebildete Krieger sich durch seine Meisterschaften für den Kampf,
sich von allen anderen unterscheidet,
denn Waffenfertigkeiten wird jeder haben, nur wird er weniger Manöver dafür lernen,
ist sein Alleinstellungsmerkmal in einem System, wo jeder alles erlernen könnte.
Warum wird sich denn dann nicht auch beschwert, das ( in einer Welt wo jeder Zaubern kann)
nicht alle Stufe 0 Zauber von jedem beherrscht werden ?

Das jede Meisterschaft erlernt werden muss,
(bzw. es gibt einige kostenlose beim erschaffen und erlernen dazu)
ist für mich sogar ein gutes Regeldesign!
So kenne ich die wenigen Manöver die ich auch beherrsche, und kann diese auch anwenden,
nicht wie in vergleichbaren Systemen, in denen immer wieder die Angriffe nachgeschlagen werden,
da kaum einer die ganzen Feinheiten auswendig kenn! (und für Verzögerungen und Diskussionen führt)

 


Yinan

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Re: Boni / Mali und positive und negative Umstände
« Antwort #18 am: 06 Sep 2017, 09:18:00 »
Sorry für weiterhin nicht zum Titelthread passend: (vielleicht sollte ein extra Thread ausgemacht werden) => Kampfmanöver frei für Alle oder so ähnlich?!
Wenn dir das schon auffällt, warum machst du es nicht gleich und machst einen neuen Thread auf anstatt das hier zu posten?
Wenn nicht anders gesagt, dann befassen sich meine Aussagen zu Regeln niemals mit Realismus oder Simulationismus, sondern nur mit Balancing.
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sindar

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Re: Boni / Mali und positive und negative Umstände
« Antwort #19 am: 07 Sep 2017, 15:06:02 »
Siehe hier (Wusste doch, dass ich das schon mal gesehen hatte)
Bewunderer von Athavar Friedenslied
Yinan schrieb: Die Regeln von Splittermond versuchen nicht, realistisch zu sein.
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TrollsTime

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Re: Boni / Mali und positive und negative Umstände
« Antwort #20 am: 07 Sep 2017, 15:41:15 »
ich sehe es ehr so, wenn ich seit Jahren das Spiel spiele und nicht alle Regeln kenne, dann ist es zu komplex und / oder schlecht erklärt.
Oder du hast dich nicht sonderlich mit den Regeln beschäftigt, weshalb du da einige Regeln nicht kennst... zumal die Umstände doch ziemlich simpel sind.
Ich meine, ernsthaft, es sind 2er Sprünge, was eigentlich das einzige ist, was du dir zu dieser Regel merken musst, der Rest ergibt sich von selbst.
Leicht => +-2. Stark=> +-4. Und +-6 haben jeweils "besondere" Namen an denen man aber sofort erkennt ob es der negative oder der positive Umstand ist und entsprecht +-6 gibt.

Zu sagen, dass das Regelwerk zu komplex ist oder schlecht erklärt ist und als Beispiel dafür die simplen Umstände zu nennen finde ich dann doch etwas unpassend.

Ja, Splittermond ist definitiv nicht das einfachste Regelwerk, das es gibt, aber es gibt genug Leute, die die Regeln gerade für die höhere Komplexität schätzen!
Ich fände es einen großen Verlust wenn alle Regelwerke so vereinfacht werden müssen das jeder die Regeln ohne über sie nachdenken zu müssen komplett auswendig kann, weil das bedeutet dass das Regelwerk sehr simpel sein muss und damit kaum noch Komplexität vorhanden ist, die ich sehr schätze.

Edit:
Bzgl. des Quiz: Je nachdem, wie es designed ist wirst du ein komplett anderes Ergebnis bekommen. Insofern ist so ein Quiz ziemlich nichts sagend.

Nochmal aufgegriffen, weil es mir unteetr den Nägeln brennt:
Yinan hat aus gutem Grund ein Dankeschön bekommen, aber eine Sache störte mich dann doch.
Vielleicht sollte man unterscheiden zwischen:
A) Komplexität iSv "Kompliziert"
B) Komplexität um ihrer selbst willen (Nicht immer das gleiche wie A), aber hinundwieder
C) Komplexität als Problemlösung
D) Komplexität, die aber intuitiv und schnell ins Blut geht.

Solange C und insbesondere D gegeben ist, stimme ich Yinan zu.
Ansonsten lehne ich es ab.

DSA4.1 und Splittermond sind beide "komplexe" Systeme.
Aber Splittermond bewegt sich vielmehr im Bereich C UND hinundwieder auch in D.

Also ja:
Grundsätzlich gebe ich einfachen Regeln den Vorzug. Meine Priorität sind aber schöne und individualisierte Charaktere und NUR DESHALB habe ich es oft lieber komplex.... naja in erster Linie deshalb.

-----

BTT
Und gerade die Umstände sehe ich stark im Bereich C und noch stärker in D
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Wandler

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Re: Boni / Mali und positive und negative Umstände
« Antwort #21 am: 07 Sep 2017, 15:53:27 »
Ein System wie Splittermond soll gleichzeitig Anfängern zusagen und einen leichten Einstieg ermöglichen - gleichzeitig aber "Altgediente Hasen" bei der Stange halten - durch ein ausgefeiltes System mit Finessen die Taktik und die Ausgestaltung der unterschiedlichsten Charaktere erlauben.
Das ist fast automatisch die Quadratur des Kreises - aber Einsteigersystem/-regeln, optionale Regeln und wo möglich intuitive Regeln lassen Splittermond hier gut dastehen - meine persönliche Meinung.
Ungeachtet dessen betrachen wir hier ein komplexes System (danke TrollsTime für die Aufschlüsselung) - mit A, C und D.
Es dürfte vermutlich niemand bezweifeln dass Verbesserungspotential bei (fast jedem) System vorliegt - insbesondere Versionen 1.0.
Konstruktive Kritik kann hier helfen - von all den vielen Spielern die - siehe oben - unterschiedliche Herangehensweisen, Meinungen und Bedürfnisse haben.
Eine der Faktoren die helfen könnte das System flüssiger und einfacher (und auch einfacher zu erlernen) zu machen sind gleichartige Mechanismen bei Einflüssen auf Proben. Insbesondere nachdem ich mich etwas mehr damit beschäftigt habe und sofort einige sehr hilfreiche Kommentare dafür bekam wurde mir klar wie unterschiedliche alle möglichen Faktoren eingehen.

P.S.: Ich spiele gerne Splittermond

TrollsTime

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Re: Boni / Mali und positive und negative Umstände
« Antwort #22 am: 12 Sep 2017, 09:11:45 »
"positive und negative Umstände" haben noch einen anderen Vorteil:
Die Begriffe brennen sich leichter ein.
Ich achte vielmehr als früher darauf, Erleichterungen oder Erschwernisse zu verteilen.
Gleichzeitig habe ich aber eine offizielle Größenordnung, so dass ich nicht ständig selbst balancen muss.

Umgekehrt gibt es auch viel weniger zu diskutieren. Wir spieler geben ein kurzes Argument und der SL sagt "Ok, leicht positiver Umstand, weiter".

Mir erleichtern sie das Spiel. Und nein, wir lesen nicht ständig nach, was ein positiver Umstand sein könnte. Er drängt sich auf oder eben nicht -> zack, weiter im Spiel
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