Autor Thema: Ehen in Lorakis  (Gelesen 754 mal)

nafkisuM

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Ehen in Lorakis
« am: 24 Jun 2017, 12:28:39 »
Ich habe mal eine Frage zum Thema Heirat unterschiedlicher Rassen,
natürlich, das ein Varg und ein Gnom sich in einader verlieben, ist mehr als abwegig, wenn auch nicht unbedingt unmöglich  :-X.
Aber bleiben wir mal im Körpergrößen technischen möglichen, also Alb und Mensch, was glaubt ihr wie es da mit der Eheschliessung aussehen würde, wäre das rein theoretisch und Kulturell machbar oder würde es nur ein unerfüllter Traum der beiden bleiben, auch wenn sie ehr keine eigenen Kinder bekommen können (Lorakis:Die Welt S19:...,da die hier aufegführten Rassen untereinader unfruchtbar sind...)
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Xandila

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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #1 am: 24 Jun 2017, 12:45:13 »
Da die verschiedenen Rassen nicht zwingend verschiedenen Kulturen angehören:
Klar, warum nicht.
Irgendwo (glaub im Seleniaband) hatte ich auch von Heirat zwischen Adeligen einer Kultur aber verschiedener Rasse gelesen - politische Hochzeit eben. Erben gibt es dann über Adoption.
Und warum sollte das so abwegig sein, daß sich ein Varg und ein Gnom ineinander verlieben? Irdisch ist doch auch nicht jedes Pärchen für Außenstehende naheliegend oder gar nachvollziehbar. Und falls du mit "im körpergrößen-technischen möglichen" Sex meinst: auch das ist denke ich eher eine Frage der Technik und Phantasie (Details soll sich aber jeder selbst überlegen, das müssen wir hier glaube ich nicht vertiefen)

nafkisuM

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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #2 am: 24 Jun 2017, 14:02:45 »
Es ging mir in erster Linie um die einstellung der verschiedenen Kulturen und Leuten zum Thema Eheschliessung zwischen Person unterschiedlicher Rasse, in der realen Welt gibt es ja schon Probleme beim Thema gleichgeschlechtliche Ehe, deswegen intressiert mich wie Mittelalterliche Kulturen wohl dazu stehen :D .
Stimmt, das fällt dann wohl unter "Wo die liebe hinfällt". Wobei es für Außenstehende dann wohl sehr schwer nachzuvollziehen ist, wie ein ca. zwei meter großer Varg/in mit einem Gnom/in zusammen ist der/die ihm/ihr grade mal bis zur Hüfte geht.
Aber, das überlass ich dann wieder der Phantasie jedes einzelnen.
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Loki

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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #3 am: 24 Jun 2017, 14:07:17 »
Ich glaube, in den meisten Regionen ist eine rassenübergreifende Ehe / Partnerschaft eher etwas Ungewöhnliches, so wie heutzutage eben z.B. gleichgeschlechtliche Ehen, daher finde ich den Vergleich ganz gut. Und so wie heute wird es sicher auch auf Lorakis Interessensgruppen geben, die gegen solche Verbindungen etwas einzuwenden haben (aus welchen Gründen auch immer) sowie Interessensgruppen, die da nichts gegen haben oder dergleichen sogar fördern. Ich glaube, das Thema ist aus Sicht des Weltenbandes nicht wirklich eingehend behandelt worden, sodass jede Runde da ihr eigenes Lorakis erfinden muss.

Festhalten kann man allenfalls, dass politische rassenübergreifende Ehen aufgrund der Unfruchtbarkeit der verschiedenen Rassen untereinander keinen Sinn ergeben.
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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #4 am: 24 Jun 2017, 15:23:46 »

Festhalten kann man allenfalls, dass politische rassenübergreifende Ehen aufgrund der Unfruchtbarkeit der verschiedenen Rassen untereinander keinen Sinn ergeben.

Nur, wenn in der Kultur der Erhalt der Blutlinie von Bedeutung ist: In Kulturen wie dem mertalischen Städtebund oder Kungaitan sind politische, rassenübergreifende Ehen durchaus möglich.
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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #5 am: 24 Jun 2017, 15:47:45 »
In den sehr homogenen Kulturen mag das noch anders sein, aber "Gelegenheit macht Liebe" und in den stark gemischten Kulturen, denke ich, gibt es auf jeden Fall Liebe zwischen den Angehörigen der verschiedenen Rassen - wenn man sich ständig als Nachbarn, Arbeitskollegen usw. über den Weg läuft, würde ich erwartet, dass sich dann auch der eine oder andere ineinander verliebt.

Ob es bei einer solchen Kombination dann auch zur Hochzeit kommt, ist eine andere Frage.
Das hinge davon ab, ob das Konzept einer Liebesheirat in der Kultur bzw. persönlichen Lage (z.B. die genannte politische Heirat der Adeligen) überhaupt angestrebt wird.

Darüber hinaus spielt die Frage der Fortpflanung (bewusst oder unbewusst) für die meisten schon eine große Rolle in der Lebensplanung, so dass sie vermutlich einen Partner der eigenen Rasse für die Hochzeit bevorzugen werden.
Aber in Kulturen, die liberal bezüglich Beziehungen vor der Hochzeit sind, kann ich mir gut vorstellen, dass viele auch mal eine Weile eine gemischte Liebschaft führen.
Wenn es nicht nur um eine vorübergehende Affäre sondern eine Partnerschaft fürs Leben geht, spielt übrigens auch mit Sicherheit die unterschiedliche Lebenserwartung eine Rolle!

Noch ein weiterer Aspekt zur Frage: Heirat ist auch auf unserer Welt kein Konzept, das in jeder Kultur verbreitet ist. Daher würde ich gerade in Lorakis auch davon ausgehen, dass es Kulturen gibt, die keine Ehe kennen und eher andere Sozialstrukturen haben.
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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #6 am: 24 Jun 2017, 16:26:00 »
Zitat
Nur, wenn in der Kultur der Erhalt der Blutlinie von Bedeutung ist: In Kulturen wie dem mertalischen Städtebund oder Kungaitan sind politische, rassenübergreifende Ehen durchaus möglich.

Es mag in Lorakis Kulturen geben, in denen für manche Angehörige der Erhalt der eigenen Blutlinie kulturell nicht von Bedeutung ist (mir würden hier am ehesten die Raugarr einfallen), Kungaitan und der Mertalische Städtebund fallen da aber sicher nicht drunter.
Und selbst wenn es solche Kulturen gibt, folgt daraus noch nicht, daß da rassenübergreifende Ehen erlaubt sind, nur weil die Umkehrung: (Blutlinie bedeutend => keine rassenübergreifende Ehe erlaubt) eine ziemlich warscheinliche Auslegung ist.

Mr.Renfield

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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #7 am: 24 Jun 2017, 18:41:34 »
Wobei es für Außenstehende dann wohl sehr schwer nachzuvollziehen ist, wie [..] mit [..] zusammen ist der/die ihm/ihr grade mal bis zur Hüfte geht.

also... ähmm... ach ich glaub, ich schreib dazu hier lieber doch nichts.  :P
Nicht ich ignoriere Plots.
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nafkisuM

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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #8 am: 24 Jun 2017, 23:22:09 »
Zitat
Nur, wenn in der Kultur der Erhalt der Blutlinie von Bedeutung ist: In Kulturen wie dem mertalischen Städtebund oder Kungaitan sind politische, rassenübergreifende Ehen durchaus möglich.

Es mag in Lorakis Kulturen geben, in denen für manche Angehörige der Erhalt der eigenen Blutlinie kulturell nicht von Bedeutung ist (mir würden hier am ehesten die Raugarr einfallen), Kungaitan und der Mertalische Städtebund fallen da aber sicher nicht drunter.
Und selbst wenn es solche Kulturen gibt, folgt daraus noch nicht, daß da rassenübergreifende Ehen erlaubt sind, nur weil die Umkehrung: (Blutlinie bedeutend => keine rassenübergreifende Ehe erlaubt) eine ziemlich warscheinliche Auslegung ist.

Das Volk der Raugarr besteht rein aus Vargen und wie in "Die Welt" auf seite 92 erklärt wird "... Paarbildung aus liebe bedeutet den meisten Raugarr nichts, auch hier zählt Stärke und Durchstezungskraft.", bedeutet zum einen, das es ohnehin keine anderen Rassen gibt in die es sich zu verlieben möglich wäre, ausser der betreffende lebt schon seit längerer Zeit ausserhalb des Stammes, weshalb er Kulturell noch einRaugar ist ich ihn aber ansonsten nicht dazu zählen würde und zum anderen bedeutet das, unter den Raugarr gibt es das "Irdische" Konzept der Ehe aus liebe nicht, es wird sich gepaart um weiterhin starken Nachwuchs hervorzubringen.

Gehen wir jetzt einfach mal davon aus, das der Vetreter einer Rasse und die Vertreterin einer anderen sich in Ländern wie Selenia, Pashtar oder sogar in Ioria, wo sowieso alle Rassen und Kulturen der bekannten Welt verkehren, eine Liebesbeziehung eingehen, nun hat keiner von beiden Intresse daran ein Kind groß zu ziehen oder wäre gerne bereit, aus liebe zu dem anderen, ein Kind zu adoptieren.
Was würdet ihr sagen, würden die Götter, bzw. die Gottesvertreter der veschiedenen Kirchen dazu sagen, würden sie eine solche Eheschliessung erlauben, bzw. durchführen, egal ob Varg und Gnom, Alb und Mensch, Zwerg und Mensch oder Varg und Alb?


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nafkisuM

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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #9 am: 24 Jun 2017, 23:23:49 »
Wobei es für Außenstehende dann wohl sehr schwer nachzuvollziehen ist, wie [..] mit [..] zusammen ist der/die ihm/ihr grade mal bis zur Hüfte geht.

also... ähmm... ach ich glaub, ich schreib dazu hier lieber doch nichts.  :P

Ich bin ein großer Fan von Fanfiction und gerne bereit also Testleser zu fungieren wenn du etwas zu sagen hast :P  ;D
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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #10 am: 24 Jun 2017, 23:26:40 »
Grad nochmal nachgeschaut:
Im Seleniaband steht, daß aus politischen Gründen Ehen zwischen unterschiedlichen Rassen möglich sind.
Was die Weiterführung des Hauses angeht, gibt es dann mehrere Möglichkeiten: Adoption eines von beiden Familien akzeptierten Kindes, Leihmutter/Beischläfer der passenden Rasse (je nachdem, welche der Erblinien fortgeführt werden soll) oder in seltenen Fällen Adoption eines Kindes einer andersrassigen Adelsfamilie (nicht mehr so im Trend, seitdem das in Dalmarien so gründlich schiefgegangen ist)

Es gibt also politische rassenübergreifende Ehen und für die Unfruchtbarkeit gibt es Lösungen.

Je nach Intention halte ich das daher auch für nicht-Adelige auch nicht für abwegig. Auch da gibt es ja oft genug arrangierte Ehen zum Nutzen beider Familien. Für eine zweite Ehe von Verwitweten kann ich mir sogar vorstellen, daß die Unfruchtbarkeit dieser Verbindung auch ein erwünschter Nebeneffekt sein kann, weil dann die Kinder aus erster Ehe keine weiteren konkurrierenden Erben haben werden (wenn zB ein Hof üblicherweise unter allen Kindern eines Paares aufgeteilt wird)

Und was die Liebe / Begierde zwischen unterschiedlichen Rassen angeht, in einem Abenteuer war von einem Zwerg die Rede, der sich nicht nur von Zwerginnen, sondern auch von Gnominnen gut bezirzen lassen könnte.

nafkisuM

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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #11 am: 25 Jun 2017, 00:26:54 »
Grad nochmal nachgeschaut:
Im Seleniaband steht, daß aus politischen Gründen Ehen zwischen unterschiedlichen Rassen möglich sind.
Was die Weiterführung des Hauses angeht, gibt es dann mehrere Möglichkeiten: Adoption eines von beiden Familien akzeptierten Kindes, Leihmutter/Beischläfer der passenden Rasse (je nachdem, welche der Erblinien fortgeführt werden soll) oder in seltenen Fällen Adoption eines Kindes einer andersrassigen Adelsfamilie (nicht mehr so im Trend, seitdem das in Dalmarien so gründlich schiefgegangen ist)

Es gibt also politische rassenübergreifende Ehen und für die Unfruchtbarkeit gibt es Lösungen.

Je nach Intention halte ich das daher auch für nicht-Adelige auch nicht für abwegig. Auch da gibt es ja oft genug arrangierte Ehen zum Nutzen beider Familien. Für eine zweite Ehe von Verwitweten kann ich mir sogar vorstellen, daß die Unfruchtbarkeit dieser Verbindung auch ein erwünschter Nebeneffekt sein kann, weil dann die Kinder aus erster Ehe keine weiteren konkurrierenden Erben haben werden (wenn zB ein Hof üblicherweise unter allen Kindern eines Paares aufgeteilt wird)

Und was die Liebe / Begierde zwischen unterschiedlichen Rassen angeht, in einem Abenteuer war von einem Zwerg die Rede, der sich nicht nur von Zwerginnen, sondern auch von Gnominnen gut bezirzen lassen könnte.

Wo liest du all das?
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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #12 am: 25 Jun 2017, 00:39:40 »
Der erste und zweite Absatz sind wie gesagt Infos aus dem Seleniaband. Findest du auf Seite 34, Infokasten "Adelspolitik unter den verschiedenen Rassen"

Der dritte sind meine eigenen Adaptionen dieser Aussagen auf nichtadelige Eheschließungen.

Und das letzte ist aus dem Abenteuer
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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #13 am: 25 Jun 2017, 10:58:33 »
Weitere Beispiele: Die Surmakar Seite 26 - Wunderwerk und Kuriositäten: Gnom und Zwerg(in... das kommt igrenwdie nicht richtig raus), obwohl Hagna glaube ich weiblich ist die ein Paar sind und den Laden führen.

Es gibt auch ein schwules Alben- Mensch Pärrchen, habe aber nicht im Kopf wo es war, sollte im Weltenband stehen.. wer es findet kann ja nochmal posten ;-) Liebe / Verbindungen / Ehe zwischen verschiedenen Rassen ist zwar selten aber nicht unüblich, sicher ist die Sache mit der Toleranz nicht ganz so einfach... vielleicht ist es ja so wie bei uns, wenn es einen selbst nicht betrifft ist alles in Ordnung aber sobald es die eigenen Kinder betrifft...

Generell stelle ich mir Lorakis, vor allem jene Region wo die verschiedenen Völker zusammenleben als offener als die irdische Welt im 21. Jahrhundert, was auch logisc h ist das sie durch die Versklavung durch die Drachlinge und Verschleppung in die verschiedensten Gebiete Lorakis eine ganz anderer Zusammenhalt, Umgang und Traditionen gibt.

Es gab zwei sehr große Diskussionen die  das Thema am Rande berühren und wo ein Blick drauf helfen kann.

Geschlechterrollen
Sexismus und Homophobie in Lorakis
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

Xandila

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Re: Ehen in Lorakis
« Antwort #14 am: 25 Jun 2017, 11:37:30 »
Es gibt durchaus manche Kulturen, wo ich Ehen zwischen verschiedenen Rassen für eher unwahrscheinlich halte. Die konservativen Zwerge der Furgand in Westergrom mit ihrem Kastensystem dürften dafür wenig Verständnis haben, ebenso bei den Frynjord (wobei das nicht zuletzt auch daran liegt, daß da praktisch keine anderen Rassen leben)
Im albischen Seebund, wo ja nichtmal Besucher anderer Rassen und Kulturen erwünscht sind, sollten zumindest auf den Inseln auch keine gemischtrassigen Ehen vorkommen (bei reisenden Seealben mag das mit Liebschaften oder Ehen aber schon wieder anders aussehen)

Aber in vielen Gebieten, insbesondere dort, wo wie John schon sagt, durch die Versklavung durch die Drachlinge, alle Rassen mehr oder weniger gemischt in denselben Siedlungen leben, und eine gemeinsame Kultur entwickelt haben, da sollte das zwar nicht der Regelfall aber auch nicht ganz abwegig sein.
Für generell offener halte ich Lorakis nicht. Vorurteile gibt es immer im humanoiden Zusammenleben. Aber die Offenheit und Engstirnigkeit sollten eben auch durch die Gewohnheiten und das Zusammenleben geprägt sein. Der Varg aus dem eigenen Dorf ist in Dragorea dem Mensch dann vermutlich näher als der Mensch auf der anderen Seite der Grenze (oder sogar der aus dem Nachbardorf) Eine Ehe des albischen Großbauernsohns mit der Tochter eines wohlhabenden Zwergenhändlers (mit entsprechener Adoption von Kindern oder eben Leihelternschaft) halte ich für wahrscheinlicher bzw gesellschaftlich akzeptierter als die des Bauernsohns mit einer Teleshai.