Autor Thema: Die Kunst des Krieges in Lorakis  (Gelesen 1434 mal)

Cerren Dark

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #15 am: 30 Mai 2017, 11:27:13 »
Möglich ist ein "buntes Feuerwerk der Magie" durchaus... Sofern auf beiden Seiten Priester in die Schlacht ziehen!
Das bedeutet natürlich wiederum, dass die Götter dadurch erheblichen Einfluss auf die Kriege in Lorakis haben können, was wahrscheinlich so manchen General alles andere als Recht ist.
Weder möchte man sich einer Gruppe von Paladinen unterordnen, für die Ehre über alles geht, noch möchte man seine Armee finsteren Kulten anvertrauen.

Ich als General würde in der Tat keine Priester ins Feld schicken - kann ich denn sicher sein, dass sie meine Befehle ausführen? Nein, kann ich nicht. Wenn meine Befehle im Widerspruch zu ihrem Glauben stehen, dann werden die Priester zu einem instabilen Element, das ich mir als Generel in einer Schlacht nicht leisten könnte. Militär ist keine Demokratie, wo jeder tun und lassen kann, wonach ihm gerade ist. Militär ist eine Diktatur, in der Befehle gegeben und befolgt werden müssen.

Priester im Krieg sollten m. E. eher moralunterstützende Funktion haben, d. h. Predigten halten, Segen erteilen und als Ratgeber fungieren, wenn sie über entsprechende Kenntnisse verfügen. Vielleicht taugen sie auch für besondere Spezialeinsätze in einem kleinen Team von Spezialisten.  ::)

Gruß,
Cerren
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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #16 am: 30 Mai 2017, 11:50:11 »
Problematisch wird es dann nur, wenn gerade gutmeinende Glaubenskrieger auftauchen, die nur helfen wollen, und in der Mission für ihren Gott dir erstmal ungefragt deine Strategie kaputtmachen... Besonders dann, wenn du sie dafür nicht mal bestrafen kannst, weil sie vom Staat geschützt werden!

Auf der anderen Seite mag es durchaus sein, dass zum Beispiel bei einem anbahnenden Rudelkrieg der Tarr auf einmal einige Mondwölfe auftauchen, die ankündigen, dass sie gerne zeigen werden, wie so ein echtes Gemetzel aussieht. Und damit effektiv die Streitigkeiten beenden, weil keine Seite so weit gehen will!
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Gonzo

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #17 am: 30 Mai 2017, 12:11:51 »
Die Moralvorstellung und Richtlinien eines Glaubens offenbaren sich ja nicht plötzlich auf dem Schlachtfeld, die sind doch eigentlich den Kriegsführern vorab bekannt. Damit lässt sich doch planen.

Edit: kruden Satz bereinigt
« Letzte Änderung: 30 Mai 2017, 12:18:34 von Gonzo »

Xandila

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #18 am: 30 Mai 2017, 12:18:45 »
Sehe ich wie Gonzo - je nach verehrtem Gott eignen sich einige Gotteskrieger sicherlich auch hervorragend für den Kampf in einer Schlacht.
Man muß eben nur wissen, wen man wo und wozu einsetzt.
Strenge Hierarchien sollten je nach Kirche dem Priester sowieso bekannt sein, vielleicht sogar sein normales Umfeld sein, so daß bei Befehlen, die seinem Glauben nicht widersprechen, eventuell sogar bei einer Anweisung seiner Kirchenoberen, daß er dort sich dem Befehl dieses Generals zu unterstellen hat, ich mir einen Kampf als Teil eines Heeres gut vorstellen kann.

Yinan

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #19 am: 30 Mai 2017, 12:25:51 »
Gerade in solchen Ländern wie Selenia mit dem Gott Isgar einige der Generäle und ähnliches selbst bereits Priester sind und damit auch in der Hierarchie für andere Priester hoch steht.

Ich bezweifle, dass Priester viele Probleme machen. Im Gegenteil, je nach Gottheit können die Priester sogar die besseren "Soldaten" des Heeres sein, welche die Ordnung und Disziplin aufrechterhalten und es sind eher die "normalen", welche Probleme bereiten könnten.
Wenn nicht anders gesagt, dann befassen sich meine Aussagen zu Regeln niemals mit Realismus oder Simulationismus, sondern nur mit Balancing.
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Cherubael

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #20 am: 30 Mai 2017, 12:27:16 »
Erinnert mich an Warhammer (Fantasy). Da werden auch öfter die "Priester" als Anführer und Moralträger genutzt.
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Cerren Dark

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #21 am: 30 Mai 2017, 12:33:07 »
Gerade in solchen Ländern wie Selenia mit dem Gott Isgar einige der Generäle und ähnliches selbst bereits Priester sind und damit auch in der Hierarchie für andere Priester hoch steht.

Ist das eine Annahme oder gibt es da konkrete Beispiele?

Gruß,
Cerren
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Yinan

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #22 am: 30 Mai 2017, 12:38:24 »
Genau an der Stelle habe ich kurz was anderes nachgesehen und dann vergessen einen Teil rein zu schreiben.
Vollständig sollte da eigentlich stehen:

Gerade in solchen Ländern wie Selenia mit dem Gott Isgar würde es mich nicht wundern wenn einige der Generäle und ähnliches selbst bereits Priester sind und damit auch in der Hierarchie für andere Priester hoch steht.

Insofern: Weder noch, sondern nur eine Vermutung meinerseits ^^
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Cerren Dark

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #23 am: 30 Mai 2017, 14:19:37 »
In meinem Lorakis gibt es keine Priester-Generäle, ich finde, das verträgt sich nicht gut (ebenso wie ich die Kombination Priester + Hochadel als tendenziell kritisch ansehe). Ein Priester als (von mir aus höchster) Berater eines Generals ist IMHO völlig in Ordnung und sehr stimmig.

Ein General (bzw. Hochadliger) dient dem Kaiser (um bei Selenia zu bleiben).
Ein Priester dient seiner Gottheit.
Ein Diener zweier Herren ist immer potenziell problematisch.

Und bevor wieder Isgar und ähnliche Kriegsgottheiten als Gegenargument auftauchen: Ja, auch da sehe ich Probleme. Es ist mir zu einfach und zu oberflächlich zu sagen, dass beide sich um Krieg kümmern und daher würde das schon klappen. Sorry, das sehe ich anders. Aber da das nicht das Thema des Threads ist, belasse ich's hierbei. Falls Interesse herrscht, kann ja ein separater Thread zu der Thematik eröffnet werden.


Gruß,
Cerren



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Jeong Jeong

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #24 am: 30 Mai 2017, 14:33:34 »
Mit den Offizieren der Spinne (Diener der Götter, S. 30 und 31) gibt es zumindest in Takasadu bereits offiziell Priester, die gezielt als Anführer militärischer Einheiten ausgebildet werden.

Nazir ibn Yussuf

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #25 am: 30 Mai 2017, 15:55:19 »
aber ich denke wer die Mondpfade kontrolliert, kontrolliert auch den Krieg. Das bedeutet aber auch, dass die Straßen extrem schlecht sind und Räuber überall lauern (so hat man es mir mal erklärt). Logistisch stelle ich mir Kriege also als einen Alptraum vor, da ich erst das Umland befrieden muss, ehe ich überhaupt Kampfhandkungen mit dem Feind starten kann.
Ich glaube nicht, dass Mondpfade einen nennenswerten Einfluss auf Kriege haben. Dafür gibt es - leider - viel zu wenige. SpliMo betont zwar immer, wie wichtig die Pfade für Reisen und Handel sind, aber so ganz logisch ist das nicht. Und für Kriege gilt das endgültig nicht mehr.
Einer der wenigen Kritikpunkte an der Spielwelt ist für mich, dass die an sich total coolen Mondpfade so wenig sind, dass sie eigentlich keine wirkliche Bedeutung erlangen können. Ja, eine Seidenstraße ist ganz nett und sicher ein wichtiges Handelselement. Aber sie ist ja auch statisch und führt eben nur von Sarnburg nach Palitan. Es gibt kein Netz aus Routen, sondern ganz einfach ein paar Wegstrecken, auf denen eine Portalreise kürzer ist. Das ist aber fast immer nur bei echten Weltreisen der Fall. Selenia - Zhoujiang, Ioria - Siprangu...
Alltäglich sind solche Reisen sicher nicht. Sowas machen nur Fernhändler, und nichtmal das auf allen Pfaden. Für normale Menschen gibt es keinen Grund, einen Mondpfad zu bereisen. Letztlich führt es nur dazu, dass bestimmte Gegenden an bestimmten anderen sehr nah dran sind, obwohl sie eigentlich ganz woanders liegen.
Dadurch regiert sich Selenia aber nicht anders. Der Kaiser muss immer noch vor allem sein Umland kontrollieren, denn nur die zahlen ihm Steuern und Abgaben. Deswegen sind die Straßen auf Lorakis auch sicher ähnlich, wie im irdischen Mittelalter. Was nützt dem Kaiser ein Pfad von Aachen nach Peking, wenn er andererseits nicht nach München kommt? Das wäre nur anders, wenn es in allen Großstädten und in jeder Gegend Portale gäbe, die dann auch noch weitestgehend gefahrlos zu bereisen sind. Dann gäbe es nur innerhalb dieser Gebiete gute Straßen, weil sie untereinander nicht benötigt werden. Aber so ist SpliMo nicht.

Noch schlimmer macht es die Tatsache, dass viele Portale entweder mitten im Nirgendwo starten, ihr Zielpunkt am Arsch der Welt liegt - oder beides. Die Seidenstraße und auch der Orakelpfad sind ja nett. Sie verbinden Metropolen in dicht besiedelten Gegenden (oder im Falle von Siprangu wenigstens eine Küstenstadt). Aber der Mondpfad nach Aldentrutz bringt dem Handel überhaupt nichts. Und Reisenden nur, wenn es sie nicht stört, dass sie in einem eher von Orks als Menschen beherrschten Gebiet herauskommen. Ähnlich der Pfad nach Wüstentrutz. Im Westen Urwald, im Osten eine gigantische Wüste. Weitertransport nach Farukan dauert ewig. Und dann Arkuri... Gäbe es den Pfad nicht, würde es niemand merken. Arkuri liegt weit ab vom Schuss und ist im Winter unerreichbar. Süd-Arkuri liegt nicht nur im tiefsten unbewohnten Dschungel, sondern ist zu allem Überfluss noch von Bergen umgeben.

Wenn dann irgendwo steht, dass Straßenreisen weniger häufig sind, weil es ja Portale gibt, dann ist das mehr ein Überbleibsel aus dem Konzept, das aber nicht passend dazu umgesetzt wurde...

Die wenigen vorhandenen Portale und ihre Positionen führen zu folgenden Problemen:
1. Viele Gegenden sind hunderte bis tausende Kilometer von einem Portal entfernt, noch dazu getrennt durch oft unwirtliche Gegenden und/oder mehrere Staatsgrenzen.
2. Viele Portale sind an Orten, die für sich relativ uninteressant oder gar gefährlich sind, sodass sie als Ziel nicht unbedingt viel taugen.
3. Wenn ich nicht genau an den Zielort reisen möchte, muss ich neben der Portalreise sowohl eine lange An-, als auch Abreise in Kauf nehmen.
4. Die Portale sind voneinander sehr weit entfernt, sodass Kombinationen mehrerer Portalstrecken quasi niemals vorkommen.

Im Krieg kommen weitere Probleme dazu. Denn viele Portale sind von Armeen gar nicht gangbar, mindestens deshalb, weil man kaum Proviant mitnehmen kann. Viel wichtiger ist aber, dass ein Kriegszug nicht einfach irgendwo langreist. Der hat ein festgelegtes Ziel. Kein Mondpfad bietet da eine Alternative - mit einer ganz gewagten Ausnahme der Route Termark - Nyrdfing. Alle anderen Portalrouten sind völlig nutzlos. Sie stellen keine Alternative dar, allenfalls sind sie der einzige Weg, dort überhaupt hinzukommen. Niemand würde eine Armee von Selenia nach Zhoujiang senden, das geht nur auf der Seidenstraße. Meist möchte ich aber eher meine Nachbarn ärgern, als ein Reich am anderen Ende der Welt zu erobern. Wenn ich kein Drachling bin.

Das einzige ist, dass man Portalstädte (also ganze 10) nicht direkt aushungern kann, weil sie ja den Pfad haben. Naja.

Wahrscheinlich versuchen es die lorakischen Herrscher deswegen erstmal mehr mit Diplomatie, als mit Gewalt, was durchaus ein Unterschied zu unserem irdischen Mittelalter ist, wo eigentlich alle Kriege, Plünderkriege waren.
Das glaube ich ebenfalls nicht. Einerseits aus den Gründen von oben. Andererseits, weil Diplomatie und Plünderungen doch ganz andere Ziele erreichen wollen. Das ist nicht austauschbar. Wenn ich mich an den Ressourcen des Nachbarn bereichern will, die der aber ebenfalls braucht, dann wird das diplomatisch nichts.

SeldomFound

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #26 am: 30 Mai 2017, 16:51:32 »
@ Nazir ibn Yussuf

Wärst du so freundlich und würdest du deine Meinung bezüglich den Portalen noch einmal in einen seperaten Thread posten? Hier bist du damit deutlich vom Thema abgewichen, bis auf den Schluss.


Zu der Bedeutung der Portale im Krieg:

Sofern man beide Ende des Mondpfades beherrscht (und einen guten Deal mit dem Pfadwächter hat), kann man immer neuen Nachschub heranschaffen. Das ist ja auch der ganze Punkt des Umkämpften Pfades von Nyrdfing nach Termark, der eigentlich hauptsächlich dafür benutzt wird, um Truppen aus Nyrdfing nach unten zu schicken, um die Orks daran zu hindern, in den Mondpfad einzudringen und darüber auch hoch bis nach Nyrdfing kommen zu können. Und wer weiß, was für einen Schaden die Orks schon auf dem Mondpfad anrichten können...


Allerdings haben die Orks auch kein Problem damit, den Zorn der Pfadwächterin auf sich zu ziehen und unzählige Kämpfe bei den Versuch zu opfern, den Pfad zu erobern. Für die sterblichen Völker ist diese Vorgehensweise wahrscheinlich keine gute Idee!
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Jeong Jeong

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #27 am: 30 Mai 2017, 17:14:21 »
@Bedeutung der Mondportale

Dazu habe ich vor langer Zeit einmal einen eigenen Thread eröffnet, der gerne wiederbelebt werden kann: Wie wichtig sind die Portale?

Mr.Renfield

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #28 am: 30 Mai 2017, 17:23:56 »
Was nützt dem Kaiser ein Pfad von Aachen nach Peking, wenn er andererseits nicht nach München kommt?

was will der kaiser auch in einem kuhkaff, daß erst in 150 jahren ein wenig lokale bedeutung erlangt, weil dort eine brücke gebaut wird?  :P

ansonsten 110% meine meinung.
Nicht ich ignoriere Plots.
Viele Spielleiter wollen Plots erzwingen, die meinen Charakter ignorieren!

Nephilim

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Re: Die Kunst des Krieges in Lorakis
« Antwort #29 am: 31 Mai 2017, 01:11:38 »
Um mal wieder ein wenig in Richtung Kriegskunst/Heere zu wandern: Es würde befürchtet, dass einzelne Spezialisten in der Lage wären, ganze Heere auszulöschen und ein Heerzug deswegen sinnlos sei.
Ich würde dem widersprechend: Ich schätze, dass es sehr wenige Lorakier gibt, die Grad 4/5 Zauber und Rituale beherrschen. Und auch nur ein kleiner Teil davon kann und möchte in einen Krieg ziehen. Ein großes Heer ist auch deswegen sinnvoll, weil sehr viele einfache Soldaten zur Verfügung stehen.

Das Fokusproblem bekommt man sicherlich durch Disziplin und Umgebungskenntnis in den Griff. zusätzlich verstärken kriegerische Priester die Soldaten nach Ihren Möglichkeiten. Das macht das Heerlager noch interessanter  :) Geschossmagie(Sonderfertigkeit) ist sicherlich sehr gefragt, da sie sehr variable Effekte ermöglicht und das Bezahlen des Fokus verschiebt. Schützeneinheiten werden so extrem mächtig. Außerdem kann das Heerlager wieder Erweitert werden: Geschossspezialisten.

Vielleicht ist ein Feenherrscher auch sehr an der Verschiebung von Machtverhältnissen interessiert. Bei der Vorberitung eines Krieges, oder vielleicht sogar als Auslöser können Feen ihre Finger im Spiel haben.