Autor Thema: Spannende Kämpfe ab HG3  (Gelesen 1544 mal)

Richtenstahl

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Re: Spannende Kämpfe ab HG3
« Antwort #30 am: 14 Jun 2017, 17:48:30 »
In einem anderen System hat mein Spielleiter auch immer rumgemotzt, dass er uns keine Herausforderungen mehr bieten kann.
Ich habe darauf zwei Antworten:

1: wie schon andere geschrieben haben, macht es auch manchmal Spaß, zu merken,d ass man nun ein Held ist und nicht mehr der Bauernjunge Alrik von Nebenan.

2: NSCs können immer so gut oder besser sein wie SCs. Das bedeutet allerdings für den SL oft mehr Vorbereitungszeit und Hirnschmalz, sowie Handling während dem Kampf, wenn die NSCs eben verschiedene Buffs, Debuffs und Fähigkeiten benutzen, die sich gegenseitig bedingen.
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Turaino

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Re: Spannende Kämpfe ab HG3
« Antwort #31 am: 20 Jul 2017, 13:05:06 »
Meiner Ansicht nach sollten alle Gegner auch immer ihre Buffs an haben. So wie der Priester nicht ein normales Gebet sondern ein "Buff"-Gebet abhält (Wie sehr das in der Welt einen Unterschied macht sei dahingestellt, aber regeltechnisch auf jeden Fall) lann auch jeder Gegner sich morgend erstmal aufbuffen. Kostet ja nichts extra den Zauber lange aufrecht zu halten.
Taktische Gegner, die zuerst die Fernkämpfer/Magier ausschalten sind bei uns an der Tagesordnung solange es sich nicht um dumme Räuber handelt. Warum sollten kampferfahrene Gegner nicht zuerst die fragilen Buffer/Schadensverursacher töten? Bei einem animalischen Gegner mag das anders wirken.
Und Manöver erst zu nutzen, wenn die Helden Grad 3 sind verstehe ich nicht. Hat euer Spielleiter das einfach nicht eingesetzt vorher? Dann hat die Spielergruppe ja einen enormen Vorteil.

TrollsTime

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Re: Spannende Kämpfe ab HG3
« Antwort #32 am: 20 Jul 2017, 13:49:40 »
Meiner Ansicht nach sollten alle Gegner auch immer ihre Buffs an haben. So wie der Priester nicht ein normales Gebet sondern ein "Buff"-Gebet abhält (Wie sehr das in der Welt einen Unterschied macht sei dahingestellt, aber regeltechnisch auf jeden Fall) lann auch jeder Gegner sich morgend erstmal aufbuffen. Kostet ja nichts extra den Zauber lange aufrecht zu halten.

Meine Monster und NSCs buffen dann, wenn es ingame Sinn ergibt.
Wenn sie aber auf einen Kampf aus sind oder damit rechnen, haben sie natürlich die passenden prognostizierten Zauber gebuffed.
Selbstverständlich auch mal was vollkommen unnützes, wenn sie von was anderem ausgingen.
Selbstverständlich sind sie nicht immer bei vollem Fokus.
Auch NSC machen Fehler
Zitat
Taktische Gegner, die zuerst die Fernkämpfer/Magier ausschalten sind bei uns an der Tagesordnung solange es sich nicht um dumme Räuber handelt. Warum sollten kampferfahrene Gegner nicht zuerst die fragilen Buffer/Schadensverursacher töten?
Weil der unmittelbar gefährlichere Vollkämpfer neben ihn steht? Weil eine akute Gefahr meist bedrohlicher wirkt als eine vage Gefahr?
Zitat
Bei einem animalischen Gegner mag das anders wirken.
Zustimmung. Im Grunde ist es einfach:
1.) Sich in den NSC hineinversetzen
2.) Spielleiterwissen von NSC-Wissen trennen.
Zitat
Und Manöver erst zu nutzen, wenn die Helden Grad 3 sind verstehe ich nicht. Hat euer Spielleiter das einfach nicht eingesetzt vorher? Dann hat die Spielergruppe ja einen enormen Vorteil.
Das verstehe ich allerdings auch nicht. War bei uns nie n Problem und ich fand das großartig, dass mein SL die Fußangel meines Evasion-Tanks in Form von "Umreißen" gefunden hat. Noch heute reicht die bloße Erwähnung von Hunden, um mir einen Schaudern den Rücken runterzuschicken.
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Sinn haben

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Re: Spannende Kämpfe ab HG3
« Antwort #33 am: 20 Jul 2017, 16:05:06 »
Zitat
Zustimmung. Im Grunde ist es einfach:
1.) Sich in den NSC hineinversetzen
2.) Spielleiterwissen von NSC-Wissen trennen.

Das hängt davon ab, wie die jeweilige Gruppe spielt.
Das Kampfsystem von Splittermond ist ja durchaus recht abgekapselt von der "InGame-Realität". Wenn eine Gruppe also eine Kampfsequenz eher als "Taktikspiel" sieht, ist es durchaus ok, wenn sowohl die Spielergruppe als auch der Meister Überlegungen anstellen, die taktikspieltechnisch bedingt sind (wenn ich den Buffer ausschalte, hat der Front-Kämpfer keine Widerstandaura mehr und wir können ihn leichter besiegen), auch wenn der SC/NSC ingamerealisitscherweise sicherlich gerade andere Prioritäten setzten würde.

TrollsTime

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Re: Spannende Kämpfe ab HG3
« Antwort #34 am: 20 Jul 2017, 16:22:59 »
Zitat
Zustimmung. Im Grunde ist es einfach:
1.) Sich in den NSC hineinversetzen
2.) Spielleiterwissen von NSC-Wissen trennen.

Das hängt davon ab, wie die jeweilige Gruppe spielt.
Das Kampfsystem von Splittermond ist ja durchaus recht abgekapselt von der "InGame-Realität". Wenn eine Gruppe also eine Kampfsequenz eher als "Taktikspiel" sieht, ist es durchaus ok, wenn sowohl die Spielergruppe als auch der Meister Überlegungen anstellen, die taktikspieltechnisch bedingt sind (wenn ich den Buffer ausschalte, hat der Front-Kämpfer keine Widerstandaura mehr und wir können ihn leichter besiegen), auch wenn der SC/NSC ingamerealisitscherweise sicherlich gerade andere Prioritäten setzten würde.

Interessanter Ansatz. Wir spielen auch sehr taktisch und der SL zumindest nicht untaktisch.
Aber gleichzeitig haben wir immer auch authentische "Ingame"-Anteile dabei.
Ich käme auch nie auf die Idee, einem Kameraden zu sagen "Nimm den Schlag hin, kannst dich eh heilen" bzw "Egal, wir haben genug Heiltränke", sondern statt dessen irgendwie versuchen, ihm zu helfen, auch wenn das rein spieltechnisch taktisch unklug wäre.
Und auch bei einem Lichtzauber überlege ich immer erst, ob unser Dunkelheitspriester und geistlicher Führer dies billigt.

Ich buffe auch morgends nur "Katzenreflexe", wenn Pippin und nicht ich als Spieler einen Kampf erwartet, das ist nicht 100%ig deckungsgleich.

Irgendwie ne Mischung aus beidem.
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Turaino

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Re: Spannende Kämpfe ab HG3
« Antwort #35 am: 28 Jul 2017, 12:28:32 »
Wir spielen schon nach dem Motto "Wenn ich jetzt verteidige bin ich in der Tickleiste hinter ihm, also nehme ich den Schlag" :D Aber dafür natürlich auch die Gegner. Wobei ich selten selbst wirklich bedrohliche Kämpfe ansetze, wenn es nicht storyrelevant ist. Das ist dann meistens ein durch die Umwelt bedingter Kampf, der eher realistisch ist als gefährlich (Es wird im Dschungel nicht immer ein Rudel gefährlicher Tiger auf sie zukommen o.Ä., einmal hat eine Schreckensraupe einen Char angegriffen, der alleine rumgelaufen ist. Als die anderen ankamen ist sie sofort geflüchtet)