Autor Thema: Roman - Nacht über Herathis  (Gelesen 2906 mal)

Drakon

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Re: Roman - Nacht über Herathis
« Antwort #30 am: 05 Mai 2017, 22:56:47 »
Nun ja, wenigstens hat man es geschafft von einer Herabwürdigung der Mitdiskutanten (abgesehen von kleinen Seitehieben wie "pseudo-intellektuellem Gedisse") zu einem klaren Verriss des Buchs überzugehen. Immerhin - da arbeitet jemand an sich.

Und nein, ich äußere mich nicht weiter zum Buch oder meiner "Farbenlehre". Ich stoße mich einfach an der Form der Kritik und zwar immer noch.
Du, mordio, sagst, du möchtest mit deiner Kritik etwas verbessern, aber sorry, das nehme ich dir nicht ab.
Wenn du nur irgendetwas von Kommunikationstheorie weißt (und davon gehe ich mal aus, so wie du dich hier hinsichtlich deiner Belesenheit und deines literarischen Urteilsvermögens gibst), sollte dir klar sein, dass man ein Gegenüber nicht dazu bringt, auf konstruktive Kritik zu hören, wenn man Begriffe wie "Machwerk", "handwerklich schlecht", "ich ärgere mich, dass es durch ein sogenanntes Lektorat kam" (womit wir doch wieder bei einer ad hominem-Attacke auf das Lektorat sind), "null Innovation", "einfach schlecht" oder "lesensunwert" verwendet. Nein, ganz sicher will hier keiner zur Verbesserung eines Produkts beitragen.
Es ist ein klassischer (diesmal ohne Anführungszeichen!) Verriss und ein solcher hat nie den Künstler oder weiter gefasst: den Rezensierten als Adressaten, sondern ein Publikum, das der Rezensent unterhalten will und vor dem er durch geistreiche Formulierungen, seine Gebildetheit und tw. einfache Polemik seine Überlegenheit gegenüber dem Rezensierten und dem rezensierten Objekt beweisen will.

Im Übrigen: ich packe "meinen Anton" (die seltsamen Anführungszeichen um seinen Vornamen spare ich mir mal beim Zitieren) nicht in Watte. Ich nenne ihn Anton, weil ich ihn schon länger persönlich kenne und werde ihm Kritikpunkte, die man durchaus auch (so weit wie das überhaupt möglich ist) objektiv an dem Roman sehen kann, gerne persönlich mitteilen. Aber natürlich auch das, was mir gefallen hat.
Ich habe nichts gegen Kritik oder eine negative Rezension und habe mich hier in diesem Forum, soweit mir bewusst ist, noch nie gegen eine solche verwandt, aber ich habe etwas gegen schlechten Stil.
Damit ist für mich alles gesagt. Bin hier raus.
Der Eule kurz, dem Feinde lang. Näk.

Finubar

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Re: Roman - Nacht über Herathis
« Antwort #31 am: 06 Mai 2017, 17:31:24 »
Ich fand ihn GUT! Ein wenig vorhersehbar, aber GUT :-)
Ein Tag ohne Lächeln ist ein Verlorener ... ;-)

Gonzo

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Re: Roman - Nacht über Herathis
« Antwort #32 am: 06 Mai 2017, 18:35:16 »
Zum Buch:
Wir bewegen uns hier auf dem Spielfeld der Trivialliteratur....
Zur Kritik:
Wir bewegen uns hier auf dem Spielfeld der Schmähkritik... 

;)

Mich würde nun mal wirklich interessieren welche Werke denn nun so lesenswert waren? Schaffe es aus Zeitgründen ja nur zur Höhenkammliteratur, trashigem Pulp und Pinups - aber bin ja immer gewillt meinen Horizont zu erweitern.

mordio

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Re: Roman - Nacht über Herathis
« Antwort #33 am: 07 Mai 2017, 13:10:53 »
Schmähkritik ist schlicht der falsche Begiff. Ich habe zu Beginn geschrieben, dass ich die Abenteuer von Weste sehr gut gelungen finde und ich möchte in keinster Weise hier die Person Anton Weste angreifen, nur eben seinen Roman. Also bitte keine weiteren Unterstellungen, Gonzo.

Für die Empfehlungsliste würde ich - da weit entfernt vom eigentlichen Thema - einen neuen Thread empfehlen. Alles andere führt doch viel zu weit weg.

Und natürlich schreibe ich etwas polemisch und auch provozierend. So erreicht man doch auch am einfachsten die Aufmerksamkeit der Leute; leider auch ihre Abneigung. Da ich, wie man an meiner bisherigen Beitragsfülle unschwer erkennen kann, keinen gesteigerten Wert auf die Aufmerksamkeit der hier ansässigen Leserschaft in Bezug auf meine Person lege, möchte ich nochmal betonen, dass es mir um die Sache geht.

Was den Roman angeht, ist das Kind ja bereits in den Brunnen gefallen. Mein Anliegen ist es einfach, darauf aufmerksam zu machen und Prävention zu betreiben. Das Rollenspiel Splittermond habe ich mit Vorfreude erwartet, das Regelsystem und die Ideen zur Gestaltung der Welt sind hervorragend. Ich bin im Besitz einiger Veröffentlichungen zum Rollenspiel (Roman, Die Welt, Selenia, Die Regeln, Kristallsee, Krähenwasser, Diener der Götter) und kenne weitere durch meine Mitspieler. Man könnte sagen, ich habe einen guten Überblick über die bisherigen Veröffentlichungen und da ist mir aufgefallen, dass (da muss ich Drakon zustimmen) es eine ziemlich simple Linie verfolgt. Ich möchte sagen zu simpel für meinen Geschmack. Wenn die vornehmliche Zielgruppe für dieses Rollenspiel zwischen 14 und 16 Jahre liegt, dann muss ich das akzeptieren, aber dann wird sich ein Mordio wohl über kurz oder lang verabschieden, was, ich weiß, nach meinen letzten Forenbeiträgen niemanden groß stören wird, aber trotzdem sehr schade ist, da ich doch gerne weiter in Lorakis spielen möchte.
Der Roman, um den Kreis zu schließen, ist einfach nur die Krönung des Ganzen gewesen.

Meine Anregung also: Tiefergehende, kompliziertere Abenteuer und amüsante, komplexe Verwicklungen in den Regionalbänden. Vielleicht auch eine Metaplot-Veröffentlichung alla SR mit Verweisen auf Abenteuer versehen, das wäre großartig.

Ich hoffe, das war jetzt konstruktiv genug und weniger polemisch, um nicht die Gonzos dieser Welt auf den "Ich-tute-ins-Horn-meines-Vorredners-Plan" zu rufen. Die halten nur auf.
Habe jetzt genug gesagt, bin auch hier raus.

Gonzo

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Re: Roman - Nacht über Herathis
« Antwort #34 am: 07 Mai 2017, 14:07:06 »
Hätte es für mein Verständnis sinnvoll empfunden ein paar der Werke die auf der vorangegangen Seite ja noch zur themenbezogenen Anführung genutzt wurden ("Es gibt auch handwerklich gute Romane in Rollenspielreihen, wobei ich da nur mit DSA und SR vertraut bin, aber da gibt es lesenwerte Sachen.") genannt zu bekommen um das beanstandende Werk damit einmal vergleichen zu können. Aber jedem das seine wenn man sich nun von einem mit klarem Smilie abgeschlossenem Einzeiler getriggert fühlen mag, dann geh ich mal wieder mit mir selbst tanzen.  ;)

Turek

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Re: Roman - Nacht über Herathis
« Antwort #35 am: 08 Mai 2017, 15:52:51 »
Freude!  ;D Splittermond ist mit zwei Produkten für den RPC-Award nominiert.
  • Zum einen in der Kategorie "Literatur" mit dem Roman "Nacht über Herathis".
  • Zum anderen mit der Spielhilfe "Diener der Götter" im Bereich P&P.

Der RPC-Award ist ein Publikumspreis, das heißt jeder kann abstimmen. Es gibt auch etwas zu gewinnen. Die Abstimmung läuft bis zum 16.05.
Hier der Link:

http://rpcgermany.polldaddy.com/s/rpc-fantasy-award-2017

Die Preisträger werden auf der Role Play Convention in Köln bekannt gegeben.

JohnLackland

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Re: Roman - Nacht über Herathis
« Antwort #36 am: 08 Mai 2017, 16:14:00 »
Splittermond, das Märchenrollenspiel, legen Sie Brotkrumen aus und befreien Sie die Prinzessin aus dem Turm.

Weist du, ich bin froh das Splittermond Märchenhaft ist, den die Realität ist es oft nicht so sehr und ich sehe gerade das als große Stärke des Settings. Mir gefällt das und ich feu mich auf viele weitere Romane. Was ich an deiner Kritik nicht verstehe ist, was du dir wünschst, also so mal Konkret. Ich muss gestehen, ich kenn keinen Rollenspielroman, auch nicht die von DSA oder Shadowrun die ich als Hochliteratur bezeichnen kann, nichtmal die Kiesow Romane. Der Roman will unterhalten und nichts anderes ist der Anspruch.
« Letzte Änderung: 08 Mai 2017, 16:37:17 von JohnLackland »
Spielst du schon oder diskutierst du noch über die Regeln?

von Thurgau

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Re: Roman - Nacht über Herathis
« Antwort #37 am: 01 Jun 2017, 01:49:48 »
Möchte herzlich zum Award an der RPC gratulieren.

Gonzo

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Re: Roman - Nacht über Herathis
« Antwort #38 am: 01 Jun 2017, 09:45:19 »
Möchte herzlich zum Award an der RPC gratulieren.
Finde ich klasse, so ist das Thema Splittermond-Romanreihe gut eingeschlagen und man auf weitere Lektüre hoffen.