Autor Thema: Wieviel Geld ist wieviel Wert?  (Gelesen 2657 mal)

Quendan

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Re: Wieviel Geld ist wieviel Wert?
« Antwort #45 am: 19 Okt 2016, 11:09:02 »
Einige Angaben wären tatsächlich hilfreich, denn theoretisch sind ja auch mittellose Chars möglich, die dann wirklich jedes Essen, jede Übernachtung und auch alle anderen Ausgaben direkt bezahlen müssen.

Und genau dafür sind die Angaben im GRW auf S. 192 da. :)

Welf Jagiellon

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Re: Wieviel Geld ist wieviel Wert?
« Antwort #46 am: 19 Okt 2016, 11:26:32 »
Und genau dafür sind die Angaben im GRW auf S. 192 da. :)

Oh, ich hatte die generischer in Erinnerung, als sie tatsächlich sind - die Beispiel-Spalte macht es schon recht konkret.

Blizzard

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Re: Wieviel Geld ist wieviel Wert?
« Antwort #47 am: 07 Jun 2017, 10:57:47 »
Also erstmal cool, dass es einen solchen Thread bereits gibt (wobei ich mir das fast schon gedacht habe). Die Antworten hier haben mir doch schon ziemlich weitergeholfen, weil ich zuweilen auch noch das Problem hatte, wie ich das Geld bzw. dessen (abstrakte)Wertigkeit ein-und zuordnen sollte. Das ist vor allen Dingen, wie ich jetzt in der letzten Zeit festgestellt habe, eine Frage, die Spieler häufig am Anfang stellen. Ich hab dann anfangs auf die Frage hin, ob die 4L Startkapital der Archetypen viel Geld wären,  " Ein lorakischer Arbeiter verdient im Monat zwischen 3-5 Lunare"-und lag damit wohl gar nicht so falsch. ;D Ich meine jetzt weiß ich-auch dank des Threads hier- es noch besser bzw. detailierter, aber das erschien mir damals mit den wenigen Infos, die ich zum Thema Geld/Währung hatte, plausibel. Frei (abgekupfert) von Dagobert Ducks Gesetzt der freien Markwirtschaft: "Wer den Tellar nicht ehrt, ist des Lunars nicht wert."

Dazu ne Frage: Die besagten 4L Startkapital bei den Archetypen: Findet ihr das angemessen? Zu viel? Zu wenig?

Und ich muss sagen, dass ich es gut finde, dass SpliMo da nicht allzu sehr oder allzu übertrieben wirtschafssimulationistisch vorgeht oder ausgelegt ist (Stichwort: Return of da Hartwurst). Andererseits hätte ich ein kleines, erläuterndes Beispiel zu dem Thema-grade auf S.193- nicht schlecht gefunden. Denn die Tabelle auf S.193 sagt ja eigentlich, was die jeweilige Dienstleistung im Normalfall/Durchschnitt kostet. Und davon auf einen Monatsverdienst eines Schreiners z.B. zu schließen war für mich zunächst nicht unbedingt naheliegend.

Gonzo

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Re: Wieviel Geld ist wieviel Wert?
« Antwort #48 am: 07 Jun 2017, 11:12:43 »
Wir setzen oftmals unser kapitalistisches Weltbild an, denn man muss bedenken das früher nicht zwingend ein Arbeitslohn gegeben war sondern Kost und Logis schon oftmals genug des Lohns waren und man für eine Ausbildung zB auch noch zahlen musste etc.

Und ich muss sagen, dass ich es gut finde, dass SpliMo da nicht allzu sehr oder allzu übertrieben wirtschafssimulationistisch vorgeht oder ausgelegt ist (Stichwort: Return of da Hartwurst). Andererseits hätte ich ein kleines, erläuterndes Beispiel zu dem Thema-grade auf S.193- nicht schlecht gefunden.
Ich bin auch kein Fan von "Kiepenkerlen und Co." aber für eine komplexere Weltbeschreibung würden Details zum Handel und Alltagsgeschäften schon helfen. Darf halt nicht plötzlich zur Basis des Spiels werden aber fürs Hintergrundverständnis sicherlich hilfreich.
« Letzte Änderung: 07 Jun 2017, 11:15:00 von Gonzo »

TrollsTime

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Re: Wieviel Geld ist wieviel Wert?
« Antwort #49 am: 07 Jun 2017, 15:28:49 »
Unterschiedliches Vermögen kann interessant sein, bleibt in der Praxis aber nach meiner Erfahrung vor allem deshalb oft unbeachtet, weil es eben keine konkreten Aussagen dazu gibt, was jetzt genau auf welcher Stufe Vermögen "inklusive" ist. Ich für meinen Teil handhabe das auch eher intuitiv und situativ. Die meisten Charaktere, mit denen ich so zu tun habe, haben Vermögen 1 oder 2, was dafür sorgt, dass sie für die meisten alltäglichen Dinge nichts bezahlen müssen. Ein Charakter mit Vermögen 0 oder sogar mit einem negativen Wert ist mir zumindest noch nicht untergekommen.

Ich hab letztens auf der Fahrt auf einer Luxusgaleasse umfangreich mit Stand, Rang, Ansehen und Vermögen gespielt.
Der Vermögendste musste den sauteuren Preis nicht bezahlen, dafür galt er als "neureich", sprich: Er wurde zwar an jeden Tisch gelassen, aber hinter seinem Rücken wurde getuschelt.
Derjenige mit hohem Rang (Offiziere sind immer gerne gesehen) oder gar hohem Stand wurde als seinesgleichen von den Schnöseln anerkannt, während sich um den mit lediglich hohem Ansehen eine interessierte Traube bildete und er herumgereicht wurde wie ein Exot.
Und für unseren Wasserpriester, der in der Runde fast den besten Ruf hat, war immer keine Liege frei, der Ober kam nur mit Verzögerung undundund.
Sollte aber ein Beispiel sein für "Ihr seid im Umfeld von Edelleuten und die Kotzen euch an!"
Das ganze geht natürlich auch sanfter und zuvorkommender.
Quendan zu TrollsTime: "Du musst nicht alle überzeugen!"