Autor Thema: Arwinger Burg  (Gelesen 6350 mal)

Finarfin

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #30 am: 23 Aug 2015, 20:50:23 »
So, das Archiv bzw. Dachgeschosslager ist fertig, ebenso der Spitzboden und die Turmspitze:






Finarfin

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #31 am: 23 Aug 2015, 22:35:44 »
Ich habe die Mauer dünner gemacht aus Gründen der Statik und die Treppe eingefasst, immerhin sind wir hier nicht bei StarWars.


Finarfin

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #32 am: 24 Aug 2015, 08:45:54 »
So, nächster Schritt, der Bergfried, anschließend mache ich mich an die Burgkapelle, was ich dann mit Schmiede u.ä, zum Inneren Hof gestalte. Dem wird sich dann der Vorhof mit den ganzen Wirtschaftsgebäuden anschließen.

Finarfin

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #33 am: 24 Aug 2015, 11:07:18 »
Das Erdgeschoss des Bergfrieds:



Der Bergfried steht etwas erhöht auf einem Felsen o.ä., so dass dieses EG auf einer Höhe mit dem 1. OG des Palas steht.

Hm, ich überlege gerade, ob das nicht auch ein gutes Verlies wäre ... oder wegen der Verteidigungsaufgabe des Bergfrieds - immerhin ist er die letzte Zuflucht - nicht besser als Vorratslager.

Der Eingang kommt dann ins 1. OG, wobei ein zweiter Zugang im 2. OG vom Palas aus liegt. Ins 1. OG also der Lieferanteneingang.

Nevym

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #34 am: 24 Aug 2015, 12:37:12 »
Wenn Verlies, dann geht damit noch eine Etage tiefer.
Ich richte mich da idR nach:
Zitat von: WIKIPEDIA - Verlies
https://de.wikipedia.org/wiki/Kerker#Verlies

Verlies
Ein Verlies war im Mittelalter ein burg- oder stadteigener Kerker, meist in (fensterlosen) Kellerräumen oder im untersten Teil einer Festung (Kasematten), eines Turmes (Bergfrieds). Oft war es nur durch die Decke über eine einzige Öffnung, ein so genanntes Angstloch erreichbar. Das niederdeutsche Wort Verlies ist mit „verlieren“[1] verwandt und gelangte im 18. Jahrhundert in die Schriftsprache. Eine frühere Bedeutung ist Verlust (niederl. verlies) und später „sich verlieren“, für andere unsichtbar werden.
Vor allem den Bildern aus dem Medienbereich.
Mittelerweile ist mir die "Zellenvorstellung" nicht mehr "vertretbar" genug.

Im EG des Bergfrieds könnten allerdings ein paar Wände nicht schaden.
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Re: Arwinger Burg
« Antwort #35 am: 24 Aug 2015, 15:54:55 »
Dann werde ich noch ein Kellergeschoss darunter bauen, muss ja nur ein rechteckiges Loch darunter sein ... passt zu den Eindrücken aus "Robin of Sherwood", was ich z.Z. schaue.

Nevym

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #36 am: 24 Aug 2015, 16:48:42 »
Die Verlies aller mittelalterlichen (/fränkischen) Burgen die ich so kenne sind nicht mehr als Löcher, kaum mehr als kleine Kavernen unter dem Boden.
Dunkel, dreckig, väkalienverseucht und oft auch einfach der Horror, wenn ich mir vorstelle, daß dort Menschen jahrelang existieren mußten....
Aus dem Spätmittelalter/beginnender Neuzeit hab ich dann noch was von "Festungshaft" im Kopf, sowas ala "GRaf von Monte Cristo"/ "DerMann mit der eisernen Maske"...
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Re: Arwinger Burg
« Antwort #37 am: 24 Aug 2015, 20:35:41 »
So, EG des Bergfrieds, mit Eingang zum Loch:



https://picload.org/view/pgggowg/bergfriedeg.jpg.html

Und das 1. OG mit Eingang und stark gesichertem Eingang:



https://picload.org/image/pggglgr/bergfried1.jpg

Mein üblicher Imagehoster funzt gerade nicht, deswegen ... das hier

Finarfin

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #38 am: 25 Aug 2015, 07:24:23 »
So, er funzt wieder, also mit vernünftigen Vorschaubildern:



Ich habe die inches per unit erhöht, so dass die Texturen nun kleinschrittiger wurden, wie man sieht.

Finarfin

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #39 am: 25 Aug 2015, 11:38:33 »
Ich habe die Geschosse umbenannt, das bisherige EG werte ich nun doch, parallel zum 1. OG des Palas, mit dem es auf einer Höhe liegt, als 1. OG, da ja noch das Loch ins tatsächliche EG in den Fels gehauen werden wird.

Damit ist das (neue) 3. OG fertig:


Wände habe ich noch nicht eingezogen, da ich mir deren Funktion bei einem Bergfried kazum vorstellen kann: Dort wird Zeug gelagert, ansonsten soll der doch nur och und massiv sein, konkrete Zimmer sind dann wohl eher überflüssig, zumal ich bei den Bergfrieden, die ich bisher gesehen habe, auch nie mehr als einen Raum pro Etage bemerkt habe.

Die Bodenklappe im "Norden" ist übrigens direkt über der Eingangsschleuse im 2. OG, so dass dort die Eindringlinge nicht nur von links und rechts, sondern auch von oben beschossen werden (oder bei der Bodenklappe ggf. übergossen werden). Sollte eine Todesfalle werden.
Die Eingangsschleuse im Osten bekommt auch noch eine Etage darüber eine Pechnase. Dies werden ohne Flugfähigkeit die einzigen Zugänge sein, da die Schießscharten ja nur 25 cm breit sind.
Das Ding sollte sicher sein, man kann es nur aushungern. ... ich frage mich, wie man noch eine Zisterne einbaut ... am besten im Dachgeschoss, oder?

Nevym

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #40 am: 25 Aug 2015, 14:12:57 »
[...]
Wände habe ich noch nicht eingezogen, da ich mir deren Funktion bei einem Bergfried kaum vorstellen kann: Dort wird Zeug gelagert, ansonsten soll der doch nur och und massiv sein, konkrete Zimmer sind dann wohl eher überflüssig, zumal ich bei den Bergfrieden, die ich bisher gesehen habe, auch nie mehr als einen Raum pro Etage bemerkt habe.[...]
Das Ding sollte sicher sein, man kann es nur aushungern. ... ich frage mich, wie man noch eine Zisterne einbaut ... am besten im Dachgeschoss, oder?
Naja, auch der Bergfried wurde in Friedenszeiten aktiv genutzt und war mehr als nur Lager, bzw. durch die zugangsbeschränkungen sogar eher ein schlechtes Lager....
Brunnen / Zisterne:
Soweit ich mich erinnere, waren das eher Bauten der allgemeinen Burg. Im Bergfried selbst gab es sowas nicht - und technisch gesehen gab es mMn nie eine Zisterne unter dem Dach sondern entweder Im Burghof oder unter/In einem Gebäude. Für mich böte sich also an, die Zisterne parallel zum Loch/Verlies einzubauen - noch cooler aber wäre ein natürliche Höhle unter der Burg, die durch einen (Brunnen)Schacht mit dem Berfried verbunden ist...
Ich sehe shcon, langsam wirds voll in dem Bau  ::) ;D
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Re: Arwinger Burg
« Antwort #41 am: 25 Aug 2015, 20:12:45 »
Das mit der Zisterne neben dem Loch gefällt mir.

Der Wikipedia-Artikel sagt zum Bergfried übrigens, dass er unbewohnt war, also eine reine Wehranlage.

Ich lasse es erst einmal so, wenn mir sinnvolle Innenräume einfallen, kann ich ja noch Holzwände einziehen.

Finarfin

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #42 am: 25 Aug 2015, 21:38:37 »
4. OG im Rohbau fertig.

Ich weiß noch nicht, wo genau ich die Treppe zum 5. OG hinbauen soll. Eigentlicht wäre jetzt die Ostmauer dran, aber dort brauche ich die Schießscharten, um den Weggang vom Palas aus unter Beschuss zu nehmen.


Nevym

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Re: Arwinger Burg
« Antwort #43 am: 26 Aug 2015, 14:21:30 »
[...]Der Wikipedia-Artikel sagt zum Bergfried übrigens, dass er unbewohnt war, also eine reine Wehranlage.
Hab ich dann auch noch gelesen und es erstaunt mich umso mehr, da ich's von den fränkischen Burgen her anders kenne, da war der "Bergfried/größte Turm einer Burg mWn zumindest genutzter Bau, als Wohnbau, LAger, Kasernenbau und andere Zwecke.
Für mich macht es einfach keinen Sinn, ein solches Bauwerk ungenutzt zu lassen... Und die "Repräsentationserklärung" auf Wiki kann ich nicht nachvollziehen, wenn man die Kosten eines solchen Bauwerks und die anderen Aussagen (bzgl. Belagerung/Burg, Wehrbauten) bedenkt.
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Re: Arwinger Burg
« Antwort #44 am: 26 Aug 2015, 17:48:01 »
Ich denke, dass ich das Ding u.a. als Hochsicherheitslager z.B. für Waffen, nutzen werde. Die Kriegsknechte dort unterzubringen, macht auch Sinn.