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Nachrichten - Shednazar

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@Shednazar

Du hast Recht, da habe ich Quatsch geschrieben (ich meinte nicht Manöver sind kontinuierlich, sondern Bewegungsaktionen). Ich hab jetzt nochmal alles durchgelesen und habe glaube ich jetzt erst gemerkt, worum es eigentlich geht. Also hier mein hoffentlich konstruktiverer Beitrag:

Vorstürmen benötigt einen gewissen Anlauf, den man sich aber mit einer Freien Bewegung holen kann. Leider steht im Regelwerk (meines Wissens) nirgendwo (vielleicht ja doch?), ob eine Freie Bewegung eine sofortige oder kontinuierliche Aktion ist. Ist es eine sofortige Aktion, gibt es nach meiner Einschätzung keine Möglichkeit, da als Gegner zwischen zu grätschen (also zu einer Reaktion zu zwingen), da sowohl die Freie Bewegung als auch der folgende Angriff sofortige Aktionen und nicht unterbrechbar sind (ein bereithaltender Gegner kann den Gegner also entweder vor dem Loslaufen erwischen oder eben nach dem Angriff). Wenn die Freie Bewegung eine kontinuierliche Aktion ist (wie alle anderen Bewegungshandlungen auch, schließlich ist sie unter dem Oberbegriff "Bewegungshandlungen" aufgeführt), kann man dabei natürlich unterbrochen werden. Ich tendiere zur letzteren Auslegung und sehe auch nichts, was logisch dagegen spräche: Wenn die Voraussetzung für ein Manöver nicht (mehr) gegeben ist, ist sie eben nicht gegeben. Wenn man sich dem Gegner mit einer Laufen- oder Sprinten-Aktion nähert, stellt sich die Frage für mich nicht -  die ist natürlich unterbrechbar, womit die Voraussetzung für das Manöver wegfiele.

LG

Kein Problem, kann passieren. ; )

Freie Bewegung: Diese als kontinuierliche Aktion zu deklarieren würde zwar zu den anderen Bewegungsaktionen passen, stimmt schon, aber macht für mich keinen Sinn. Freie Bewegung findet ja statt mit einer anderen Handlung. Wenn ich eine freie Bewegung mache im Zuge eines Nahkampfangriffs - wo soll da meine sofortige Aktion (Nahkampfangriff) oder meine freie Bewegung unterbrochen werden können? Wenn ich mit WGS 6 eben 6 Ticks benötige, ist die freie Bewegung ja inkludiert. Und es bleibt bei einer gesamten sofortigen Aktion.
Insoferne würde das auch nichts am Manöver ändern. Nahkampfangriff inkl. freie Bewegung plus Manöver, das im Zuge dessen angesagt wird, bleibt eine sofortige Aktion.

Und auch was das Unterbrechen der Bewegungsaktion (also Laufen, Sprinten etc.) betrifft: Ok, wird unterbrochen, soweit so klar. Aber: Der Text "Wenn der Abenteurer vor einem Nahkampfangriff mit diesem Manöver mindestens 2 m Anlauf in gerader Linie hatte (egal auf welche Weise)..." bezieht sich meiner Meinung nach ja nicht, ob die Bewegungsaktion davor unterbrochen wurde oder nicht, sondern nur, ob es mindestens 2 m waren. Ja, waren es, und dann hat der gegnerische Angreifer mich unterbrochen. Für mich heißt das, dass ich das Manöver auch anwenden kann. Das Manöver ist ja nicht Teil der kont. Bewegungsaktion, sondern Teil der sofortigen Aktion Nahkampfangriff. Zumindest lt. Regeln, so wie ich sie verstehe.

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Nun, es gibt da durchaus zwei Situationen, in der du recht hast:

1. Der Gegner beherrscht "Koordiniertes Ausweichen", dann unterbricht er seine "Laufen"-Aktion nicht.

2. Der Gegner benutzt eine freie Bewegung, diese kann man nicht unterbrechen.

Ok, die Ausnahmen sind mir bewusst. Um die geht es mir aber nicht. V.a. da es mir ja um das Manöver selbst geht. Und das ist ja keine kontinuierliche Aktion.
Eine Aktive Abwehr nach der Bewegung unterbricht ja auch meine kontinuierliche Aktion nicht (die Bewegung) und schon gar nicht die sofortige Aktion des Angriffs (inkl. Manöver).


Zitat
Das hängt von euren Positionen auf der Tickleiste ab. Wenn der Gegner dich mit "Laufen" bei Tick 10 erreichen würde und du bist vorher an der Reihe, könntest du zum Beispiel ansagen: "Ich halte mich bereit, ihn anzugreifen, sobald er in Nahkampfreichweite ist."

In diesem Falle würde nämlich dein Angriff vor dem Ende seiner Bewegungsaktion durchführen und er muss seine Entschlossenheitsprobe ablegen. Allerdings kann der Gegner dann vorher ansagen, dass er abstoppt.

Hmm. Das leuchtet mir nicht so ganz ein. Meine Bewegung würde vielleicht dadurch gestoppt werden, ja. Aber wenn ich danach einen Nahangriff starte, gilt die Bewegung davor ja trotzdem für das Manöver vorstürmen, soweit ich das sehe (siehe "Wenn der Abenteurer vor einem Nahkampfangriff mit diesem Manöver mindestens 2 m Anlauf
in gerader Linie hatte (egal auf welche Weise)..."
).

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Damit fällt das Manöver aber eben explizit aus der üblichen Regelung für kontinuierliche Aktionen heraus und stärkt es, zumindest meiner Meinung nach, unnötigerweise noch weiter (alle anderen Manöver kann man durch die selben einfachsten Mitteln, z.B. die Aktion des Gegners einfach unterbrechen, verhindern). Bei welchem anderen Manöver erhält man denn für einen Erfolgsgrad 3+ Schaden auf den Angriff? Ich kann die "Vorstürmen ist so schwach"-Fraktion (ein Manöver namens Sturmangriff gibt es bei Splittermond nicht) nicht ganz verstehen.

Ähm, ist es nicht so, dass alle Manöver eben keine kontinuierlichen Aktionen sind? Und eben deshalb meiner Meinung nach auch Vorstürmen nicht als einzige Ausnahme (also als kont. Aktion) gewertet werden sollte.

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Erstmal danke! : )

Genau, Shednazar. Zwingst du einen Gegner zu einer Reaktion, hat er abgestoppt und kann nicht mehr Vorstürmen ansagen.

Puh, ok, also auch bei einer Aktiven Abwehr. Klingt eigentlich logisch, keine Frage.
Ich hake aber trotzdem nach, mit Verlaub: Im Text zu Vorstürmen steht ja "Wenn der Abenteurer vor einem Nahkampfangriff mit diesem Manöver mindestens 2 m Anlauf
in gerader Linie hatte (egal auf welche Weise)..."
- insoferne war meine Auslegung, dass dies ja der Fall wäre, selbst wenn nach dem Anlauf noch eine Reaktion in Form einer Aktiven Abwehr stattfinden, diese also das Manöver nicht unterbinden würde. V.a. da ja das Manöver erst angesagt werden muss, wenn der Nahkampfangriff stattfindet.

Zitat
Außerdem kann er auch bei Kontinuierlichen Aktionen unterbrochen werden. Misslingt ihm seine Entschlossenheitsprobe, wurde er aufgehalten und verliert sein Momentum.

Ok, aber das bezieht sich ja dann auf die kontinuierliche Bewegungsaktion. Die kann unterbrochen werden, klar. Aber das wäre ja nur durch zB. einen Fernangriff möglich. Danach hätte der Charakter ja wieder die Möglichkeit auf den Gegner weiter loszulaufen (oder freie Bewegung, je nachdem wie weit er noch entfernt ist) und dann eben das Manöver anzuwenden. Oder?


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Kann man das Manöver "Vorstürmen" in irgendeiner Weise stoppen bzw. unterbrechen (wobei sich unterbrechen dann wohl auf die kontinuierliche Aktion Laufen oder dergleichen beziehen würde)?

Ergänzend dazu, bezugnehmend auf diesem alten Post von A.Praetorius - siehe unten: Was gilt als "etwas zwischendrin machen"?
Wenn mein vorstürmender Charakter von seinem Angreifer zu einer Aktiven Abwehr genötigt wird, weil er von diesem zuvor angegriffen wird (zB. weil dieser seine Aktion bereitgehalten hat), würde das somit das Manöver "Vorstürmen" unterbinden? Da der Charakter nach dem Laufen ja nicht sofort angreift, sondern "etwas zwischendrin macht"?

Zitat
Oder steckt dahinter der Gedanke, dass vor der Kombo (Freie Bewegung/Angriff per Manöver Vorstürmen) noch eine normale Bewegungshandlung Laufen oder Sprinten liegen kann, die ebenso wie die Freie Bewegung als Anlauf gilt?

Das war der eigentliche Gedanke. Jetzt weiß ich wieder, was ich noch klarer formulieren wollte... :(.

Rein formal benötige ich um den Bonus aus Vorstürmen zu bekommen:
- eine nicht näher definiert große Freie Bewegung (Ich darf nicht bereits am Gegner stehen)
- min 2 Meter Anlauf in gerader Linie.

Ich kann auch mit meiner Laufen Aktion mich auf 1,4m annähern und dann wenn ich dran bin ein Vorstürmen ansagen. Wenn ich dabei natürlich vorher gestoppt werde oder was anderes zwischendrin mache, kann ich auch das Manöver nicht ausführen.

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Da es letztens bei uns ein Thema war (Kampf auf einem Baumstamm über einem Bach à la Robin Hood und Little John), wie würdet ihr "ausreichend Platz" bei der Akrobatik-Meisterschaft "Ausweichen" auslegen? Bzw. wann würdet ihr die Meisterschaft, also deren Bonus auf VTD nicht geben?
Im Text heißt es ja "Die Verteidigung des Abenteurers erhöht sich [...], wenn [...] ihm ausreichend Platz zur Verfügung steht."

Um beim Beispiel von oben zu bleiben, könnte man einerseits sagen, dass nicht genug Platz zum Ausweichen wäre - der Charakter kann nur vorwärts und rückwärts gehen, aber eben nicht großartig ausweichen.
Andererseits könnte man aber auch zB. sagen, dass er ja sehr wohl vom Oberkörper her zur Seite ausweichen kann, auch einen Schritt vor oder zurück machen, sich gar zur Seite drehen, sich ducken, etc., etc.

Ich tu mir da echt schwer einen Grund zu finden, wann nun die Meisterschaft nicht zum Zuge kommen könnte. Es sei denn der Charakter steht umzingelt vor 3 Kämpfern an eine Wand gepresst oder zwängt sich durch einen engen Spalt... (oder der Meister will grad nicht, dass die MS zum Zuge kommt ; )

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Aber so ist es doch in der Realität auch - aus einem einmal angeschafften Fiat mit Ausstattung x lässt sich kein Golf mit Ausstattung y zaubern. Ein "Umschmieden" wäre für mich (und ich denke auch unsere Gruppe) zu sehr high fantasy.

Nunja, das sehe ich etwas anders. Darum auch meine ursprünglich gestellte Frage, ob das auch (zumindest theoretisch)  in der Realität machbar wäre. Klar, das mit dem Auto ist schwierig. Aber da könnte man auch nachträglich noch einen anderen Motor einbauen lassen oder irgendwas tunen und müsste sich - wenn man sich damit auskennt - nicht ständig ein neues Auto kaufen, wenn man nur eine Verbesserung haben möchte. Klar, aus einem Fiat Punto wird kein Ferrarri. Aber ich will ja aus meinem Falkaa keinen Wurfdolch schmieden.

Um ein Schwert nachträglich schärfer zu machen und somit ein +1 auf Schaden zu geben, das klingt jetzt für mich sehr wohl umsetzbar - und keinesfalls nach High Fantasy.
Aber wie gesagt, ich kenn mich mit dem Schmieden von Waffen nicht aus, vielleicht ist das ja ein Ding der Unmöglichkeit (was ich nicht glaube).

Edit: Da war Cherubael schneller... ; )

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So funktioniert das aber nicht.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Man macht das Geschäft bei einem Händler, dann wird man wohl eher die Grundpreise verrechnen und dann feilschen, oder man macht es bei verschiedenen Händlern und rechnet es einzeln.

Dann:
Folgendes dürfte passiert sein, wenn wir von einem Gegenstand mit einem Grundwert von 10 Lunare ausgehen:
1. Verkauf eines Q1-Gegenstandes:
Der Ausgangspreis des Gegenstandes auf Q1 ist 25 Lunare. Um ihn zum vollen Preis verkaufen zu können, braucht der Abenteurer 10 EG. Er kann durch die Diplomatie-Meisterschaft "Feilscher" 2 EG sparen, dann sind es nur noch 8 EG.
Bei entsprechenden Erfolg erhält der Abenteurer also 25 Lunare, normalerweise wären es nur 12,5 Lunare.

Nope. Erstmal spart Feilscher nicht EG, sondern senkt den Preis pauschal um 10%. Das kann man aber nur beim Kaufen verwenden, nicht beim Verkaufen. Außerdem braucht man nicht 10 EG für die 50% sondern nur den Erfolg (5%) mit 9EG (45%).
Der Basispreis ist 25/2 = 12,5 Lunare. Wenn der Händler Feilscher hat, was wohl üblich ist, dann sind das sogar nur 11,25, die können dann um 50% erhöht werden: 11,25*1,5 = 16,875
Du kannst es NIE zum vollen Preis verkaufen.

Zitat
2. Einkauf eines Q2-Gegenstandes:
Der Ausgangspreis des Gegenstandes auf Q2 wäre 40. Der Abenteurer kann den Preis maximal auf die Hälfte, als 20 Lunare senken. Auch dafür benötigt er 10 EG, bzw. 8 EG mit "Feilscher".
Bei Erfolg erhält der Abenteurer die Ware für nur 20 Lunare.

Fazit: Insgesamt hat der Abenteurer einen Gewinn von 5 Lunaren gemacht.
40L*0,9 (Feilscher) = 36L
36L * 0,5 (max. Feilschen-Bonus) = 18
18-16,875 = 1,125
Er muß also 1,125L draufzahlen, wenn er bei zwei verschiedenen Händler jeweils richtig gut in der vergleichenden Probe abschneidet.

Bei ein und demselben Händler ist es eher so, daß die 11,25 mit den 36 verrechnet werden als Grundpreis = 24,75 und da dann mit einer super Feilschen-Probe bei 12,375L Zuzahlung rauskommt.

Warum muss der Händler Feilscher haben? Und was sollte ihn das beim Verhandeln mit dem Charakter bringen? ("Die Preise bei Händlern sind für den Abenteurer
um 10 % gesenkt.")
Ich käme somit beim Beispiel 1 auf 18,75 Lunare (12,5 die Hälfte von 25 L, plus max. die Hälfte durch Gelungene Probe plus 9 EG, also 6,25, sind insgesamt 18,75L).
Beim Beispiel 2 käme er also auf 18. 18 - 18,75 = -0,75, er bekommt also 75 Telare noch zurück.

Nicht ganz so viel Gewinn wie bei SeldomFounds Beispiel, aber immerhin.

Und was das "so funktioniert das aber nicht" betrifft: Es sollte heißen, es kann so funktionieren, warum auch nicht. Man kann sein Schwert verkaufen. Punkt. Und danach gibt man sein QS2 beim selben Händler in Auftrag und bezahlt bei Erhalt der Ware.
Wahrscheinlicher oder öfter angewandt wird aber wohl deine Methode, keine Frage.

Abgesehen davon, wäre es aber sowieso einfacher, wenn die Frage einfach der OP selbst beantwortet. ; )

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Meine Faustregel ist:  Q1-Gegenstände können auf Q2 und Q3 verbessert werden. Q2 und Q3-Gegenstände können auf Q4 verbessert werden. Aber nur ein Q4-Gegenstand kann auf Q5 oder Q6 verbessert werden. Über Q6 sind keine Verbesserungen möglich, wenn nicht außerordentliche Umstände vorliegen. Natürlich kann man dann einen Gegenstand erst auf Q4 verbessern und dann auf Q6.

Das finde ich eine sehr gute Überlegung! Danke.

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Relikte sind unproblematischer - meiner Meinung nach - da Du dafür ja in Reliktpunkten zahlst, also in gewisser Weise dreifach:
  • Voraussetzung für Steigerung Relikt: Also Tat, Beschaffung besonderes Material ..
  • Erfahrungspunkte für Steigerung
  • Normale Kosten

Danach ist es eine Frage einen guten Schmied zu finden dem man so eine besondere Waffe anvertraut - und ja - ich würde definit die allermeisten Verbesserungen zulassen - denn sie sind im Vergleich zu anderen Ressourcen "eher harmlos".

Stimmt, man zahlt ja in Relikt- bzw. Erfahrungspunkten, daran hab ich grad gar nicht gedacht. Insoferne erübrigt sich meine Zusatzfrage eigentlich auch schon wieder. Danke ; )

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Erstmal danke für die zahlreichen Antworten.

Es geht mir primär um mondäne Gegenstände bzw. Waffen, also keine Relikte, die aber eben eine höhere Qualität besitzen. Also ein "normales" Langschwert QS4 zB., das ich eben einem (guten) Schmied in die Hand drücken wollen würde, der es nachträglich verbessert.
Bei Relikten würde ich das natürlich anders sehen und da - zumindest wenn es sich um Legendäre Kräfte handelt - eben nicht einfach damit zu einem Meisterschmied/-verzauberer gehen können.

Wenn wir aber schon dabei sind: Wie würdet ihr dann das nachträgliche Verbessern von Relikten handhaben, wenn es sich um "normale" Verbesserungen handelt?
Also wenn ihr das bei normalen Waffen erlaubt, von zB. QS3 auf 4 von einem Schmied verbessern zu lassen, würdet ihr das dann auch bei Relikten zulassen, soferne es sich eben um zB. die Verbesserung "Erhöhter Waffenschaden" handelt?


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Ich kenn mich mit der Herstellung von Waffen nicht wirklich aus, darum weiß ich nicht, wie realistisch dies ist - auch habe ich dazu in Splittermond nichts gefunden (muss also davon ausgehen, dass dies nicht möglich ist), dennoch aber:
Muss man jede Waffe neu schmieden lassen? Oder wäre das Umschmieden von Waffen (also das nachträgliche Erhöhen einer Qualitätsstufe zB. von 4 auf 5, also eine zusätzliche Verbesserung hinzufügen) möglich?

Also dass man das liebgewonnene Langschwert auf QS4 nicht verkaufen und/oder einschmelzen lassen muss, wenn man irgendwann das nötige Geld für und das Verlangen nach einer besseren Waffe hat, sondern man es nachträglich auf QS5 verbessern bzw. umschmieden lassen kann? Natürlich nicht mit einfachen Aufschlag für die nächste Qualitätsstufe - in dem Fall 60 Lunare - das ganze müsste selbstverständlich mehr kosten. Wobei es mir hierbei darum geht eine zusätzliche Verbesserung hinzuzfügen - wobei die Waffe gleich bleiben soll (das Langschwert bleibt also Langschwert und wird kein Säbel).
Mir ist auch bewusst, dass es nachträgliche Verbesserungen in den Mondstahlklingen gibt. Aber die beziehen sich ja mehr auf ein nachträgliches Feintuning. Zumindest sehe ich das so.

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Nein, denn meine Meinung nach ist "improvisiert" ist nicht mit "primitiv" gleich zu setzen. Ich würde einfach davon ausgehen, dass der Gegenstand komplett umgeschmiedet werden muss und damit faktisch zu einer anderen Waffe wird.

Aus einem Dolch wird ein Wurfdolch.
Aus einer Sense wird eine Sturmsense.
Aus einer Peitsche wird eine Kriegspeitsche.

Ich wollte "Primitiv" auch nicht mit "Improvisiert" gleichsetzen, es war mehr als Beispiel bzw. Anregung gedacht. Und gerade darum, da es ja die Meisterschaft Improvisation schon gibt, war die Überlegung, ob dies nicht auch von einer technischen bzw. Herstellungsseite aus möglich wäre - ohne gleich die Waffe in eine völlig andere Gattung umschmieden zu müssen. Also primär am Beispiel Dolch, weil der ja genau das exakte Gegenstück zum Wurfdolch ist (und man mit der Meisterschaft Improvisation auf die gleichen Werte kommt - anders als zB. bei Sense/Sturmsense und Peitsche/Kriegspeitsche).

Grundsätzlich sehe ich darin kein Problem darin, er wäre innerweltlich quasi die Weiterentwicklung des Gegenstands als tatsächliche Waffe oder eben im Falle des Dolches eines verbesserten Waffentypus. Dieser hat ja nur als Wurfwaffe "Improvisiert".

Wenn man jetzt "nur" das Merkmal runter nimmt, ändert sich ja an den Werten erstmal nix, das hieße das das Ding eigentlich nur schlechter wird, weil man jetzt nichtmalmehr den "Nachteil" der schlechteren Werte der Improvisierten Waffe mit Hilfe der Meisterschaft ausgleichen kann. Daher denke ich, willst du die Meisterschaftsboni -1 Tick und +2 Schaden dann quasi integrieren.
Die -1 Tick und +2 Schaden sind natürlich deutlich mächtiger, als nur gegen Rüstungen die nicht selbst "Primitiv" sind -2 Schaden, das sollte sich dann auch in den Qualitätskosten Wiederspiegeln.
Allerdings sind die Improvisierten Waffen alle derart gestaltet das sie mit der Meisterschaft ähnlich gut sind wie Normale Waffen, daher wäre es also kein Balancing Problem, dass so umzusetzen.

Somit würde ich Qualitätskosten von 2 ansetzen.
Damit hätte man bei einfachen Improvisierten Waffen eine "normale" Waffe mit 2 Qualitätsstufen weniger zur freien Verfügung;
bei Waffen die nur in einer Führung "Improvisiert" sind eine eröhte Flexibilität ohne die Meisterschaft haben zu müssen.

Wie SeldomFound schreibt haben wir aber auch bei fast allen Waffen auch eine tatsächliche Waffen-Weiterentwicklung auch drin.

Du hast natürlich Recht, es ging mir um die erhöhte Flexibilität, ohne die Meisterschaft "Improvisation" haben zu müssen.
Der Vorschlag mit 2 Qualitätsstufen (da ja das Merkmal "Primitiv" nur 1 QS benötigt) klingt meiner Meinung nach auch vernünftig.

Das mit der Waffen-Weiterentwicklung stimmt, gerade bei den von SeldomFound angesprochenen Waffen, nur eben beim Dolch gibt es ja als exaktes Pendant den Wurfdolch - und umgekehrt - aber beide Waffen sind eben nur zur einen Hälfte improvisiert (was ja auch Sinn macht), und darum gerade für meine Fragestellung interessant.

Danke jedenfalls für eure Antworten und Vorschläge!

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Ich bleibe irgendwie beim Thema Dolch... ; )

In den Mondstahlklingen findet sich ja zB. die (Waffen)Verbesserung "Hochwertige Fertigung" (1 Qualitätsstufe), die bewirkt, dass ein Gegenstand das Merkmal "Primitiv" verliert.
Würdet ihr diese (oder eine ähnliche) Verbesserung auch zulassen, damit ein Gegenstand (zB. Dolch) das Merkmal "Improvisiert" verliert? (Die Nahkampf- bzw. Wurfwaffenmeisterschaft "Improvisation" gibt es dazu ja schon.)

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Hm, diese Interpretation ist mir zumindest nicht bekannt. Für mich als SL wäre "in der Hand" = "bereitgemacht", egal ob für Nahkampf oder Fernkampf. Ich will aber nicht ausschließen, dass es anderslautende Regeln gibt.

Sorry, ich muss meine Antwort von vorhin doch etwas revidieren (und sorry für das Kleinlichsein):
Die Optionalregel besagt ja, dass "Wenn ein Abenteurer eine Wurfwaffe schon kampfbereit in der Hand hat, [...] seine kontinuierliche Aktion Fernkampfwaffe bereitmachen einen Tick schneller [ist]."
Insofern würde ja nach (Optional)Regeln S.163 gelten, dass der kampfbereite und in der Hand gehaltene Dolch eben noch nicht bereitgemacht ist.

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