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Nachrichten - Xandila

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Yinan, auch wenn Quendan das jetzt klargestellt hat, und meine Interpretation damit eindeutig falsch ist, hast du mich trotzdem missverstanden:
Ich hab nicht damit sagen wollen, daß leere Felder nicht zählen, sondern daß ich, nachdem alle Leute auf einem Feld dran waren (und das wäre ja nach der Unterbrecheraktion auf Feld 3 der Fall gewesen), und kein weiterer mehr auf dem Feld steht, ich zum nächsten gehe (dort dann aber egal ob noch wer drauf ist oder nicht)

Und mal wieder vielen Dank an Quendan für die zügige Erklärung!

2
Wenn aber keiner mehr auf einem Feld ist, der noch dran wäre, weil alle von dem Feld schon fertig sind, ist es nicht mehr das aktuelle Feld. Und "aktuelles Feld" steht im Text ja noch vor "einreihen".

3
Sowohl warum die Seealben meiner Ansicht nach dafür weniger geeignet sind als auch was man als Begründung liefern kann, warum es doch so sein könnte, habe ich doch argumentativ begründet und mit letzterem dir ja auch Argumente in deinem Sinne und gegen meinen eigentlichen Standpunkt als Idee gegeben.
Wenn das nicht das ist, wie du dir eine inhaltliche Diskussion vorstellst, kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen.

4
Ok, also daß die Seealben so sein sollen, ist bei dir gesetzt, und du willst es nur logisch unterfüttern?

Naja, ich mag das Volk so wie es beschrieben ist, recht gern, zB mit den inneren Widersprüchen "freundlich, neugierig, offen, aber bitte nicht zu lange als Besuch bleiben, und ansiedeln schon gar nicht" bzw "Freiheit ist das Wichtigste, aber innerhalb der Gesellschaft eine strenge Hierarchie wie bei einer Schiffsmannschaft üblich"
Und wie schon erläutert, bieten sie auch meiner Meinung nach von dem, was sie mitbringen, erstmal keinen der Aspekte, die du ihnen gerne geben willst (außer den spitzen Ohren und der Langlebigkeit)
Insofern tue ich mich etwas schwer, da ihnen diese aufzupfropfen und das logisch zu unterfüttern.

Mögliche Ansatzpunkte, die ich aber trotzdem sehe, wo du Konflikte aufbauen kannst, sind zB die Inseln selber und daß dort Besucher nicht lange geduldet werden: was für die Alben ein Schutz und Rückzugsraum ist, kann für die Besucher nach versteckten Schätzen und Geheimnissen aussehen, die eifersüchtig gehütet werden, und die man daher unbedingt erlangen muß.
Oder die Hilfe der Genien der Inseln: Ist für ihre Nachbarn so eindeutig, daß der Schutz sich nur auf die Inseln erstreckt? Könnten die umliegenden Völker nicht auch denken, daß die Schiffe auch dadurch geschützt und verbessert sind, was sowohl Neid wegen des einfacheren Segelns als auch Furcht vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen bei Angriffen auf so ein Schiff hervorrufen kann.
Und für die Alben: sie haben sich ja eine neue Heimat gesucht, abseits des Landes, in dem sie von den Drachlingen versklavt wurden. Denkbar wäre für die also die Ansicht: Wie wenig Selbstachtung müssen Völker haben, daß sie freiwillig an den Städten ihrer Schande und Versklavung bleiben? Und daraus resultierend natürlich dann ein sehr herablassendes Verhalten.

@Xandila:
Der Vorteil/ der Gewinn dieser Überlegungen ist, dass meine Spieler auch eher Dark/Horror spielen und ihnen Splittermond häufig zu bunt und freundlich vorkommt. Es wirkt für uns dadurch so unwirklich, da es im echten Leben so viele all zu menschliche Konflikte und schlechte Eigenschaften existieren, die in SpliMo nicht vorkommen.
Natürlich kommen auch viele der Konflikte und schlechten Eigenschaften, die es in der realen Welt gibt, in Splittermond vor. Ein paar Beispiele von Arroganz gegenüber Fremden und Rassismus bzw Xenophobie habe ich doch anhand der anderen Albenvölker oben gerade beschrieben. Elend, Intrigen, Kriminalität, Hass, grausame Kulte, Kriege, hast du auch alles. Auch übernatürliche Wesenheiten, die dabei gerne mitmischen oder es sogar anheizen. Es ist nur eben keine Welt mit einer solch weltweiten düsteren Grundstimmung wie sie zB Warhammer hat.
Wenn für euch Splittermond primär bunt und freundlich ist, habe ich den Eindruck, ihr habt einige Abenteuer und Quellenbücher bisher euch noch nicht angeschaut :) Ich finde nämlich für fast jeden Buntheits- und Dünsternisgrad eine Ecke oder einen Plot.

5
Naja, er wollte Kommentare, ich hab seine Schlussfolgerungen kommentiert ;)

Facettenreicher, wie Discobutcher es vorhat, dadurch zu machen, finde ich persönlich es auch nicht, wenn man ein (oder mehrere) Albenvölker in der Form umgestaltet und das zum neuen Standard macht.
Es gibt vier sehr unterschiedliche Albenvölker, von denen manche sehr wohl eine Arroganz gegenüber anderen Völkern (oder sogar dem Rest der Welt) zeigen oder auch andere der Eigenschaften, die er gerne bei den Seealben haben will.

Arroganz - hast du bei den Schwertalben, die nicht nur auf andere Rassen, sondern auf alle Ausländer herabblicken, schließlich sind sie die wahren Lieblinge der Göttin; auch die Immersommeralben sind Auserwählte einer Göttin und grenzen sich dadurch bewußt von ihren Nachbarn ab
Vorbehalte ihnen gegenüber durch Neid - passt meiner Meinung nach auch besser zu den Schweralben als zu den Seealben: Streben nach Schönheit und Vollkommenheit, wodurch sie in vielem weiter, reicher, eleganter sind als ihre Nachbarn, dazu das Auserwählt sein von der Göttin; passt auch bei den Immersommeralben, die durch den ewigen Sommer ein so viel leichteres Leben haben als ihre windholter Nachbarn.
Isolation und dadurch Misstrauen und Elitedenken - hast du bei den Immersommeralben, die teils sogar ihren engen Verwandten den Winteralben den Zutritt zu ihrem Wald verwehren, und es nicht immer gern sehen, wenn einer der Ihren den Wald verläßt; in geringerem Maße hast du das auch bei den Dämmeralben, wobei das da eher durch die Geografie bedingt sein dürfte
Grausamkeit/Unbarmherzigkeit als Schutz  - finde ich am ehesten bei den Dämmeralben, wobei das dort weniger zu Abschreckung als mehr aus Notwendigkeit in einer überaus feindlichen Umgebung sich bedingt

Gerade dadurch, daß die Albenvölker so unterschiedlich sind (und außer Seealben, Schwertalben, Dämmeralben und Immersommeralben gibt es ja auch noch Winteralben, Teleshai und all die Alben, die neben und mit den anderen Völkern leben), finde ich sie bei Splittermond weitaus facettenreicher, als wenn hier primär das Klischee des "arroganten Dreckssacks" bedient worden wäre.
Wenn einem diese spezielle Facette zu klein ausfällt, weil sie eben nicht mit allen Aspekten von einem ganzen Volk abgedeckt wird, kann man sie sich ja einbauen für ein persönliches Lorakis - aber da finde ich dann eben andere Albenvölker, die schon Teile dieser Facette von der offiziellen Beschreibung aus mitbringen, deutlich geeigneter als ausgerechnet die Seealben, wo ich fast gar nichts davon wiederfinde, wenn ich in die Bücher schaue.

6
Fast alles, was du dir wünscht/beschreibst, widerspricht deutlich dem, wie die Seealben im Regelbuch beschrieben sind (Seealben sind abweisend gegenüber Leuten, die sie besuchen wollen, aber durchaus aufgeschlossen gegenüber neuen Erfahrungen und Begegnungen außerhalb ihrer eigenen Inseln und auch gern gesehen Besucher dort; vom Charakter mitnichten ruhig und besonnen, sondern leidenschaftlich, launisch, aufbrausend)
Was genau wäre der Vorteil, dort von den offiziellen Beschreibungen abzuweichen, um sie den Elben-/Elfen-/Albenvölkern anderer Spiele anzunähern?
Die Beschreibung im Weltenband der Seealben finde ich auch in sich schlüssig, diese Charaktereigenschaften passen zu dem, wie ihre Herkunft und ihre Inselwelt ist.
Sie leben zum Beispiel mitnichten isoliert, sondern suchen viel und oft den Kontakt mit anderen - nur eben nicht auf ihren eigenen Inseln sondern durch Forschungs- und Handelsfahrten. Sie müssen auch nicht gnadenlos sein, um ihre Inseln zu schützen, weil sie dort einen magischen Schutz haben. Sie sind nicht das einzige langlebige Volk, warum sollten sie also auf alle anderen herabsehen, die haben teils genauso oder gar länger, ihre Fähigkeiten zu perfektionieren.

Es spricht ja nichts dagegen, seinen eigenen Seealb als "hochmütigen Dreckssack" wie du es bezeichnest, zu spielen, aber warum die offizielle Volksbeschreibung über den Haufen zu werfen?

7
Wenn es plausibel ist, halte ich das für machbar. Für manche Handlungen steht es ja schon im Regelwerk, daß da verschiedene Fähigkeiten gehen (zum Fesseln geht ja zB sowohl Fingerfertigkeit als auch Seefahrt, und auch das Beispiel mit Zähigkeit oder Schwimmen zum Luft anhalten ist explizit erwähnt)
Wenn es nicht direkt dort steht, aber denkbar ist, weil es vielleicht grob verwandt ist, wäre eine Probe mit Erschwernis denkbar (wenn ein Schmied (Handwerk) Feinarbeiten mit Edelmetall (Edelhandwerk) machen will und auch passendes Werkzeug hat, könnte ich mir sowas zB vorstellen)
Und wenn man die Situation einfach ganz anders löst, wie in Seldoms Beispiel (ich renn nicht selber, ich lasse rennen), dann geht ein Tausch auch.

Was ich nicht zulassen würde, wäre wenn jemand etwas ersetzen will, wo aber explizit im Regelwerk steht "Die Fertigkeit wird nicht eingesetzt ..."

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Charaktererschaffung / Re: Top 10 Mondzeichen
« am: 14 Nov 2017, 23:08:41 »
Das eine Lieblingszeichen hab ich nicht, es muß zum Char passen. Und da nehme ich nicht nur die tatsächliche Wirkung, sondern auch die Beschreibung, wie das Wesen einer Person mit dem Zeichen wäre. Mondzeichen sind für meine Chars dadurch also nicht nur etwas, was regeltechnisch Vorteile bringt, sondern auch als astrologische Zeichen relevant.
Natürlich ist "Der Blitz" im Kampf für meinen Ruhmsucher praktisch, aber er passt auch perfekt zu seinem etwas übereifrigen Charakter, weswegen er gerne erstmal wo reinrennt, um dann zu gucken, ob das überhaupt klug war.
Ebenso bei "Geist der Gedanken" für meine Rahidipriesterin. Fantasievoll und Selbstgespräche - passt. Gut, sie hält es für lehrreiche Informationen und Vorträge, aber es hört ihr leider nicht immer auch wer bis zum Ende zu. Und da sie als Vargin mehr Lebenspunkte als manch anderer Gelehrte hat, schadet das auch als zusätzliches Reservoir zum Zauber nicht.
"Omen des schwarzen Mondes" ist toll, wenn der Spielleiter zu viel Glück beim Würfeln hat, und auch hier passt die Charakterbeschreibung gut zu meiner Schatzjägerin.
Von der Wirkung finde ich Freundschaft des Trabanten auch toll, Anwendungen wie Jeong Jeong sie beschreibt, kann ich mir gut vorstellen, aber ich hab bisher noch keinen Char mit Beschützerinstinkt erstellt (außer vielleicht der Gnom, aber der hat ja Der Blitz, was eben noch etwas besser gepasst hatte)


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Naja, dann bleib ich halt doch ein einfacher Mensch - außer ich lande mal in der F&E, dann wäre Wissenslamassu nicht unpassend, oder im Vertrieb, dann könnte ich zum Handelsrattling auf-(oder ab-?)steigen :)

@ Tigerle
Ein Wichtelzwerg, wäre das dann eine neue Rasse? Oder ein Mischling? Wobei das immerhin nicht so seltsame Bilder in meinem Kopf macht wie die Kreuzug aus (Weltraum-)Varg und (Krachbungbeng-)Ork, die im weitesten Sinne auch gerade zu meiner angewandten physikalischen Chemie passen könnte ;)

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Sehr cool, danke euch beiden!

Dann bin ich mal gespannt, was noch dazukommt.

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Sorry, da stand ich gründlich auf dem Schlauch, ich dachte neue Abstimmmöglichkeiten, nicht an neue Forenuser :D
Danke ;)

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Ok, also das beantwortet zumindest meine zweite Frage, daß man es wohl nicht ändern kann.
Bleibt die erste, was denn neu dazugekommen ist - denn das sollte doch trotzdem sichtbar sein, wenn auch erst mit 0 Antworten, oder nicht?

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Was denn?
Mir ist gerade nichts Neues aufgefallen. Zumal es auch mir wenig nutzen würde, ich sehe nämlich nicht, daß ich meine Stimme bei "Einfachmensch" wegnehmen und woanders hinpacken könnte.

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Farukan und Esmoda sind gerade angekommen und schaut gut aus beim Blick hinein!
Nur schade, daß die Verpackung nicht stabil genug war, Esmoda hat beim Transport vorn zwei leicht beschädigte Ecken abbekommen.

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Nicht jeder Gott zeigt sich gleich deutlich in Splittermond, insofern ist je nach Gott durchaus auch Platz für Dinge, die man eben nicht wissen kann, sondern glauben muß. Und bei manchen Gottheiten kann man sich sicher auch darüber streiten, ob das jetzt ein Gott, ein Feenwesen oder gar ein Sterblicher mit mächtiger Magie ist. Auch da ist also Platz für Glaube statt rationalem Wissen. Eindeutig klar für alle ist eigentlich nur, daß es Wesen gibt, die deutlich mächtigere Dinge vollbringen können als andere und die deutlich langlebiger sind als die meisten anderen.
Was spricht denn dagegen, irgendwo zu sagen: "ich denke nicht, daß das ein Gott ist, sondern denke, wir werden da an der Nase herumgeführt und etwas tut, als wäre es unser Gott" ?

Und was das passende Verhalten angeht, damit man weiterhin von seinem Gott mit Magie versorgt wird: das ist doch mehr oder weniger ein Sammlung von Regeln, und daran kann man sich halten oder auch nicht. Egal ob man das jetzt als Gunst oder Gnade aufgrund seiner Gläubigkeit ansieht oder eher als profaneren Handel (ich vertrete dich hier unten, du gibst mir dafür Magie), daß es Konsequenzen geben kann, wenn man seinen Teil nicht einhält, finde ich passend. Zwingen die Umstände einen, dagegen zu verstoßen, so daß man Gefahr läuft, seine Gaben zu verlieren, ist es halt Zeit für eine Buße oder Queste.
Wenn man tatsächlich aus einer Laune des Gottes heraus verstoßen wird - was längst nicht bei jedem Gott passieren dürfte meiner Meinung nach, das muß dafür ja schon ein launischer, wankelmütiger oder gar böserer Gott sein, dann wäre auch das ein prima Abenteueraufhänger - entweder um eben doch wieder angenommen zu werden oder um einen anderen Gott / einen anderen Zugang zu Magie zu finden.
Da die Spielleiter sowas ja aber in der Hand haben, würde ich einen Verlust der göttlichen Magie ohne Fehlverhalten seitens des Spielerchars nur mit Absprache des Spielers einbauen.

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